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Budgetdefizit, Wechselkurs und Geldwertstabilität

  • Klaus Doch
Chapter
Part of the DUV: Wirtschaftswissenschaft book series (DUVWW)

Zusammenfassung

Die Überlegungen des Abschnittes B sind von der Annahme eines fixierten Preisniveaus ausgegangen und haben für die Betrachtung der außenwirtschaftlichen Implikationen fiskalischer Maßnahmen auf die Veränderung der Wechselkurse abgestellt, wobei aufgrund der festen Preise keine Unterscheidung zwischen Variationen des nominellen und des realen Wechselkurses notwendig war.112 Es bleibt zu fragen, wie die preisliche Wettbewerbsfähigkeit der am Außenhandel beteiligten Unternehmen durch Variationen des heimischen Preisniveaus berührt wird, die sich direkt oder indirekt aus der fiskalischen Maßnahme ergeben. Geht man von flexiblen Wechselkursen aus, so könnte man z.B. mit den Argumenten der Kaufkraftparitätentheorie des Wechselkurses einen Gleichschritt von Inflationsvorsprung im Inland und nomineller Abwertung der Inlandswährung vermuten. Aufgrund des somit unveränderten realen Wechselkurses wäre dann das heimische Inflationstempo als außenwirtschaftlich neutral zu bezeichnen.

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Literatur

  1. 112.
    Den realen Wechselkurs (E) erhält man, indem man den nominalen Wechselkurs (e) um das Verhältnis aus ausländischem Güterpreis (Pi) und inländischem Preis (Pi) bereinigt; man kann demnach schreiben: E = (1=1/Pi) e, wobei die Abgrenzung der verwendeten Preisindices nach Maßgabe relevanten Substitutionsbeziehungen unterschiedlich erfolgen kann. Vgl. dazu den theoretischen Teil dieses Abschnitts, S. 114ff.Google Scholar
  2. 113.
    Eine ähnliche Argumentation ließe sich für (Entwicklungs—)Länder führen, die ihre außenwirtschaftlichen Beziehungen im Rahmen fester Wechselkurse abwickeln. Die zumeist politischen Widerstände, die sich hier einer an sich notwendigen Paritätsänderung entgegenstellen, haben zur Folge, daß auch in diesen Fällen ein fiskalisch induzierter Einfluß auf die Geldentwertung im Inland Auswirkungen auf die Leistungsbilanz haben muß. Der theoretische Teil des folgenden Abschnittes wird sich aber auf den Fall flexibler Wechselkurse beschränken.Google Scholar
  3. 114.
    IWF, World Economic Outlook 1984. Occ. Paper No. 24, S.52.Google Scholar
  4. 115.
    Vgl. z.B. WILLMS, M., Inflationsursachen. In: WOLL, A.(Hrsg.), Inflation: Definitionen, Ursachen, Wirkungen und Bekämpfungsmöglichkeiten, München 1978, S.19ff.Google Scholar
  5. 116.
    TANZI, V./BLEJER, M.J., Fiscal Deficits and Balance of Payments Disequilibrium in IMF Adjustment Programs. International Monetary Fund, Fiscal Affairs Department, DM 83/44, Washington, D.C., 1983, S.10.Google Scholar
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    lnternational Monetary Fund, World Economic Outlook, Occ. Paper No. 24, Washington, D.C., 1984, S.6.Google Scholar
  7. 118.
    OECD Monetary Studies Series, Budget Financing and Monetary Control, Paris 1982, S.9f.Google Scholar
  8. 119.
    Vgl. die Beispielrechnungen bei CAESAR, R., Staatsverschuldung und Geldmengenziele. In: HANSMEYER, K.—H. (Hrsg.), Staatsfinanzierung im Wandel, Schriften des Vereins für Socialpolitik, Neue Folge Bd. 134, Berlin 1982, S.333ff. sowie KERN, H., Monetäre Wirkungen der Staatsverschuldung — Konsequenzen für das Debt Management, Berlin 1981, S.71ff.Google Scholar
  9. 120.
    Zur quantitativen Bedeutung dieses Argumentes vgl. die kritische Einschätzung von HEIN, S.E., Deficits and Inflation. Federal Reserve Bank of St. Louis Monthly Review, Jg. 63, März 1981, S.5f.Google Scholar
  10. 121.
