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Einiges aus der Geschichte des Pythagoreischen Lehrsatzes

  • W. Lietzmann
Part of the Mathematisch-physikalische Bibliothek book series (MAPHBI)

Zusammenfassung

„Da es nun notwendig ist, auch die Anfänge der Künste und Wissenschaften in der gegenwärtigen Periode zu betrachten, so berichten wir, daß zuerst von den Ägyptern der Angabe der meisten zufolge die Geometrie erfunden ward, welche ihren Ursprung aus der Vermessung der Ländereien nahm. Es hat aber nichts Wunderbares, daß die Erfindung dieser sowie der anderen Wissenschaften vom Bedürfnis ausgegangen ist, da doch alles im Entstehen Begriffene vom Unvollkommenen zum Vollkommenen vorwärtsschreitet. Es findet von der sinnlichen Wahrnehmung zur denkenden Betrachtung, von dieser zur vernünftigen Erkenntnis ein geziemender Übergang statt.“

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Referenzen

  1. 1).
    Es gibt eine Lebensgeschichte von Pythagoras, in der sich, sagt der Verfasser selbst, wie im Granit der Quarz, Glimmer und Feldspat, Geschichte, Sage und dichterische Erfindung zu einem Ganzen verbinden: A. Riecke, Pythagoras. 2. Aufl. Leipzig, Spamer, 1894.Google Scholar
  2. 2).
    Die Engländer nennen the asses’ bridge oder pons asinorum den Satz, daß im gleichschenkligen Dreieck die Basiswinkel gleich sind.Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1926

Authors and Affiliations

  • W. Lietzmann
    • 1
  1. 1.Oberrealschule in GöttingenDeutschland

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