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Kultur- und literarhistorischer Überbau

  • Kurt Klähr
Chapter
Part of the Neue Wege zur Antike book series (NWA, volume 5)

Zusammenfassung

Wir haben die Erforschung von Horazens Persönlichkeit als Ziel für die Horazlektüre und damit als Kriterium für die Auswahl aufgestellt; wir haben die Forderung hinzugefügt, die Sprachform an sich in den ausgewählten Gedichten hinreichend zu berücksichtigen. Beides wurzelt in dem Bemühen, die Werte, die in der Originalsprache Hegen, in der Schule auszunutzen. So wäre denn die Hauptaufgabe nach unserer Meinung genügend behandelt. Der kultur- und literarhistorische Überbau zur Horazlektüre, über den wir nun noch kurz sprechen wollen, muß also gegenüber der Hauptaufgabe nur eine nebengeordnete Stelle einnehmen. Er darf nicht viel Zeit kosten. Deshalb ist geradezu ein freieres, abgekürztes Verfahren erforderlich: mehr Übermittlung als Erarbeitung. Möglich ist natürlich, irgendwelche ausgewählte Stellen aus Alkaios oder Sueton im Urtext den Schülern vorzulegen. Dann ist ein schnelles Tempo der Lektüre und viel Hilfe von Seiten des Lehrers erforderlich. Vielleicht genügen auch deutsche Übersetzungen. Meist wird es sich aber um einen pädagogisch wirkungsvollen, knappen Bericht durch den Lehrer handeln. Wir stellen nunmehr die verschiedenen Seiten fest, in denen dieser historische Überbau am besten erfolgt, je nachdem der Unterricht dazu Gelegenheit gibt.

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© Springer Fachmedien Wiesbaden 1927

Authors and Affiliations

  • Kurt Klähr

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