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Horazens Persönlichkeit — das Bildungsziel der Horazlektüre

  • Kurt Klähr
Chapter
Part of the Neue Wege zur Antike book series (NWA, volume 5)

Zusammenfassung

Das Ziel ist also, sich ein Horazbild zu verschaffen. Dies ist freilich, wenn man die Höhe Sprangerscher Persönlichkeitspsychologie erreichen will, ziemlich schwer, vielleicht zu schwer für die Schule. So verzichten wir vorderhand auf das Bemühen, die einzelnen seelischen Kräfte in ihrem organischen Zusammenhang als Ausstrahlungen eben der Struktur des betreffenden Menschen mit vollem methodischem Bewußtsein uns klarzumachen; wir ziehen vielmehr vor, erst einmal in einem möglichst breit gespannten Rahmen — Kürzen im Unterricht ist späterhin allemal noch möglich — Material zu sammeln und durch dessen geschickte Verknüpfung die für alles höhere Verständnis nötige Grundlage zu schaffen, wobei ja allerdings unbewußt in uns von selbst eine Art Horazbild entsteht.

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Literatur

  1. 1).
    Wir lehnen keineswegs Cicerolektüre auf dem Gymnasium schlechthin ab, wir räumen ihr nur keinen allzu großen Platz ein und können sie in unserem speziellen Zusammenhang nur wenig gebrauchen.Google Scholar
  2. 1).
    Wir haben verzichtet, die philosophische Entwicklung gesondert darzustellen, da sie aus jeder der drei Entwicklungslinien herausgelesen werden kann.Google Scholar
  3. 1).
    Der Ausdruck ,,ästhetische Lebensform” bezieht sich auf die Form des inneren Erlebens und hat zunächst mit der (ästhetischen) Objektivation eben dieses Erlebens in einem Kunstwerk nichts zu tun.Google Scholar
  4. 2).
    Wir übernehmen den Begriff aus Freyer, Th. d. objekt. Geistes. Leipzig 1923. S. 71.Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1927

Authors and Affiliations

  • Kurt Klähr

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