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Notwendige Planungs- und Umstellungsarbeiten

  • Heinz Stehle
  • Rudolf Obermaier
Chapter

Zusammenfassung

Der Übergang zu dem im Vergleich zum alten System völlig anders gestalteten Mehrwertsteuersystem bringt besonders für das Rechnungswesen Änderungen und Probleme, die in den folgenden Abschnitten ausführlich behandelt werden.

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Referenzen

  1. 1).
    Eine Erleichterung wurde vom Deutschen Bundestag in seiner Sitzung am 8.9.1967 durch Einfügung des neuen Absatzes 8 des § 28 UStG getroffen. Danach kann ein Unternehmer, der für Vorräte die nach § 28 Abs. 6 Satz 2 Nr. 2 UStG erforderlichen Angaben nicht nachweist (Zolltarifnummer, Vergütungssatz und Abzugsbetrag für jeden Gegenstand), trotzdem von diesen Vorräten 1% als Entlastungsbetrag abziehen. Es bleibt also dem Unternehmer freigestellt, nur für einen Teil seiner Vorräte den Einzelnachweis zu führen und im übrigen den Pauschalsatz von 1 % in Anspruch zu nehmen.Google Scholar
  2. 2).
    Zur Frage des Teilwertansatzes und einer evtl. Aktivierung des Entlastungsanspruches siehe S. 142.Google Scholar
  3. 1).
    Hierbei ist zu beachten, daß durch Beschluß des Bundestages vom 8. 9. 1967 folgende Vergütungssätze für Zwecke der Berechnung des Entlastungsbetrages geändert worden sind: An Stelle des Satzes von 0,5 % kann 1,0 % angesetzt werden. An Stelle des Satzes von 5,0 % darf nur 4,0 % angesetzt werden. Der Vergütungssatz für Steinkohle (aus Zolltarifnummer 27.01) und für Koks aus Steinkohle (aus Zolltarifnummer 27.04) wird von 1,0 % auf 2,0 % erhöht. Für Wasserfahrzeuge der Zolltarifnummern 89.01 bis 89.03 (ausgenommen Sportboote ohne eingebauten Motor und Schlauchboote) hat der Bundestag eine modifizierte Regelung beschlossen.Google Scholar
  4. 1).
    Dabei ist zu beachten, daß ein von der Organgesellschaft A hergestellter und von der Organgesellschaft B bezogener und von dieser nicht be- oder verarbeiteter Gegenstand trotzdem als bearbeitet gilt und bei der Entlastungsberechnung nur mit 120% des Bilanzwertes anzusetzen ist, da der Organkreis als unternehmerische Einheit betrachtet wird.Google Scholar
  5. 1).
    Es ist jedoch zu erwarten, daß die Festlegungsfrist von 5 Jahren noch verkürzt wird (siehe dazu die Ausführungen S. 40).Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1967

Authors and Affiliations

  • Heinz Stehle
  • Rudolf Obermaier

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