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Unternehmerische Basisfunktionen: Investieren und Finanzieren

  • Christian Garhammer
Chapter

Zusammenfassung

Investieren und Finanzieren sind — genauso wie Beschaffen, Produzieren und Absetzen — wesentliche unternehmerische Tätigkeiten, die sich gegenseitig bedingen: ohne Finanzierung ist ein Investitionsvorhaben nicht durchführbar, ohne Investition ist Finanzierung unwirtschaftlich, weil Kapital brachliegt.

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Literatur

  1. 2.
    Siehe oben Abschnitt 2.1.1.Google Scholar
  2. 3.
    p. a. = pro anno, flir das Jahr, jährlich.4 Darüber hinaus werden in der Fachliteratur z. B. die Begriffe Risikokapital (vgl. Schneider, Dieter, Investition, Finanzierung und Besteuerung, 7. Aufl., Wiesbaden 1992, S. 51 ff.), und hybride Finanzierung (vgl. Drukarczyk, Jochen, Finanzierung, 6. Aufl., Stuttgart/Jena 1993, S. 8), diskutiert.Google Scholar
  3. 5.
    Siehe als Beispiel die Ausführungen zur Finanzierung durch Schaffung von Genußrechten in Abschnitt 6.1.3.Google Scholar
  4. 6.
    Gesetz über das Kreditwesen in der Fassung vom 30.6.1993, zuletzt geändert durch Gesetz zur Bereinigung des Umwandlungsrechts vom 28.10.1994, BGBl. I S. 3210.Google Scholar
  5. 7.
    Siehe Abschnitt 5.2.3.Google Scholar
  6. 8.
    Man spricht auch von Finanzinnovationen.Google Scholar
  7. 9.
    Siehe Abschnitt 6.1.3.Google Scholar
  8. 10.
    Siehe Abschnitt 6.1.1.Google Scholar
  9. 11.
    Beispiele für Rangrücktrittsklauseln zitiert Schulze-Osterloh, Joachim, Rangrücktritt, Besserungsschein, eigenkapitalersetzende Darlehen - Voraussetzungen, Rechtsfolgen, Bilanzierung -, in: Die Wirtschaftsprüfung, Heft 3, 1996, S. 97–106, hier: S. 97 f., 100: „Der Gläubiger tritt mit seiner Forderung hinter die Forderung aller anderen Gläubiger in der Weise zurück, daß seine Forderung nur zu Lasten eines Bilanzgewinns, der auf einem künftigen Jahresüberschuß oder auf einer künftigen Eigenkapitalzuführung beruht, oder zu Lasten eines Liquidationsüberschusses bedient zu werden braucht.“Google Scholar
  10. 12.
    Vgl. §§ 230 ff. Handelsgesetzbuch (HGB) vom 10.5.1897, zuletzt geändert durch Gesetz zur Bereinigung des Umwandlungsrechts vom 28.10.1994, BGBI. I S. 3210.Google Scholar
  11. 13.
    Siehe Abschnitt 2.2.4.Google Scholar
  12. 14.
    Siehe Abschnitt 4.3.2.Google Scholar
  13. 15.
    Siehe Abschnitt 4.3.3.Google Scholar
  14. 16.
    Diese Definition ist final, weil sie auf der Stellung des Kapitalgebers im Fall des Konkurs-oder Vergleichsverfahrens bzw. Insolvenzverfahrens über das Vermögen des Schuldners basiert.Google Scholar
  15. 17.
    Die Gewährung eines Kredits ohne Rangrücktritt durch einen Gläubiger, der nicht zugleich Unternehmenseigentümer ist, verbessert den Finanzmittelbestand und damit die Liquidität des Schuldnerunternehmens, jedoch nicht dessen Bonität, weil dem Geldzufluß eine Zunahme der Verbindlichkeiten im Überschuldungsstatus gegenübersteht.Google Scholar
  16. 18.
    Ein Überschuldungsstatus ist die Gegenüberstellung von Vermögen und Schulden des Unternehmens zu Liquidationswerten mit Aufdeckung stiller Rücklagen und stiller Lasten.Google Scholar
  17. 19.
    Diesem Einwand trägt z. B. § 10 Abs. 4 KWG zutreffend Rechnung, indem Einlagen Stiller Gesellschafter unter bestimmten Voraussetzungen dem haftenden Eigenkapital des Kreditinstituts zugerechnet werden.Google Scholar
  18. 20.
    Vgl. §§ 266 Abs. 3, 273 S. 2 HGB.Google Scholar
  19. 21.
    Vgl. Handelsblatt, Nr. 179, 15./16.9.1995, S. 1, 19.Google Scholar
  20. 22.
    Siehe Abschnitt 4.3.2.Google Scholar
  21. 23.
    Vgl. § 30 Abs. 1 GmbHG (Gesetz betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung in der Fassung vom 20.5.1898, zuletzt geändert durch Gesetz zur Bereinigung des Umwandlungsrechts vom 28.10.1994, BGBl. 1 S. 3210): „Das zur Erhaltung des Stammkapitals erforderliche Vermögen der Gesellschaft darf an die Gesellschafter nicht ausgezahlt werden.“Google Scholar
  22. 24.
    Vgl. §§ 30, 58 GmbHG, §§ 57, 222 ff. AktG (Aktiengesetz vom 6.9.1965, zuletzt geändert durch Gesetz zur Bereinigung des Umwandlungsrechts vom 28.10.1994, BGBl. I S. 3210).Google Scholar
  23. 25.
    Vgl. § 150 AktG.Google Scholar
  24. 26.
    Vgl. § 58 AktG, § 29 Abs. 2 GmbHG.Google Scholar
  25. 27.
    Vgl. § 32 a GmbHG.Google Scholar
  26. 28.
    Siehe Abschnitt 4.3.2.Google Scholar
  27. 29.
    Vgl. BGH, Urteil vom 4.12.1995, 11 ZR 281/94, in: Deutsches Steuerrecht, Nr. 14, 1996, S. 553 ff., in dem Kriterien zur Feststellung der fehlenden Kreditwürdigkeit als Voraussetzung für die Annahme eigenkapitalersetzender Gesellschafterleistungen formuliert wurden.Google Scholar
  28. 30.
    Vgl. § 32 a Abs. I S. I GmbHG.Google Scholar
  29. 31.
    Vgl. Art. 48 Nr.2 Einführungsgesetz zur Insolvenzordnung (EGInsO) vom 5.10.1994, BGBl. I S. 2911. Siehe Abschnitt 4.3.3.Google Scholar
  30. 32.
    Siehe Abschnitt 4.3.3.Google Scholar
  31. 33.
    Negatives Eigenkapital bedeutet, daß in der Handelsbilanz die Schulden höher als das Rohvermögen sind.Google Scholar
  32. 34.
    Siehe Abschnitt 4.2.2.Google Scholar
  33. 35.
    Rechtsgrundlage ist § 138 BGB (Bürgerliches Gesetzbuch vom 18. August 1896, zuletzt geändert durch Jahressteuergesetz 1996 vom 11.10.1995, BGBl. 1 S. 1249).Google Scholar
  34. 36.
    Vgl. Handelsblatt, Nr. 48, 7.3.1996, S. 44.Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1996

Authors and Affiliations

  • Christian Garhammer

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