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Einführung

  • Gertrud Mertens
Chapter
Part of the Philosophische Quellenhefte book series (PQ, volume 4)

Zusammenfassung

Arthur Schopenhauer ist einer der Philosophen, bei denen es die größten Schwierigkeiten macht, ihnen in der GeSchichte der Philosophie einen festen Plaß einzuräumen. Obwohl Seit der Abfassung Seines Hauptwerkes „Die Welt als Wille und Vorstellung“ mehr denn hundert Jahre vergangen find, gehört er doch noch zu den gan3 Lebendigen, die zu dem Menschen von heute Sprechen und viel — gerade auch in Kreisen, denen die Philosophie SonSt ein fernerliegendes Gebiet ist — gelesen werden. Zum Teil mag dies Seinen Grund darin haben, daß Schopenhauer nicht nur ein großer Denker, Sondern auch ein genialer Schriftsteller ist. Wie wenige es verstanden, meistert er die deutsche Sprache und weiß sie zu einem Instrument zu machen, mit dem er die ganze Fülle des Denkens und Fühlens in allen feinsten Schattierungen zum Ausdruck bringt. „Das kräftige Wohlgefühl des Sprechenden“, saht Friedrich Nießsche, „umfängt uns beim ersten Ton seiner Stimme,- es geht uns ähnlich wie beim Œintritt in den Hochwald; wir atmen tief und fühlen uns auf einmal wiederum wohl. Hier ist eine immer gleichartige Stärkende Luft, so fühlen wir; hier ist eine gewisse unnachahmliche Unbefangenheit und Natürlichkeit, wie sie Menschen haben, die in sich zu Hause, und zwar in einem sehr reichen Hause Herren sind....

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Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1927

Authors and Affiliations

  • Gertrud Mertens

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