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Preisbildungsprozesse Auf der Grundlage der Dynamischen Preis-Absatz-Funktion Vom Typ I

  • Friedrich M. Thomée
Chapter
Part of the Betriebswirtschaftliche Forschung zur Unternehmensführung book series (BFU, volume 16)

Zusammenfassung

Nachdem die Grundmodelle und deren Erweiterungen dargestellt und miteinander verglichen worden sind, und dabei festgestellt werden konnte, daß die PreisAbsatz-Funktion vom Typ I als Ausgangsmodell im weitesten Sinne angesehen werden kann, soll diese nun eingehend untersucht und insbesondere auf ihren ökonomischen Gehalt hin analysiert werden.

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Literatur

  1. 1.
    ABS, H. J., “Wohlstand für alle”, Zitat aus Welt am Sonntag, Nr. 5, 1980, S. 21.Google Scholar
  2. 2.
    DINKELBACH, W., “Sensitivitätsanalysen und parametrische Programmierung”, (im folgenden zitiert als: “Sensitivitätsanalysen..”), Berlin/Heidel- berg/ New York 1969, S.5; vgl. ferner ACKOFF,R.L. (mit GUPTA, S. A. und MINAS, J. S.), “Scientific Method: Optimizing applied research decisions, New York 1962, S.111; HENN, R., ”Über die Struktur mikroökonomischer Entscheidungssituationen“, in: ZfB, Jg.34, Nr.8, 1964, 5.508–515; HAX, H., ”Bewertungsprobleme bei der Formulierung von Zielfunktionen für Entscheidungsmodelle“, in: ZfbF, Jg.19, 1967, S. 749–761.Google Scholar
  3. 1.
    TOPRITZHOFER, E., “Zur pragmatischen Brauchbarkeit marginalanalytischer Marketing-Mix-Modelle” (im folgenden zitiert als: “Zur pragmatischen…”), in: Entscheidungshilfen im Marketing, Hrsg.: KÖHLER, R., ZIMMERMANN, H.-J., Stuttgart 1977, S. 399.Google Scholar
  4. 2.
    Vgl. dazu insbesondere WIED-NEBBELING, S., “Industrielle Preissetzung”, Tübingen 1975, S.142ff und HEINEN, E., “Das Zielsystem der Unternehmung”, Grundlagen betriebswirtschaftlicher Entscheidungen in Forschung und Praxis, Bd.1, Wiesbaden 1966, S.191ff.Google Scholar
  5. 3.
    TOPRITZHOFER, E., ebenda, S.398.Google Scholar
  6. 1.
    Vgl., TOPRITZHOFER, E., “Zur pragmatischen…”, a.a.O., S.398.Google Scholar
  7. 2.
    Ebenda, S.399.Google Scholar
  8. 1.
    HILKE,W., “Dynamische Preispolitik”, a.a.O., S. 44.Google Scholar
  9. 1.
    JACOB, H. und M., “Preisdifferenzierung bei willkürlicher Teilung des Marktes und ihre Verwirklichung mit Hilfe der Produktdifferenzierung”, a.a.O., S.46.Google Scholar
  10. 1.
    Im Gegensatz zu KRELLE, der in seinen Beispiel geschwungene Kostenverläufe zeigt, wurden in dieser Modellanalyse lineare Kostenverläufe zugrunde gelegt, um damit Klarheit und Transparenz der mathematischen Zusammenhänge nicht unnötig zu erschweren. Vgl. KRELLE, W., “Preistheorie” (1976), a.a.O., S.114.Google Scholar
  11. BELLMAN,R., “Adoptive control processes: A guided tour”, Princton, N.J. 1961, S. 95.Google Scholar
  12. 2.
    Vgl. DINKEIBACH,W., “Sensitivitätsanalysen…”, a.a.O., S.2ff.Google Scholar
  13. 3.
    Vgl. dazu JACOB,H., “Betriebswirtschaftslehre und Unternehmensführung”, in: SzU, Hrsg.: JACOB, H., Bd.25, S.28.Google Scholar
  14. 1.
    Vgl. DINKELBACH, W., “Sensitivitätsanalysen…”, a.a.O., S.3.Google Scholar
  15. 1.
    Die zu Testzwecken herangezogene Funktion entspricht der von HILKE gewählten Preis-Absatz-Funktion. Insofern können sämtliche Ergebnisse mit den von HILKE erarbeiteten verglichen werden. Vgl. dazu auch die ausführliche Begründung für diese spezielle Funktion: HILKE, W., “Dynamische Preispolitik”, a.a.O., S.30ff.Google Scholar
  16. 1.
