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Zusammenfassung

Die Ehescheidung ist eine Art der Ehelösung durch richterliches Urteil. Bei der Ehescheidung ergeht das richterliche Urteil auf Grund erfolgreicher Scheidungsklage, es läßt die Ehe für die Vergangenheit bei Bestand, bewirkt aber ihre Auflösung für die Zukunft. Die Zulässigkeit der Auflösung ist an bestimmte Gründe gebunden, die für Deutschland im Bürgerlichen Gesetzbuch vom 18. 8. 1896 in den §§ 1564–1569 aufgezeichnet sind.

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Notes

  1. 1)a).
    Bertillon, J.: „Etude démographique du divorce et de la séparation de corps dans les différents pays de l’Europe“, Annales de Démographie Internationale, 6. Jahrgang, Paris 1882, S. 257 ff. und 385 ff.Google Scholar
  2. 1).
    Landsberg, O.: „Die Methode der Sterblichkeitstafel und ihre Anwendung auf andere statistische Probleme“ im Deutschen Statistischen Zentralblatt, Jahrgang VI, 1914, Sp. 1 ff. und 41 ff., insbesondere Sp. 43 und 45 und Winkler, Verhältniszahlen, a. a. O., S. 75ff., Abschnitt III, 3d: Messung von Abgangsereignissen unwesentlicher und bedingt wesentlicher Verschiebung durch Tafeln stetig bezogener Wahrscheinlichkeiten.Google Scholar
  3. 2)b.
    Jaeckel, R.: „Der Ehebruch als Scheidungsgrund in der neueren Ehescheidungsstatistik“ in „Jahrbücher für Nationalökonomie und Statistik“, III. Folge, 47. Bd., 1914, I, S. 376.Google Scholar
  4. 2)c.
    Kühnert, F.: „Die Ehescheidungsbewegung in Preußen in den Jahren 1895–1905“ in der Zeitschrift des Kgl. Preuß. Statist. Landesamtes, 47. Jahrgang 1907, S. 67.Google Scholar
  5. 4).
    Stat. Jahrbuch für das Deutsche Reich, 1926, S. 26/27; Statistik des Deutschen Reiches, Band 316, S. 5 und 35, vgl. auch Jaeckel, Reinhold: „Das Heiratsalter im Deutschen Reich 1901–1910“ in der Zeitschrift für Sozialwissenschaft, Neue Folge, 4. Jahrgang 1913, S. 14: „... die im Alter von unter 20 Jahren geschlossenen Ehen sind bei beiden Geschlechtern als Frühehen, im Alter von 20–30 Jahren als rechtzeitige Ehen, 30–40 Jahren als späte Ehen, 40–50 Jahren als Altersehen und die Ehen bei einem Alter der Heiratenden von 50 und mehr Jahren als Greisenehen zu betrachten.“Google Scholar
  6. 3).
    Bertillon, M. Jacques: „Etude démographique du divorce et de la séparation de corps dans les différents pays de l’Europe“ in den „Annales de démographie internationale“ 6. Jahrgang, Paris, Sept. 1882, S. 306 ff.Google Scholar
  7. 6).
    s. u. a. auch Ehrler, Jos.: „Zunahme der Ehescheidungen in den deutschen Großstädten“ in den Jahrbüchern für Nationalökonomie und Statistik, III. Folge, Band 62, 1921, II, S. 165 ff.Google Scholar
  8. 9).
    vgl. auch Prinzing, Friedrich: „Die Ehescheidungen in Berlin und anderwärts“ in der Zeitschrift für Sozialwissenschaft, 4. Jahrg. 1901, S. 730.Google Scholar
  9. 4).
    Bertillon, M. Jacques: „Etude démographique du divorce et de la séparation de corps dans les différents pays de l’Europe“ in den „Annales de démographie internationale“, 6. Jahrgang, Paris 1882, S. 415 für die Niederlande, S. 418 für Schweden.Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1927

Authors and Affiliations

  • Ida Rost
    • 1
  1. 1.LeipzigDeutschland

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