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Der Ursprung der chemischen Affinität; eine magnetochemische Theorie

  • Gilbert Newton Lewis
Chapter
Part of the Die Wissenschaft book series (W)

Zusammenfassung

Ich glaube, zur Genüge gezeigt zu haben, daß die Betrachtung der einfachen elektrostatischen Kräfte nicht ausreicht, um die wesentlichen Züge der chemischen Bindung zu erklären. Bedarf es zum Schluß noch eines Beweises, so wollen wir das Ar-Atom mit der positiven Kernladung 18 und 18 Elektronen mit dem Kaliumatom vergleichen, das die Kernladung 19 und 19 Elektronen besitzt. Man sollte erwarten, daß die Entfernung je eines Elektrons aus diesen beiden Atomen ungefähr gleich leicht erfolgen würde. Tatsächlich finden wir aber die Ionisierungsspannung des K-Atoms zu 4 Volt, während die Ionisierung des Ar-Atoms 15 Volt erfordert. Sogar noch größer ist der Unterschied zwischen He mit der Kernladung + 2 und 2 Elektronen und Li mit der Kernladung + 3 und 3 Elektronen; die Ionisierungsspannung beträgt für Li 5 Volt, für He 25 Volt.

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Hinweise

  1. Dies wird bestätigt durch die neueren Arbeiten über aktiven Wasserstoff von K. F. Bonhoeffer, Zeitschr. f. Elektrochem. 31, 521 (1925).Google Scholar
  2. Vgl. hierzu die Ausführungen von Lewis in Chem. Rev. 1, 245 ff. (1924).Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1927

Authors and Affiliations

  • Gilbert Newton Lewis
    • 1
  1. 1.California UniversityUSA

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