    Zur Konkretisierung des Begriffes der “Zentralbankunabhängigkeit” vgl. KING, B./LANEY, L.O./WILLETT, Th.D., Central Bank Independence: An International Comparison. Federal Reserve Bank of Dallas, Economic Review, März 1983, S.3 sowie FAIR, D., The independence of central banks. The Banker, Oktober 1979, S.33ff. Argumente für eine unabhängige Zentralnotenbank liefert CAESAR, R., Die Unabhängigkeit der Notenbank im demokratischen Staat: Argumente und Gegenargumente. Die Zeitschrift für Politik, N.F. Bd. 27 (1980), S.347ff. Einen historischen Überblick über die Stellung von ausgewählten westlichen Zentralbanken vermittelt TONIOLO, B. (Hrsg.), Central Banks’s Independence in Historical Perspective. Berlin et al 1988. Vgl. auch die allgemeineren Überlegungen von CAESAR, R., Der Handlungsspielraum von Notenbanken — Theoretische Analyse und internationaler Vergleich. Baden—Baden 1981, S. 56ff.Google Scholar
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    Vgl. OECD, Budget Financingchrw(133), a.a.O., S.19.Google Scholar
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    Vgl. Übersichten bei FAIR, D. a.a.O., S.35ff. sowie PARKIN, M., In Search of a Monetary Constitution for the European Communities. In: FRATIANNI,M./ PEETERS, T., (Hrsg.), One Money for Europe, New York 1978, S.187ff. und HODGMAN, D.R., National Monetary Policies and International Monetary Cooperation. Boston 1974, S.4ff.Google Scholar
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    Vgl. CAESAR, R., Staatsverschuldungchrw(133), a.a.O., S. 369.Google Scholar
  14. 125.
    Für den geldpolitischen Aspekt spielt es dabei im übrigen keine Rolle, ob die öffentliche Verschuldung direkt gegenüber der Zentralnotenbank oder gegenüber dem Ausland stattfindet und im letzteren Fall der Notenbank in dem Umfang zum Umtausch präsentiert wird, in dem Inlandstransaktionen zu finanzieren sind.Google Scholar
  15. 126.
    Vgl. z.B. KANE, E.J., Politics and the Fed Policymaking — The More Things Change the More they Remain the Same. Journal of Monetary Economics, Bd. 6 (1980), S.199ff., GORDON, R.J., The demand for and the supply of inflation. Journal of Law and Economics, Bd. 18 (1975), S.807ff.; zum Einfluß von politischen Zyklen auf die Zentralbankpolitik vgl. LANEY, L.O./WILLETT, Th. D., Presidential Politics, budget deficits, and monetary policy in the United States 1960–1976. Public Choice, Bd. 40 (1983), S.53ff. Eine komplexe Darstellung der politischen Einfluse auf das Federal Reserve System liefert KANE, E.J., External Pressure and the Operations of the Fed. In: LOMBRA, R.E./WITTE, W.E. (Hrsg.), Political Economy of International and Domestic Relations, Ames, Iowa 1982, S.211ff.Google Scholar
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    Zum Begriff vgl. HÄUSER, K., Die Geldmarktabhängigkeit des deutschen Kapitalmarktes. In: EHRLICHER, W./SIMMERT, D.B. (Hrsg.), Geld— und Währungspolitik in der Bundesrepublik Deutschland. Beihefte zu Kredit und Kapital, Heft 7, Berlin 1982 sowie FUCHS, H., Die Geldmarktabhängigkeit des Kapitalmarktes. Hamburg 1989, insb. S.24ff.Google Scholar
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    Vgl. CAGAN, Ph., The Monetary Dynamics of Hyper—Inflation. In: FRIEDMAN, M. (Hrsg.), Studies in the Quantity Theory of Money, Chicago 1956, S.77ff; BAILEY, M.J., The Welfare Cost of Inflationary Finance. Journal of Political Economy, Bd. 64 (1956), S.93ff; FRIEDMAN, M., Discussion of the Inflationary Gap. In: Derselbe, Essays in Positive Economics, Chicago 1953; KEYNES, J.M., A Tract on Monetary Reform. London 1924, S.41ff. Vgl. auch die Diskussion bei FRIEDMAN, M., Government Revenue from Inflation. Journal of Political Economy, Bd. 79 (1971), S.846ff; AUERNHEIMER, L., The Honest Government’s Guide to Inflationary Finance. Journal of Political Economy, Bd. 82 (1974), S.598ff.Google Scholar
  19. 131.
