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Geldtheorie I: Binnenwert des Geldes

  • Dieter Dahl
Chapter

Zusammenfassung

Eine Wirtschaft, wie wir sie in den vorhergehenden Kapiteln vom Produktionsprozeß aus oder vom Markt her gesehen haben, benötigt das Geld sowohl als Tauschmittel wie auch als Wertmaßstab. Die arbeitsteilige Wirtschaft gestattet die Naturalentlohnung ihrer Arbeitnehmer mit den Produkten, an deren Herstellung die Arbeitnehmer beteiligt waren, nicht mehr, zumal dies nicht selten Produkte, wie Maschinen und Fabrikbauten, sind, die nicht im „Warenkorb“ des Arbeitnehmers enthalten sind, oder Güter sind, die ihm — beispielsweise im Dienstleistungsbereich — gar nicht übertragen werden können.

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Literatur

  1. 1).
    Die linke Seite der Verkehrsgleichung läßt sich auch formulieren: M 1·U, die rechte Seite ist die Summe aller einzelnen Transaktionen entsprechend dem Umsatzbegriff in Darstellung 66 auf S. 283. Teilt man nicht die Umsatzsumme durch M 1, sondern eine der Sozialproduktgrößen, wird U zur Einkommen-Umlaufgeschwindigkeit. Tatsächlich sind für die Wirtschaftspolitik weniger die absolute U-Höhe, sondern mehr die U-Veränderungen interessant.Google Scholar
  2. 2).
    Produktionspotential = Produktionsergebnis, das mit dem in einer Volkswirtschaft vorhandenen Bestand an Produktionsfaktoren bei Vollbeschäftigung erzielt werden kann.Google Scholar
  3. 1).
    Liquiditätsfalle = liquidity trap (Keynes). Der flache Kurvenabschnitt der LM-Kurve: Eine Geldangebotsvergrößerung hat keine Wirkung auf den Zins. Das zusätzliche Geld verschwindet in der Liquiditätsfalle, d. h. wird in der Kasse gehalten, weil der niedrige Zins eine Anlage nicht lohnend macht.Google Scholar
  4. 1).
    Opportunitätskosten (= alternative Kosten) = entgangener Nutzen. O.K. setzen konkurrierende Verwendungsmöglichkeiten für knappe Mittel voraus; hier: der Nutzen der Kassenhaltung ist zu messen am Nutzenentgang, hervorgerufen durch den Zinsverzicht.Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1989

Authors and Affiliations

  • Dieter Dahl

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