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Analyse der Standortfaktoren

  • Egbert Jöhrens
  • Jochem Langkau
  • Monika Langkau-Herrmann
  • Horst-Dieter Walther
Chapter
Part of the Forschungsberichte des Landes Nordrhein-Westfalen book series (FOLANW, volume 2234)

Zusammenfassung

Die zukünftigen Wachstumschancen des Ruhrgebiets lassen sich auch daran abschätzen, inwieweit dieser Wirtschaftsraum den das Wachstum tragenden Branchen günstige Standortbedingungen bieten kann. Dabei. wird davon ausgegangen, daß eine gute Standortstruktur nach Menge und Qualität den ansässigen Betrieben eines Wirtschaftsraumes wie auch den Neusiedlern direkte bzw. indirekte Kosteneinsparung und damit eine Verbesserung ihrer Wettbewerbssituation verschaffen und zu einer Steigerung der Produktion und zur Schaffung zusätzlicher Arbeitsplätze führen kann.

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Anmerkungen

  1. 154).
    L. Bak, Het Industriele Terreingebruik in Nederland. Een Planologische Facetstudie, s’Gravenhage 1961, S. 179. Zu weiteren Untersuchungen des industriellen Flächenbedarfs c’1.: P.G. Jansen, Analyse und Prognose der Wirtschaftsstruktur kleiner Räume und ihr industrieller Flächenbedarf, dargestellt am Beispiel des Raumes Neheim-Hüsten/Arnsberg, Münster 1966, S. 168 ff. Jansen geht von der Gesamtgeschoßfläche aus, die lediglich die Fläche erfaßt, die in einem festen Gebäude liegt. Damit wird zwar berücksichtigt, daß die Nutzfläche bei mehrgeschossiger Bauweise steigt, andererseits aber der Einfluß des Anteils an der Lagerfläche, die nicht in Gebäuden liegt, nicht berücksichtigt. Der Hypothese von Jansen, daß dieser Anteil in der Industrie (außer Bauindustrie und Industrie Bau, Steine und Erden) geringfügig sei, kann nicht zugestimmt werden. So ist es vielleicht auch zu erklären, daß Jansens Werte für den Raum Neheim-Hüsten so niedrig liegen. (Vgl. P.G. Jansen, a.a.0., S. 165). /gl. Auch D. Marx,Infrastr.uktureinrichtungen im Ruhrgebiet, Schriftenreihe Siedlungsverband Ruhrkohlenbezirk Nr. 19, Essen 1968, S. 61 f.Google Scholar
  2. 155).
    Vgl. dazu auch P.G. Jansen, a.a.0., S. 187 f.Google Scholar
  3. 156).
    Vgl. zu diesen Verfahren P. Neurath, Statistik für Sozialwissenschaftler, Stuttgart 1966, S. 356 ff, und J. Pfanzagl: Allgemeine Methodenlehre der Statistik II, Berlin 1966, S. 279–282, S. 299. Der Test wurde nur in den Branchen durchgeführt, die auch eine Felderbesetzung in beiden Klassen hatten.Google Scholar
  4. 157).
    Die Korrelationsmaße haben folgende Werte: R = über 100 Beschäftigte = 0,9647 Rs = unter 100 Beschäftigte = 0,5588Google Scholar
  5. 158).
    Es muß darauf hingewiesen werden, daß soweit möglich, nur solche Antworten berücksichtigt wurden, die von selbständigen, ansässigen Unternehmen bzw. von sehr großen Zweigniederlassungen gegeben wurden, da ein Zusammenhang zwischen anässigem Betrieb und Reserveflächen hergestellt werden sollte, d. h. das Gelände nur für den befragten Betrieb gehalten wurde.Google Scholar
  6. 159).
    Als Maß für das Wachstum wurde das Umsatzwachstum gewählt, weil in ein Wachstum beim Faktor Arbeit Substitutionsvorgänge eingehen, die den Grad der Flächennutzung verzerren können.Google Scholar
  7. 160).
    Auch nach der Korrektur des abweichenden Auswahlverfahrens in der Betriebsgrößenklasse 10–49 Beschäftigte verändern sich die Anteilswerte nur unwesentlich.Google Scholar
  8. 161).
    Für die Branchen NE-Metalle und Schiffbau waren keine Angaben zu erhalten.Google Scholar
  9. 162).
    In der Befragung waren lediglich Betriebe vertreten, die Karosserien und Motoren herstellen.Google Scholar