    Zu diesem “fiscal dominance”—Argument vgl. SARGENT, Th. J./WALLACE, N., Some Unpleasant Monetarist Arithmetics. Federal Reserve Bank of Minneapolis Quarterly Review, 1981, S.lff. und McCALLUM, B.T., Are Bond—financed Deficits Inflationary? A Ricardian Analysis. Journal of Political Economy, Bd. 92 (1984), S.123ff.Google Scholar
  20. 132.
    KEYNES, J.M., a.a.0., S.63ff.; CLARK, C., Public Finance and Changes in the Value of Money. Economic Journal, Bd. 55 (1945). Man mag auf den ersten Blick einwenden, daß der hier angesprochene Sachverhalt nur eine Wiederholung des unter 3.2.1 beschriebenen Gedankenganges darstellt, da auch hier die Kapitalmarktverschuldung des Staates in der Gegenwart zu einer Beschleunigung der Inflation in der Zukunft führen kann. Der fundamentale Unterschied besteht darin, daß gemäß der Argumentation von KEYNES/CLARK der Staat durch die Inflation de facto die ordnungsgemäße Bedienung seines Schuldenstandes verweigert, während oben argumentiert wurde, daß die öffentliche Hand sich der Geldmengenfinanzierung bedienen muß, um seinen Schuldendienstverpflichtungen gerade nachkommen zu können.Google Scholar
  21. 133.
    Hier stellt sich natürlich sofort die Frage, ob sich die Wirtschaftssubjekte permanent täuschen lassen ober ob sie nicht vielmehr beginnen werden, nicht nur die Inflation sondern auch die Beschleunigung dieser Entwicklung zu antizipieren; vgl. BLANCHARD, O./ DORNBUSCH, R./BUITER, W., Public Debt and Fiscal Responsibility. In: BLANCHARD, O./ DORNBUSCH, R./ LAYARD, R. (Hrsg.), Restoring Europe’s Prosperity: Marcoeconomic Papers from the Centre for European Policy Studies. Cambridge, Mass. 1986, S.133.Google Scholar
  22. 134.
    Zu diesem Effekt der zeitlichen Inkonsistenz der Geldpolitik vgl. CALVO, G., On the Time—Consistency of Optimal Policy in a Monetary Economy. Econometrica, Bd. 46 (1978), S.141ff. CALVO zeigt den genannten Effekt am Beispiel der Kassenhaltung, für die sich eine sinngemäße Überlegung anstellen läßt. Der Unterschied zwischen den in 3.2.2 und 3.2.3 beschriebenen rffekten wird noch deutlicher, wenn man sich vor Augen führt, daß die Antizipation künftiger Realwertverluste am Vermögen einen kompensierenden Anstieg des Realzinses erfordert, ein drohender Realwertverlust an den Zinszahlungen hingegen eines Anstiegs der Nominalzinsen bei einem gegebenen Realzins bedarf.Google Scholar
  23. 135.
    Vgl. FISHER, I., The Theory of Interest. New York 1930, S. 36ff.Google Scholar
  24. 136.
    OSUMMERS, L.H., The Non—Adjustment of Nominal Interest Rates. In: Essays in Honar of A. Okun, Washington, D.C., 1983. Zu einem anderen Ergebnis kommen hingegen bspw. FAMA, E.F., Short—Term Interest Rates as Predictors of Inflation. American Economic Review, Bd. 65 (1975), S.269ff. und DWYER, G.P.Jr., Are Expectations of Inflation Rational? Or, is Variation of the Expected Real Rate Unpredictable? Journal of Monetary Economics, Bd. 8 (1981), S.59ff.Google Scholar
  25. 137.
