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Die Beurteilung des Vermögensaufbaues und der Kapitalstruktur

  • Leopold Mayer
  • Leopold Mayer
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Part of the Fachbücher für die Wirtschaft book series (FFDW)

Zusammenfassung

In der Vermögens- und Kapitalrechnung (Bilanz i. e. S.) werden die Bilanzposten üblicherweise nach dem folgenden Schema ausgewiesen:

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Literatur

  1. 1).
    Ohne Banken, Versicherungen und Beteiligungsgesellschaften.Google Scholar
  2. 1).
    Bei Anwendung der Methode der laufenden Durchschnittswerte und insbesondere der First-in-first-out-Regel entsprechen die nach dem Anschaffungs- und Niederstwertprinzip gebildeten Bilanzwerte je nach Umschlaggeschwindigkeit in größerem oder geringerem Maße den Tageswerten.Google Scholar
  3. 2).
    Der Wertansatz nach Eiserner-Bestand-Rechnung kann zwischen dem Erinnerungswert (1 DM] und einem Betrag liegen, unter den der Tageswert voraussichtlich nie sinken wird; innerhalb dieser Grenzen bestehen für die Wahl des Wertansatzes keine Normen.Google Scholar
  4. 1).
    In dieser Hinsicht sind bei den amerikanischen Banken grundsätzliche Wandlungen zu verzeichnen. Bei diesen hat sich bei Beurteilung der Kreditwürdigkeit von Unternehmen der sogenannte „5 C’s Test“ durchgesetzt. Danach finden Beachtung: i. Character (persönliche und fachliche Eignung der Kreditwerber], 2. Capacity [Betriebliche Leistungsfähigkeit], 3. Conditions of the Economy (Ertragverhältnisse), 4. Capital (Vermögensausstattung), 5, Collateral Securities (Zusätzliche Sicherheiten).Google Scholar
  5. 1).
    Die Lieferung von Investitionsgütern erfolgt oft langfristig.Google Scholar
  6. 1).
    Dies gilt insbesondere für die Antizipationen,Google Scholar
  7. 1).
    Durch die steuerlichen Vorschriften [siehe den auf Seite 100 dargestellten Eigenkapitalnachweis für 2000 Aktiengesellschaften im Jahre 1956) wird der formelle Eigenkapitalnachweis stark gestört; sie führen dazu, daß Wertberichtigungen zur Gänze (z. B. gem. § 36 Inv. Hilfe-Ges. oder gem. §§ 7 c/d EStG) oder teilweise (z. B. Sammelwertberichtigungen bei Banken) Eigenkapitalcharakter tragen.Google Scholar
  8. 1).
    In dor Praxis werden mitunter auch andere Posten (z. B. Delkrederekonten bei Geldinstituten, die Prämienreserven und Schadenreserven in der Lebensversicherung) fälschlich als Rücklagen (Reserven) bezeichnet.Google Scholar
  9. 1).
    Durch übermäßige Rücklagenbildung kann allerdings (ausgelöst durch hierdurch bedingte hohe Börsenkurse) die Emissionspolitik erschwert und die Neigung zu Begebung von Gratisaktien zu Lasten der Rückclagen (= Kapitalverwässerung) verstärkt werden.Google Scholar
  10. 2).
    Stille Rücklagen (die Franzosen nennen sie „Réserves occultes“) haben für den Nichtfachmann oft etwas Geheimnisvolles an sich; sie erregen namentlich in Zeiten sinkenden Geldwertes, wo ihre Entstehung mit fortschreitender Entfernung der Tagespreise von den Anschaffungswerten zusehends ins Gewicht fällt, wie die Erfahrung bewiesen hat, die Börsenspekulation namentlich dann, wenn noch eine entsprechende Neigung zur „Flucht in die Substanz“ in der Öffentlichkeit vorhanden ist.Google Scholar
  11. 1).
    Hinweis auf Substanzsicherung durch Valuta- und Wertsicherungsklauseln und Anpassung an sonstige Gegebenheiten (z. B. fortschreitende Angleichung von Pensions-Rückstellungen an das Lohnniveau).Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1960

Authors and Affiliations

  • Leopold Mayer
  • Leopold Mayer

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