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Kapitalanlagevorschriften

  • Malte von Bargen
Chapter

Zusammenfassung

Die Anlagevorschriften für Versicherungsunternehmen sind im Jahre 1974 durch das Gesetz zur Änderung des Gesetzes über die Beaufsichtigung der privaten Versicherungsunternehmungen vom 20.12.1974 (BGBl I 1974, 3693) grundlegend geändert worden. Der Katalog der kraft Gesetzes zugelassenen Anlagen wurde erweitert um Anlagearten, wie Aktien, Investmentzertifikate, Industrieobligationen und industrielle Darlehen, die bis dahin nur mit Einzelgenehmigung der Aufsichtsbehörde erworben werden konnten. Hierdurch wurde zugleich die Verantwortlichkeit der Unternehmensleitungen für die Vermögensanlageentscheidungen gestärkt. Die Kapitalanlage der Versicherungsunternehmen ist nunmehr im wesentlichen in den Bestimmungen der §§ 54–54d VAG geregelt. Entgegen den früheren Anlagevorschriften, die vorrangig auf Mündelsicherheit im klassischen Sinne setzten und öffentliche Schuldner bevorzugten, wurde nun die Anlage in privatwirtschaftlichen Bereich derjenigen im öffentlichen Bereich grundsätzlich gleichgestellt. Durch das Gesetz zur Verbesserung der Rahmenbedingungen für institutionelle Anleger vom 16. 12. 1986 (BGBl I 1986, 2485) sowie das 2. Gesetz zur Förderung der Arbeitnehmer durch Kapitalbeteiligungen vom 19. 12. 1986 (BGBl I 1986, 2595) wurden die Anlagemöglichkeiten in Beteiligungswerten erweitert.

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Literatur

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Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1982

Authors and Affiliations

  • Malte von Bargen

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