Advertisement

Die Aussagenlogik

  • Heinrich Behmann
Chapter
Part of the Mathematisch-physikalische Bibliothek book series (MAPHBI)

Zusammenfassung

Mit dem Wort Aussage bezeichnen wir im folgenden, entgegen dem genauen Wortsinn, den abstrakten gedanklichen Gehalt, wie er sich etwa in einem Urteil, einer Vermutung oder auch einer Frage verkörpern kann, aber unabhängig von seinem Gedacht-, Geglaubt- oder Behauptetwerden. Dieser, nicht das „Urteil“ der klassischen Logik, ist der grundlegende Begriff, von dem wir auszugehen haben. Solche „Aussagen“ sind also nicht etwas irgendwo und irgendwie in der Welt Vorhandenes, vielmehr etwas, was immer nur durch Abstraktion aus tatsächlichen Urteils-, Aussage- oder Frageakten gewonnen werden kann. Sie sind also „unselbständige Bestandteile“ derartiger Akte ohne ein hiervon unabhängiges Dasein.1)

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Referenzen

  1. 1).
    Vgl. Principia Mathematica, Bd. I, S. 44 u. 48.Google Scholar
  2. 1).
    Der Leser unterlasse nicht, sich jede vorkommende Formel auch im Wortlaut zu vergegenwärtigen.Google Scholar
  3. 2).
    Selbstverständlich sollen diese auch weiterhin zulässig bleiben.Google Scholar
  4. 1).
    Der Leser möge diese Verknüpfung ebenfalls durch Wortbeispiele belegen.Google Scholar
  5. 2).
    Man achte auch künftig stets sowohl auf die Möglichkeit verschiedener Lesarten derselben Formel als auch verschiedener Schreibweisen für den gleichen gedanklichen Gehalt.Google Scholar
  6. 3).
    Wie würden die Formeln ohne Pfeile zu schreiben sein?Google Scholar
  7. 1).
    Im Wortlaut?Google Scholar
  8. 1).
    Warum bedarf es nicht der Einklammerung des Nachsatzes pr?Google Scholar
  9. 2).
    In welcher Absicht sind hier die Klammern gesetzt?Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1927

Authors and Affiliations

  • Heinrich Behmann
    • 1
  1. 1.Universität HalleDeutschland

Personalised recommendations