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Belgien pp 29-74 | Cite as

Geschichtliche Übersicht bis 1830

  • Paul Oßwald
Chapter
Part of the Aus Natur und Geisteswelt book series (NAG)

Zusammenfassung

Die Gebiete and Maas und Schelde waren zu Beginn ihrer Geschichte von keltischen Stämmen bewohnt, über die die römische herrschaft ihre Macht ausgebreitet hatte. Sie gehörten zur Völkergruppe der Belgen, deren Grenzen im Norden und Nordosten der Rhein, im Südosten die Mosel, im Süden die Marne und Seine und im Westen das Meerbildeten. Südlich des heutigen Belgiens wohnten die Ambianer bei Amiens, die Viromanduer bei Vermandois, die Suessiones um Soissons und die Bellovaker bei Bouvais. Für uns kommen jedoch nur die nürdlich im Maas- und Scheldegebiet wohnenden Stämme in Betracht: die Eungrer in der Nähe von Congern an der Grenze der heutigen Provinzen Limburg und Lüttlich, die Menapier im Scheldeland, die Nervier im Hennegau, in Namur und Luremburg sowie die Moriner in Artois und Französisch-Flandern. Während der römischen herrschaft wurden die verschiedenen Stämme durch die Gleichförmigkeit der Verwaltung und der Lebensweise einander näher gebracht; unter dem Einflusse römischer Kultur wurden sie romanisiert. Festen Fuß hatten römische herrschaft und Kultur besonders an einer Straßt, die den Osten mit dem Westen verband.

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© Springer Fachmedien Wiesbaden 1915

Authors and Affiliations

  • Paul Oßwald
    • 1
  1. 1.Historischen InstitutUniversitaät LeipzigDeutschland

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