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Arbeit und Energie

  • Felix Auerbach
Chapter
Part of the Aus Natur und Geisteswelt book series (NAG, volume 40)

Zusammenfassung

Wir wollen nun einen Begriff einführen, den jedermann kennt, und der im Leben der Natur wie in praktischen Leben der Menschheit eine führende Rolle spielt: den Begriff der Arbeit. Die Erzeugerin der Arbeit ist die Kraft, z. B. die menschliche Muskelkraft, die Wasserkraft oder die elektrische Stromkraft; wir müssen daher von dem Begriff der Kraft ausgehen. Aber wie sich die Frucht zur Blüte verhält, aus der sie hervorgeht, die Frucht das Reale, die Blüte das Ideale ist, so verhält sich, wenigstens für die physikalischen Kräfte, die Arbeit zur Kraft: z. B. die Schwerkraft oder die elektrische Kraft, ist, wie wir sahen, lediglich eine Abstraktion, die wir gemacht haben, um uns die Vorgänge in der Natur als Wirkungen von Ursachen vorstellen zu können und damit unser Kausalitätsbedürfnis zu befriedigen. Die Arbeit dagegen, und zwar nicht bloß die Muskelarbeit, sondern ebenso die Arbeit, die von jenen abstrakten Kräften, wie Schwerkraft oder elektrischer Kraft, geleistet wird, ist etwas durchaus Reales: die Arbeit ist es, die man bezahlt, die einen Marktwert hat und den Preis der Ware oder Leistung, die aus ihr hervorgeht, wesentlich mit bestimmt. Was ist Arbeit? Wie ist sie wissenschaftlich zu definieren, und inwieweit bleibt man dabei im Einklang mit dem, was im täglichen Leben unter Arbeit verstanden wird?

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Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1926

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  • Felix Auerbach

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