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Die Betriebsgröße in der Industrie

  • W. Kalveram
Chapter
Part of the Fachbücher für die Wirtschaft book series (FFDW)

Zusammenfassung

Bei jeder Betriebsgröße beobachtet man eine besondere technische, organisatorische, psychologische, allgemeinwirtschaftliche und kostenmäßige Situation. Die Wahl der geeigneten Betriebgröße muß sich vor allem auf nüchterne Wirtschaftlichkeitserwägungen und zahlenmäßige Wirtschaftlichkeitsvergleiche gründen. Zur Messung der Betriebsgröße sind verwendbar: die Zahl der Betriebsangehörigen, die Höhe des tätigen Kapitals (Wert des Roh Vermögens), der Nettoumsatz nach Mengen oder Werten, die Maschinenausstattung in Mengen (Spindeln) oder in Energieeinheiten (PS, Kilowatt). Nach der amtlichen Gewerbestatistik ist die Zahl der beschäftigten Personen für die Zugehörigkeit zu einer Betriebsgrößenklasse maßgeblich: Kleinbetriebe bis zu 5, Mittelbetriebe 6–50, Großbetriebe mehr als 50 Personen. Eine ausschließliche Orientierung an der Personenzahl ist irreführend, weil auch in manchen Großbetrieben infolge stärkster Mechanisierung die Belegschaft gering ist: Elektrizitätswerke, Automatendreherei usw. Daher sind wiederholt kombinierte Maßstäbe vorgeschlagen worden, z. B.:
  • Großbetriebe: mehr als 100 Personen oder mehr als 500 000 DM Rohvermögen oder mehr als 1 000 000 DM Umsatz;

  • Mittelbetriebe: mehr als 20 Personen oder mehr als 200 000 DM Roh vermögen oder mehr als 400 000 DM Umsatz;

  • Kleinbetriebe: mehr als 5 Personen oder mehr als 50 000 DM Rohvermögen oder mehr als 100 000 DM Umsatz.

  • Darunter: Kleinstbetriebe.

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© Springer Fachmedien Wiesbaden 1953

Authors and Affiliations

  • W. Kalveram

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