    Es mag auffallen, daß der reale Wechselkurs dem Kehrwert der Terms of Trade (Ph/Pe) entspricht, wenn man den (in Einheiten fremder Währung ausgedrückten) Preis der ausländischen Güter gleich eins setzt. Im Gegensatz zu der häufig gebrauchten Deflationierung des nominalen Wechselkurses mit den allgemeinen nationalen Preisniveaus stellt die hier verwendete Schreibweise direkt auf das relevante Preisverhältnis zwischen inländischem Angebot und ausländischen Konkurrenzprodukten ab. Dies impliziert, daß Im— und Export- güter heterogene aber substituierbare Produkte sind und daß von nichtgehan- delten Gütern abgesehen wird oder daß diese nicht in Substitutionskonkurrenz zu gehandelten Gütern stehen. (In diesem Abschnitt wird der erste Fall unter- stellt.) Diese Annahmen bedeuten eine Einschränkung gegenüber den allgemein gehaltenen Ausführungen des Abschnitts C.1.2.Google Scholar
  26. 138.
    n beiden beschriebenen Fällen gilt, daß die Portfolioanpassungen, die unter dem Eindruck der Preisniveausteigerung ablaufen, im Rahmen einer Bestandsrestriktion des Vermögens stattfinden. Da somit die Verlagerung zwischen den einzelnen Portfeuilleposten zu einem Nullsummenspiel der nominalen Größen werden muß, wird der Preisniveauanstieg immer — gleich welche der obigen Verhaltensannahmen getroffen wird — zu einem realen Rückgang einiger oder aller Vermögenskomponenten führen; die Frage, wie diese Realvermögenseinbuße auf die einzelnen Vermögensbestandteile verteilt wird, bleibt zunächst unbeantwortet und wird per Annahmensetzung entschieden.Google Scholar
  27. 139.
    Der Zusammenhang zwischen Aufwertung und Abwertungserwartung ergibt sich, wie an anderer Stelle beschrieben, wenn vor der Wechselkursänderung der aktuelle Wechselkurs dem langfristig erwarteten Wechselkurs entsprochen hat. Ist der langfristig erwartete Wechselkurs konstant, so ist eine Aufwertung der heimischen Währung zwangsläufig mit der Erwartung einer künftigen Abwertung verbunden.Google Scholar
  28. 140.
    Mit den gleichen Überlegungen wie im Abschnitt B ließe sich auch hier wieder begründen, daß die LB—Kurve einen flacheren Verlauf als die YY—Linie aufweisen muß.Google Scholar
  29. 141.
    Man mag einwenden, daß das System unterdeterminiert sei, weil auf den ersten Blick versucht wird, mittels dreier Gleichungen insgesamt vier endogene Variablen, nämlich e, i, Ph und zu bestimmen. Der erste Eindruck trügt, da auch die Produktionsfunktion berücksichtigt wurde und in Gleichung (5) mittels der Forderung “Güterangebot = Güternachfrage” eingebunden wurde. Somit stimmt die Zahl der endogenen Variablen und die Anzahl der effektiv verwendeten Gleichungen überein.Google Scholar
  30. 142.
    In den hinführenden Bemerkungen zu diesem Abschnitt ist gezeigt worden, auf welchen Wegen die Finanzierungserfordernisse der öffentlichen Hand auf direktem und indirektem Wege die Geldmengenaggregate berühren können. Gegenüber dieser differenzierten Sichtweise muß hier die pauschalierende Definition getroffen werden, daß eine “Geldmengenfinanzierung” immer dann vorliegt, wenn die Finanzierung der öffentlichen Budgetfehlbeträge im Ergebnis die gesamtwirtschaftliche Kassenhaltung erhöhen, d.h., die privaten Portefeuilles liquider gestalten. Somit wäre beispielsweise auch eine Verschuldung gegenüber dem Publikum, die von der Zentralnotenbank nachträglich durch entsprechende Käufe am offenen Markt monetisiert wird, im Sinne dieser Definition eine “Geldmengenfinanzierung”.Google Scholar
  31. 143.
    Zu den Möglichkeiten, einzelne Ausgabenarten an die Preissteigerungen anzupassen vgl. HELLER, P.S., Impact of Inflation on Fiscal Policy in Developing Countries. IMF Staff Papers, Bd. 27 (1980), S.718ff.Google Scholar
  32. 144.
    Vgl. TANZI, V., Inflation, Lags in Colletion and the Real Value of Tax Revenue. IMF Staff Papers, Bd. 24 (1977), S.154ff und AGHEVLI, B.B./KHAN, M.S., Inflationary Finance and the Dynamics of Inflation: Indonesia, 1951–1972. American Economic Review, Bd. 67 (1977), S.390ff.; AGHEVLI, B.B./KHAN, M.S./TANZI, V., Inflation, Real Tax Revenue and the Case for Inflationary Finance: Theory with an Application for Argentina. IMF Staff Papers, Bd. 25 (1978), S.423ff. TANZI argumentiert, daß der Verlust an realem Steueraufkommen, der bei positiven Inflationsraten auftreten kann, die fiskalischen Vorteile aus der beschriebenen “Inflationssteuer” überkompensieren kann, so daß eine höhere Rate der Geldentwertung die Gesamteinnahmenlage der öffentlichen Hand u.U. verschlechtern wird.Google Scholar
  33. 145.