    Wiederholt deutet HILKE auf dieses “Phänomen” hin. Vgl. hierzu insbesondere HILKE, W., “Dynamische Preispolitik”, a.a.O., S.44.Google Scholar
  17. 1.
    Vgl. dazu KRELLE, W., “Preistheorie”, (1976), a.a.O., S.576ff.Google Scholar
  18. 1.
    Als Bedingung der Stabilität wird angenommen, daß bezogen auf die Abszisse (vgl. Abb. 32.1.-I.) die Steigung bzw. Neigung der Nachfragekurve absolut größer ist als die Neigung der Angebotskurve.Google Scholar
  19. 2.
    Vgl. dazu KRELLE, W., “Preistheorie”, (1976), a.a.O., S.579.Google Scholar
  20. 3.
    Die Bauern reagierten auf höhere Schweinepreise mit Vergrößerung der Schweinezucht. Sobald die zusätzlichen Schweine schlachtreif waren, fiel dadurch der Schweinepreis. Daraufhin schränkten die Bauern die Schweinezucht wieder ein, wodurch die Preise wieder stiegen. u.s.w….“ HANAU, ”Die Prognosen der Schweinepreise“, Sonderheft 18 der Vierteljahreshefte zur Konjunkturforschung, Berlin 1930, zitiert bei: KRELLE, W., ”Preistheorie“ (1976), a.a.O., S.530.Google Scholar
  21. 4.
    Mit “viele” ist in diesem Zuswmnenhang selbstverständlich das Strukturelement “Viele” angesprochen. Vgl. zur Diskussion der Marktabgrenzungen insbesondere: JACCB, H., “Preispolitik”, Wiesbaden 1971, S.27ff; GUTENBERG, E., “Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre”, Bd.II, Der Absatz (im folgenden zitiert als: “Der Absatz”), 16.Auflage, Berlin/Heidelberg/New York 1979, S.188ff.Google Scholar
  22. 1.
    Vgl. dazu GUTENBERG, “Der Absatz” (1970), a.a.O., S.367f.Google Scholar
  23. 1.
    Vgl. RICHARDSON, G. B., “Price Notification Schemes”, Oxford Econanic Papers, N.S., Vo1.19, 1967, S.364f; zitiert bei: WIED-NEBBELING, S., “Industrielle Preissetzung”, Tübingen 1975, S. 29.Google Scholar
  24. 1.
    Zur Preisuntergrenze vgl. HAX, H., Preisuntergrenze im Ein-und Mehrproduktbetrieb, in: ZfhF, Nr.13 (1961), S.424ff, und derselbe: HAX, H., Die Bestimmung von Preisuntergrenzen für Zusatzaufträge, in: Marketingentscheidungen, Hrsg.: WEIN-BERG, P., BEHREN, G., KAAS, K.P., Köln-Opladen 1974, S.39ff; und zur Preisuntergrenze bei öffentlichen Aufträgen, vgl. NIESCHLAG, R., DICHTL, E., HÖRSCHGEN, H., “Marketing”, Berlin 1976, S. 262.Google Scholar
  25. 1.
    Vgl. dazu: HAX, H., “Die Bestimmung von Preisuntergrenzen…”, S.68f.Google Scholar
  26. 1.
    Vgl. dazu auch KRELLE, W., “Preistheorie” (1961), a.a.O., S.539f.Google Scholar
  27. 1.
    Vgl. dazu BERTH, R., “Die Imageforschung im Dienste der Absatzpolitik”, in: Der Markenartikel (1960), Bd. 3, S. 135.Google Scholar
  28. 1.
    KRELLE, W., “Preistheorie” (1976), a.a.O., S.113.Google Scholar
  29. 1.
    Vgl. dazu auchKRELLE, W., “Preistheorie” (1976), a.a.O., S.113.Google Scholar
  30. 2.
    Vgl. dazu die allgemeine Ausgangsgleichung des Gesamtgewinns (22.3.-3.) in Abschnitt 22.2. dieser Arbeit.Google Scholar
  31. 1.
    Aufgrund er im Unterschied zu dieser Arbeit entgegenge- setzten Achsenbezeichnungen entspricht die “Rechts-Drehung” bei JACOB einer “Links-Drehung” in diesem Zusammenhang.Google Scholar
  32. 2.
    JACOB, H., “Preispolitik und Verbraucherschutz”, Istanbul 1979, S. 1O.Google Scholar
  33. 1.
    Vgl. dazu die Ausführungen zum dynamischen Modelltyp II im Abschnitt 22.3. dieser Arbeit.Google Scholar
  34. 1.
    RILKE, -W.,Dynamische Preispolitik, a.a.O., S.44.Google Scholar
  35. 1.
