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Kreuz und quer durchs Muschelkalkmeer

  • Karl G. Volk
Chapter
Part of the Teubners naturwissenschaftliche Bibliothek book series (TNB)

Zusammenfassung

Du trittst aus den Tannenbergen des Buntsandsteingebietes — sei’s hoch droben im Schwarzwald (Freudenstadt, Nagold usw.), sei’s weit hinten im Odenwald (Neckargemünd-Mauer, Neckarelz, Buchen, Walldürn) heraus und schreitest hinein ins Land des schwäbischfränkischen Muschelkalks. Welch ein Wechsel im Landschaftsbilde! Hinter die Waldwirtschaft, Tannen, Kiefern, einsame Talauen, einsame Höen und Höfe. Vor dir lachendes, sonniges Land: Weite wogende Kornfelder, heiße Felsentäler, in denen der Wein noch blüht (Franken), da und dort ein Buchenwald, einsörmige, wasserarme Hochebenen. Und das Ganze nicht in dem intensiven Rot des Buntsandsteins, sondern getaucht in lichtere Farben, in weiße, gelbliche, graue. So deutlich ist der Unterschied in der Farbenwirkung, daß es anch dem unerfahrensten Wanderer auffallen muß, warum der Acker dort (vgl. z. B. Aach, Glatten usw. bei Freudendtadt, Würmtal oberhald Pforzheim) in seinem oberen Teile gelb, in seinem unteren dagegen rot erscheint. Sandstein und Kalkstein sprechen eben dank ihrer Farbentracht eine gar leichtverständliche Sprache: Hie Wüstenland1) — hie Meeresgrund

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Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1923

Authors and Affiliations

  • Karl G. Volk
    • 1
  1. 1.Realschule Überlingen am BodenseeDeutschland

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