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Physikalisches über Raum und Zeit

  • Emil Cohn
Chapter
Part of the Abhandlungen und Vorträge aus dem Gebiete der Mathematik, Naturwissenschaft und Technik book series (AVGMNT, volume 2)

Zusammenfassung

Wissenschaftlich Physik treiben, heißt: in den Naturvorgängen quantitative Beziehungen auffinden und diese auf den einfachsten Ausdruck bringen. Das eine ist das Werk des Experimentators, das andere das Werk des Theoretikers. Alle Vorgänge verlaufen im Raum und in der Zeit. Wie sie in Raum und Zeit verlaufen, wie die Größen, durch die wir sie beschreiben, nach Ort und Zeit ihre Werte ändern, das haben wir zu untersuchen. Ort und Zeit sind die „unabhängigen Veränderlichen“, alle anderen suchen wir darzustellen als Funktionen von diesen. Wenn also Physik als Wissenschaft möglich sein soll, so ist die erste Bedingung, daß wir Raum und Zeit selbst quantitativ erfassen können. Daß dies ausführbar sei, — daß man jeder Strecke einen bestimmten Wert in Metern, jedem Zeitintervall einen bestimmten Wert in Sekunden eindeutig zuschreiben könne,—erscheint selbstverständlich. Wir haben lernen müssen, daß dem nicht so ist, und mit dieser Erkenntnis hat unser Raum- und Zeitbegriff sich gewandelt. Diese Wandlung möchte ich darlegen.

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© Springer Fachmedien Wiesbaden 1920

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  • Emil Cohn

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