    Es stellt das besondere Verdienst HILKES dar, zum ersten Mal auf die spezielle Rolle des Ausgangspreises (p) im dynamischen Preismodell vom Typ I hingewiesen zu haben. Anhand umfangreicher Rechenbeispiele fand er heraus, daß die Gesamtgewinne des Planungszeitraumes mit steigendem Ausgangspreis (p) sinken, und daß analog dazu die Preisforderungen der ernsten Periode ebenfalls zurückgehen. Ferner erkannte er, daß die Realisierung eines Gleichgewichtes ebenfalls von der Höhe des Ausgangspreises (po) und von der Anzahl der Planperioden abhängt. Vgl. HILKE, W., “Dynamische Preispolitik”, a.a.O., S.35ff.Google Scholar
  36. 1.
    Vgl. dazu die Ausführungen auf S. 53 dieser Arbeit.Google Scholar
  37. 1.
    Da sich der Wert (Wt) nur infinitesimal dem Wert Null nähert, ist es sinnvoll, eine Toleranzgrenze anzunehmen (z.B.: 0,01 GE), und die Werte, die unterhalb dieser Grenze liegen, zu vernachlässigen.Google Scholar
  38. 1.
    KRELLE, W., “Preispolitik” (1961), a.a.O., S.572.Google Scholar
  39. 2.
    Vgl. dazu HILKE, W., “Dynamische Preispolitik”, a.a.O., S.44f.Google Scholar
  40. 1.
    Vgl. dazu JACCB, H., “Investitionsplanung und Investitionsentscheidung mit Hilfe der Linearprcgrammierung”, Wiesbaden 1976, S.79; und ebenso HILKE, W., “Zur Länge des Planungszeitraums in dynamischen Modellen”, in: Schriften zur Unternetmensführung, Bd.28, Wiesbaden 1978, S.99ff.Google Scholar
  41. 1.
    Vgl. dazu Abschnitt 3.2. dieser Arbeit.Google Scholar
  42. HILKE, der u.W. erstmalig auf die Bedeutung des Abbruchs im dynamischen Monopolmodell vom Typ I hinwies, analysierte anhand zweier Zahlenbeispiele das Problem des Abbruchs und konnte eine Reihe recht interessanter Ergebnisse aus diesen Zahlenreihen ableiten. So fand er u.a. heraus, daß die Preisforderungen in den jeweils letzten Perioden grundsätzlich kräftig ansteigen, ferner, daß das “Wandern aus dem Gleichgewicht” grundsätzlich in den letzten vier Perioden (n-3, n-2, n-1, n) eines Planungszeitraums von n=5 Perioden einsetzt.Google Scholar
  43. Diese Aussagen, die sich den Zahlenbeispielen entnehmen ließen, erhielten u.E. zu Unrecht den allgemeinen grundsätzlichen Charakter. Dies kann jedoch in keiner Weise das besondere Verdienst HILKES schmälern, auf den gesamten Problemkreis überhaupt erst aufmerksam gemacht zu haben. Insofern betrachten wir es als unsere Aufgabe, die allgemeinen Sachzusammenhänge der dynamischen Funktion vom Typ I zu analysieren, um hieraus zu tatsächlich grundsätzlichen Ergebnissen zu gelangen. Vgl. dazu HILKE, W., “Dynamische Preispolitik”, a.a.O., S.44 und S.49.Google Scholar
  44. 1.
    Unter einem “genügend langen Planungszeitraum” wird ein Planungszeitraum verstanden, der über soviele Perioden verfügt, daß zumindest in einer Periode der Gleichgewichtspreis (ptc) erreicht wird.Google Scholar
  45. 2.
    In der Regel wird man mit einen Zbleranzbereich von vier Stellen hinter dem Karma, innerhalb dessen sich die Glieder (332.2.-2.) und (332.2.-3.) nicht verändern dürfen, zu Preisen (p) finden, die sich im Bereich kleiner als 0,01 GE nicht mehr verändern.Google Scholar
  46. 1.
    BREITSCEWERDT, W., in einem Gespräch mit der Redaktion des SPIEGELS, erschienen im SPIEGEL, Nr.24., 34.Jg., 1980, S. 76.Google Scholar
  47. 1.
    Vgl. hierzu Abschnitt 332.2. dieser Arbeit.Google Scholar
  48. 1.
    SIMON, H., “Preisstrateqien”, a.a.O., S.181.Google Scholar
  49. 1.
    Mit (k) wird die jeweils letzte Periode der Gleichgewichts-phase gekennzeichnet.Google Scholar
  50. 1.
    Der Ausdruck Gt stellt den durchschnittlichen Gewinn dar, der in den Perioden der Abbruchphase erzielt wird.Google Scholar

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© Springer Fachmedien Wiesbaden 1983

Authors and Affiliations

  • Friedrich M. Thomée

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