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Die praktische Durchführung im Unterricht

  • Kurt Klähr
Chapter
Part of the Neue Wege zur Antike book series (NWA, volume 5)

Zusammenfassung

Unsere bisher mehr theoretische Erörterung bedarf dringend einer Ergänzung durch klare, praktische Vorschläge. An den Anfang stellen wir die bedauerliche Tatsache, daß das Auswahlprinzip im altsprachlichen Unterricht immer mehr in den letzten Jahrzehnten zum Schicksal geworden ist. Man kann heute beim besten Willen nicht alles, was Horaz geschrieben hat, in der Schule lesen lassen. Es kostet zu viel Zeit : der Stoff ist teilweise zu schwierig, teilweise zu abgelegen, und damit von geringem pädagogischem Wert. Manches ist auch schon wegen des sexuellen Inhaltes von vornherein ungeeignet. Eine Auswahl ist jedoch für uns um so eher nötig, als wir den Satz vertreten: lieber weniges gründlich behandeln als vieles flüchtig! So bleibt nur die Frage übrig, wie wir den Verlust, der für die Erkenntnis des Ganzen auf diese Weise zu entstehen droht, am besten begegnen. — Wahrlich eine wichtige Frage für den, der da wünscht, seine Schüler möchten Horaz in der Totalität seines Wesens zu erfassen versuchen.

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Literatur

  1. 1).
    Dies betrifft aber nur die deutsche Übersetzung des lateinischen Werks, welches gerade in der Schule behandelt wird. Ziehen wir andere Werke in den Horazunterricht mit hinein, so würden auch wir unter Umständen, z. B. bei Suetons Augustus oder Juvenals 3, Satire (wenn diese von den anderen getrennt herausgegeben wäre) uns mit der Übersetzung begnügen.Google Scholar
  2. 1).
    Von der Germania des Tacitus wird ja doch meist die zweite Hälfte weggelassen!Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1927

Authors and Affiliations

  • Kurt Klähr

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