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Spontane Polarisation der Kristalle

  • A. S. Sonin
  • B. A. Strukow
Part of the Wissenschaftliche Taschenbücher book series (WTB)

Zusammenfassung

Die Kristalle unterscheiden sich von den gasförmigen, flüssigen und amorphen festen Stoffen durch ihren geometrisch regelmäßigen inneren Aufbau. Dieser kommt in der räumlichen Symmetrie und der periodischen Anordnung der Strukturelemente (Atome, Ionen, Gruppen von Ionen) zum Ausdruck. Das ist dadurch bedingt, daß die Energie der chemischen Bindung zwischen den Strukturelementen beträchtlich größer als die ihrer Wärmebewegung ist. Daher führen die Atome und Ionen nur kleine Schwingungen um stabile Gleichgewichtslagen aus, welche dem Minimum der inneren Energie des Kristalls entsprechen. Wenn es unter den Strukturelementen Moleküle oder Gruppen von Ionen gibt, so können diese auch eine größere Bewegungsmöglichkeit besitzen. Sie können z. B. um eine ihrer Schwerpunktsachsen rotieren oder ihre Form verändern. Deshalb stellen die experimentell bestimmten Koordinaten der Strukturelemente bzw. die zwischenatomaren Abstände zeitliche Mittelwerte der eigentlichen dynamischen Koordinaten und Abstände dar.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1974

Authors and Affiliations

  • A. S. Sonin
  • B. A. Strukow

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