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Einleitung

  • Helmut Fogt
Chapter
Part of the Beiträge zur sozialwissenschaftlichen Forschung book series (BEISOFO)

Zusammenfassung

Die Studentenbewegung und die „Außerparlamentarische Opposition“ sind an der Wende zu den 70er Jahren recht geräuschlos und überraschend eingegangen. Ihre Anhänger haben sich in alle Winde zerstreut: die einen wurden vom Staat daran gehindert, den „langen Marsch“ durch seine Institutionen anzutreten, die anderen verschwanden in die verschiedenen Subkulturen, wieder andere haben dem radikalen Engagement ganz abgeschworen. Die nachgewachsene Jugend der 70er Jahre schien sich bereits wieder ganz anders zu orientieren. Unter dem Eindruck des schulischen Leistungs- und Konkurrenzdrucks, des „Numerus Clausus“ und des geänderten politischen Klimas in der Universität und Gesellschaft, so hieß es, sei sie opportunistisch und unpolitisch geworden. Als typische Merkmale dieser Jugendformation wurden Sinn-und Realitätsverlust, eine neue Innerlichkeit, Leistungsfeindlichkeit und Verführbarkeit etwa durch bestimmte Sekten genannt. Nun plötzlich, an der Wende zu den 80er Jahren, ist erneut ein teilweise recht aggressiver Jugendprotest aufgebrochen, hat sich allem Anschein nach die Begeisterung der Jugend für alle möglichen sozialen und politischen „Bewegungen“ wieder belebt. Die interessanteste Erscheinung stellt dabei gegenwärtig zweifellos die Ökologie- und Alternativbewegung, die neue Partei der „Grünen“ dar.

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Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1982

Authors and Affiliations

  • Helmut Fogt
    • 1
  1. 1.FreiburgDeutschland

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