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Der Hochbau als Spezialfall der Baustellenfertigung

  • W. Kalveram
Chapter
Part of the Fachbücher für die Wirtschaft book series (FFDW)

Zusammenfassung

Der Hochbau hat keine ständigen Produktionsstätten, sondern muß bei jedem Auftrag — besonders bei Großbauaufgaben — zunächst die Produktionsanlage schaffen: den Betrieb am Standort des zu erstellenden Bauwerks. In der Regel ist, wenn dieser Betrieb die Einlauf- und Anfangsschwierigkeiten überwunden und sich eingespielt hat, die Bauaufgabe schon bald vollendet. Die Aufstellung der maschinellen Einrichtungen sowie der Lager- und Unterkunftsräume, die Beschaffung der Baumaterialien, die Bereitstellung der Bauleiter, Poliere, Fach- und Hilfsarbeiter und ihre Einordnung sind für jeden Bau erneut vorzunehmen. Wegweisend dafür ist eine Planung des Bauablaufes als Idealbild mit Einsatz aller Aufwendungen an Maschinen, persönlichen Kräften und sachlichen Hilfsmitteln im zeitlichen Ablauf. Bei der Verwirklichung dieser Planung werden sehr oft Abweichungen notwendig, weil die vorgesehenen Maschinen und Einrichtungen nicht verfügbar sind und andere Aggregate herangezogen werden müssen, weil sich beim Beginn der Arbeiten günstigere Lösungsmöglichkeiten ergeben oder weil die Standortverhältnisse eine Änderung erzwingen. — Vorschauend muß auch das Kosten- und Preisbild für den geplanten Bau entworfen werden. Es bedarf wiederholter Korrekturen auf Grund von Überlegungen der Bauleiter über Zweckmäßigkeit und Durchführbarkeit des idealen Planes.

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© Springer Fachmedien Wiesbaden 1953

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  • W. Kalveram

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