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Der Sinus

  • Alexander Witting
Chapter
Part of the Mathematisch-Physikalische Bibliothek book series (MAPHBI)

Zusammenfassung

In der Planimetrie lernt man sehr früh als Grundkonstruktion, wie man einen gegebenen Winkel in einem Punkte an eine gegebene Gerade anträgt. Soll der Winkel α (Fig. 1), dessen Scheitel P heiße, im Punkte A an die Gerade g angetragen werden, so schlägt man mit einer beliebigen Zirkelöffnung um P einen Kreisbogen, der die Schenkel von a in Q und R schneiden möge. Nun schlägt man mit derselben Zirkel- Öffnung um A einen Bogen, der die gegebene Gerade g in B trifft. Jetzt mißt man mit dem Zirkel die Entfernung der Punkte Q und R, indem man in Q die eine Zirkelspitze einsetzt und die Zirkelöffnung solange verändert, bis die andere Spitze auf R trifft. Endlich schlägt man mit dieser letzten Zirkelöffnung um B einen Kreisbogen, der den ersten in einem Punkte schneidet, der C heißen möge. Verbindet man A mit C, so ist der Winkel BAC = α.

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Referenzen

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    Wir werden im folgenden meist P. L. für Pythagoreischen Lehrsatz schreiben.Google Scholar
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    Derartige „Sehnentafeln“ finden wir z. B. bei den bedeutenden griechischen Mathematikern und Astronomen Hipparch(150 v.Chr.) und Ptolemaeus (140 n. Chr.).Google Scholar
  3. 1).
    Die Einführung- des Sinus statt der ptolemaeischen Sehnen dankt man den Indern.Google Scholar
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    Welche drei Werte machen eine Ausnahme?Google Scholar
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    Näheres ist in dem Bändchen über abgekürzte Rechnung (Nr. 42 dieser Sammlung) ausgeführt.Google Scholar
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    Es ist zweckmäßig, die Tafel auf eine kleine Karte zu schreibenGoogle Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1921

Authors and Affiliations

  • Alexander Witting
    • 1
  1. 1.DresdenDeutschland

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