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Das deutsche Kreditgewerbe und seine Kunden

  • Erich Schabacker
Chapter

Zusammenfassung

Ich hatte im Jahre 1970 anläßlich einer Studienreise rund um die Welt Gelegenheit, den Service von ca. 50 Geldinstituten zu studieren. Wenn ich hier und heute ein Kurz-Resumé ziehe, dann kann man folgendes behaupten und beweisen: Der deutsche Bankkunde wird im Moment noch von allen Bankkunden der Welt am meisten verwöhnt:
  • Er erhält z. B. jeden Morgen per Post seinen Kontokorrent-Tagesauszug mit spezifizierter Aufstellung der Zu- und Abgänge, Buchungstext, Valuten, alten und neuen Salden, statistischen Hinweisen u. a. m. Damit wird ihm die Disposition erleichtert. Im Gegensatz dazu erhält z. B. der Kunde einer amerikanischen Bank einen Halbjahresauszug, der vier Werte enthält — alter Saldo, Summe der Zugänge, Summe der Abgänge, neuer Saldo.

  • Er gibt seiner Bank die Wünsche betreffend Dauerauftragsausführungen auf; das Geldinstitut erledigt prompt die Ausführungen und teilt mit entsprechendem Buchungstext die Erledigung dem Kunden mit.In Amerika, England und anderen Lädern sitzt der Bankkunge am Ultimo im abendlichen Fleiß am Schreibtisch, überlegt, welch Zahlungen anstehen und schreibt pro Geschäftsvorfall einen Scheck aus.

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1973

Authors and Affiliations

  • Erich Schabacker

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