  10. 163).
    Es war nur ein Betrieb in der Befragung vertreten.Google Scholar
  11. 164).
    Es war nur ein Betrieb in der Befragung vertreten.Google Scholar
  12. 165).
    Vgl. F. Voigt: Die volkswirtschaftliche Bedeutung des Verkehrssystems Berlin 1960, S. 58.Google Scholar
  13. 166).
    Eine zu geringe Felderbesetzung läßt eine Klassifizierung nach drei Branchengruppen innerhalb der vier Standorte und zwei Betriebsgrößen nicht mehr zu. Die durchschnittlich straßenintensiven Branchen wurden daher für die weitere Analyse den ersten beiden Gruppen zugeordnet. Leicht überdurchschnittlich straßenintensiv sind danach:Google Scholar
  14. 167).
    Vgl.: F. Voigt, a.a.0., S. 209 f.Google Scholar
  15. 168).
    Vgl. zu diesem Problem auch W. Hennig: Die Förderung des GleisanschlußVerkehrs als Maßnahme der Raumordnung, in: Raum und Siedlung, Heft 10 ( 1968 ), Köln 1968, S. 255.Google Scholar
  16. 169).
    Vgl.: F. Voigt: a.a.0., S. 209.Google Scholar
  17. 170).
    Man kann auch hier davon ausgehen, daß die schienenintensiven Branchen in allen Orten anteilmäßig in etwa gleich vertreten sind.Google Scholar
  18. 171).
    Allerdings sollte auch hier beachtet werden, daß der Prozentsatz schienenintensiver Branchen in der Betriebsgrößenklasse 100 und mehr Beschäftigte höher ist als in der Klasse 10–99 Beschäftigte.Google Scholar
  19. 172).
    Vgl.: F. Voigt: a.a.O., S. 208.Google Scholar
  20. 173).
    Vgl.: F.J. Schroiff; Die Bedeutung der Binnenwasserstraßen für die räumliche Entwicklung, in: Informationsbriefe für Raumordnung R 6.2.4., Stuttgart 1969, S. 4.Google Scholar
  21. 174).
    Das gilt umso mehr, als die Substitutionsmöglichkeiten beim Energieeinsatz relativ gering sind.Google Scholar
  22. 175).
    Vgl. Europäische Wirtschaftsgemeinschaft: Der wirtschaftliche Einfluß des Energiepreises, Reihe Wirtschaft und Finanzen 4, Brüssel 1966, S. 61.Google Scholar
  23. 176).
    Vgl. Th. Wessels: Die volkswirtschaftliche Bedeutung der Energiekosten, München 1966, S. 43.Google Scholar
  24. 177).
    Eine Ausnahme bildet die Substitution zwischen Kohle und Mineralöl auf dem Sektor der Wärmeenergie.Google Scholar
  25. 178).
    Vgl. Europäische Wirtschaftsgemeinschaft: Der wirtschaftliche Einfluß des Energiepreises, a.a.0., S. 63; Bundestagsdrucksache V/3978, Große Anfrage zur Stromversorgung der deutschen Wirtschaft, März 1967, S. 2.Google Scholar
  26. 179).
    Vgl. dazu auch: Prognos AG, Entwicklung im Raum Hamm, Basel 1967, S. 182.Google Scholar
  27. 180).
    Vgl. Europäische Wirtschaftsgemeinschaft: Der wirtschaftliche Einfluß des Energiepreises, a.a.0., S. 70.Google Scholar
  28. 181).
    Die Kostenstrukturerhebung erfaßt nur den Fremdbezug. Nimmt man die Eigenversorgung hinzu, so erhöhen sich die Anteile bei den abgegebenen Branchen, und es können noch andere Branchen über 0,1% kommen (Eisenschaffende Industrie).Google Scholar
  29. 182).
    Insoweit scheint der Wasserkostenanteil am Bruttoproduktionswert jedoch das geeignete Beurteilungskriterium zu sein.Google Scholar
  30. 183).
    Branchen, die Wasser als Rohstoff benötigen, messen der Abwässerbeseitigung wahrscheinlich nicht die gleiche Bedeutung zu wie der Wasserversorgung.Google Scholar
  31. 184).
    Hierzu zählen neben den Kommunalbehörden auch die Arbeitsämter.Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1973

Authors and Affiliations

  • Egbert Jöhrens
    • 1
  • Jochem Langkau
    • 1
  • Monika Langkau-Herrmann
    • 1
  • Horst-Dieter Walther
    • 1
  1. 1.Forschungsinstitut der Friedrich-Ebert-StiftungBad GodesbergDeutschland

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