    Vgl. BARRO, R.J., Comment from an unreconstructed Ricardian. Journal of Monetary Economics, Bd. 4 (1978), S.577ff., KING, R.G./PLOSSER, C.J., Money, Deficits and Inflation. Carnegie—Rochester Conference Series on Public Policy, Bd. 22 (1985), S.174ff., JOINES, D. H., Deficits and Money Growth in the Unites States 1872–1983. Journal of Monetary Economics, Bd. 16 (1985), S.343f., LEVY, M.D., Factors Affecting Monetary Policy in an Era of Inflation. Journal of Monetary Economics, Bd. 8 (1981), S.363, INFANTE, E.F./STEIN, J.C., Money—financed Fiscal Policy in a Growing Economy. Journal of Political Economy, Bd. 88 (1980), S.265, Fußnote 9.Google Scholar
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    Vgl. PROTOPAPADAKIS, A.A./SIEGEL, J.J., Are Money Growth and Inflation Related to Government Deficits? Evidence from Ten Industrialized Economies. Journal of International Money and Finance, Bd. 6 (1987), S.41f., KING, R.G./PLOSSER, C.J., a.a.O., S.184ff. KING/PLOSSER sehen nur für Italien eine positive Korrelation, nicht aber für andere Staaten, die ein den italienischen Verhältnissen gleichwertiges Verhältnis zwischen Finanzministerium und Zentralnotenbank aufweisen. BARNHART, S.W./ DARRAT, A.F., Budget Deficits, Money Growth and Causality: Further OECD Evidence. Journal of International Money and Finance, Bd. 7 (1988), S.234ff. BARNHART/DARRAT weichen insofern von den anderen erwähnten Ansätzen ab, als über die reine Korrelation hinaus nach einer kausalen Beziehung zwischen Budgetdefiziten und Geldmengenwachstum gefragt wird. GORDON R.J., World Inflation and the Sources of Monetary Accommodation: A Study of Eight Countries. Brookings Papers on Economic Activity, 1977, S.431ff.; PARKIN, M., a.a.O., S.189. PARKIN sieht hier nur in Japan, Kanada und den USA einen derartigen Zusammenhang; einen inversen Zusammenhang will er für die Bundesrepublik erkennen. PARKIN, M., Domestic Monetary Institutions and Deficits. In: BUCHANAN, J.M./ROWLEY, Ch.K./TOLLISON, R.D. (Hrsg.), Deficits. Oxford, New York 1986, S.324 ff.Google Scholar
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    Vgl. HAMBURGER, M./ZWICK, B., Deficits, Money and Inflation. Journal of Monetary Economics, Bd. 7 (1981), S.145ff. and Dieselben, Deficits, Money and Inflation: Reply. Journal of Monetary Economics, Bd. 10 (1982), S.297ff.Google Scholar
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    Vgl. DWYER, G.P.Jr., Inflation and Government Deficits. Economic Inquiry, Bd. 20 (1982), S.324ff. and LEVY, M.D., a.a.O., S.363ff.Google Scholar
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    Vgl. PARKIN, M., In Search of achrw(133), a.a.O., S.183f. (kritischer dazu: Derselbe, Domestic Monetary Institutionschrw(133), a.a.O., S.325ff.); Vgl. LANEY, L.O./WILLETT, Th.D., Presidential politics, budget deficits, and monetary policy in the United States; 1960–1976. Public Choice, Bd. 40 (1983), S.59ff.Google Scholar
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    Vgl. KING, B./LANEY, L./WILLETT, Th.D., Central Bank Independence: An International Comparison. Federal Reserve Bank of Dallas. Economic Review, März 1983, S. 12Google Scholar
  43. 155.
    Vgl. PROTOPAPADAKIS, A.A. /SIEGEL, J.J., a.a.O., S. 43f.Google Scholar

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© Springer Fachmedien Wiesbaden 1991

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  • Klaus Doch

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