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Abgrenzung des Untersuchungsgegenstandes

  • Ulrich Streibl
Chapter
Part of the Gabler Edition Wissenschaft book series (GEW)

Zusammenfassung

Das Makrosystem der öffentlichen Verwaltung in der Bundesrepublik Deutschland weist vereinfachend eine dreistufige Gliederung in die Ebenen Bundes-, Landes- und Kommunalverwaltung auf31. Die drei Teilsysteme nehmen unterschiedliche Funktionen und Aufgaben wahr und unterliegen jeweils verschiedenartigen Staats- und verfassungsrechtlichen Rahmenbedingungen32. Trotz mannigfaltiger Verflechtungen sind die Ebenen nicht über einen durchgehenden hierarchischen Instanzenzug miteinander verbunden33. Diese weitgehende vertikale Unabhängigkeit der Teilsysteme erlaubt aus organisatorischer Sicht die separate Betrachtung einer einzelnen Ebene34.

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Literatur

  1. 31).
    Vgl. z.B. Bull (Verwaltungsrecht), 1993, S. 73; Dreier (Verwaltung), 1991, S. 216 ff.; von Münch/Ehlers (Verwaltung), 1992, S. 15.Google Scholar
  2. 32).
    Vgl. Lüder (Verwaltungen), 1989, Sp. 1152 ff. und Müller (EntScheidungsprozesse), 1983, S. 203 ff.Google Scholar
  3. 33).
    Vgl. Bull (Verwaltungsrecht), 1993, S. 72 ff. und Wagener (Aufbau), 1981, S. 78. Rainer Wahl spricht hinsichtlich des Verhältnisses von Bund, Ländern und Kommunen zueinander auch von einer pluralisierten und gebrochenen Administration. Vgl. hierzu Wahl (Rechtsfragen), 1978, S. 117.Google Scholar
  4. 34).
    Diese Auffassung bestätigt auch Püttner (Verwaltungslehre), 1989, S. 2 f.Google Scholar
  5. 35).
    Diese Vorgehensweise findet sich z.B. in den Standardlehrwerken zur öffentlichen Verwaltung Thieme (Verwaltungslehre), 1984 und Becker (Verwaltung), 1989.Google Scholar
  6. 36).
    Das Prinzip der kommunalen Selbstverwaltung ist in Art. 28 Abs. 2 GG verankert. Eine breite Darstellung des Selbstverwaltungsprinzips und seiner Ausgestaltung in den verschiedenen (alten) Bundesländern findet sich in: Presse- und Informationsdienst der Bundesregierung (Selbstverwaltung), 1990. Eine Interpretation dieses Verfassungsprinzips geben beispielsweise Achterberg (Verwaltungsrecht), 1986, S. 193 ff.; Hendler (Selbstverwaltung), 1984, S. 192 ff.; Koch/Rubel (Verwaltungsrecht), 1992, S. 21 ff. und Stern (Staatsrecht), 1984, S. 397 ff.Google Scholar
  7. 37).
    Siehe KGSt (Verwaltungsorganisation), 1979, S. 33 ff und S. 233 (Strukturdiagramm).Google Scholar
  8. 38).
    Vgl. zu Art, Begründung und Formen der Ausgliederung z.B. Becker (Verwaltung), 1989, S. 350 ff; Flieger (Gemeindeunternehmen), 1989, Sp. 432 ff. und Püttner (Verwaltungslehre), 1989, S. 257 ff.Google Scholar
  9. 39).
    Vgl. Flieger (Gemeindeunternehmen), 1989, Sp. 435.Google Scholar
  10. 40).
    Siehe beispielsweise Eichhorn/Münch (Aufgaben), 1983; Haeseler (Betriebe), 1976; von Loesch (Unternehmung), 1977; Oettle (Grundfragen I/II), 1976; Püttner (Unternehmen), 1985; Sander/Weiblen (Wirtschaftsunternehmen), 1981; Thiemeyer (Wirtschaftslehre), 1975.Google Scholar
  11. 41).
    Vgl. Koch/ Rubel (Verwaltungsrecht), 1992, S. 22 und Bull (Verwaltungsrecht), 1993, S. 82 f. Vgl. ferner auch Presse- und Informationsdienst der Bundesregierung (Selbstverwaltung), 1990, S. 11.Google Scholar
  12. 42).
    Die vorliegende Arbeit konzentriert sich ausschließlich auf den von Kommunen selbst wahrgenommenen Aufgabenbestand. Schnittstellen und Berührungspunkte zwischen Gemeinde- und Kreisverwaltungen, wie sie bei der Aufgabendelegation von der Kommune auf den Kreis auftreten können, werden nicht thematisiert.Google Scholar
  13. 43).
    Vgl. KGSt (Verwaltungsorganisation), 1979, S. 233 ff. Darstellungen der verschiedenen Rahmengliederungspläne finden sich im Anhang auf S. 350 ff.Google Scholar
  14. 44).
    Vgl. KGSt (Verwaltungsorganisation), 1979, S. 234. Der Verwaltungsgliederungsplan der KGSt ist auf S. 57 im Zweiten Teil, B.Ï. (Abb. 5) sowie im Anhang auf S. 349 abgebildet.Google Scholar
  15. 45).
    Vgl. KGSt (Verwaltungsorganisation), 1979, S. 33 ff. Die Grundsystematik des Aufgabengliederungsplans der KGSt ist im Anhang auf S. 356 ff. abgebildet.Google Scholar
  16. 46).
    Vgl. zum Verwaltungsbegriff z.B. Hofmann/Strunz (Elemente), 1993, S. 47 ff.; Strunz (Verwaltung), 1993, S. 47 ff.; Gornas/Beyer (Betriebswirtschaft), 1991, S. 2 f.; Becker (Verwaltung), 1989, S. 96 undThieme (Verwaltungslehre), 1984, S. 1 ff.Google Scholar
  17. 47).
    Mayer/Kopp (Verwaltungsrecht), 1985, S. 31.Google Scholar
  18. 48).
    Vgl. Strunz (Verwaltung), 1993, S. 47 f.Google Scholar
  19. 49).
    Vgl. KGSt (Verwaltungsorganisation), 1979, S. 35 ff.Google Scholar
  20. 50).
    Vgl. Rau (Betriebswirtschaftslehre), 1994, S. 23 f. und Lüder (Verwaltungen), 1989, Sp. 1152.Google Scholar
  21. 51).
    So bezeichnet beispielsweise die Gemeindeordnung des Landes Nordrhein-Westfalen (GO NW) kreisangehörige Gemeinden mit mehr als 25.000 Einwohnern in als “Mittlere kreisangehörige Städte” und solche mit mehr als 60.000 Einwohnern anlog als “Große kreisangehörige Städte”, obwohl sie grundsätzlich parallel den Gemeindebegriffals übergeordneten Terminus für alle Kommunen benutzt. Vgl. hierzu insbes. § 1 und § 4 GO NW.Google Scholar
  22. 52).
    So beispielsweise Rau (Betriebswirtschaftslehre), 1994.Google Scholar
  23. 53).
    So beispielsweise Thieme (Verwaltungslehre), 1984. Vgl. dort zur Terminologie insbesondere S. 211 ff.Google Scholar
  24. 54).
    Dies ist beispielsweise notwendig, wenn auf bestimmte Typologien oder Schemata der KGSt zurückgegriffen wird. Die KGSt verwendet grundsätzlich nur den Begriff der Gemeinde. So spricht der Verwaltungsgliederungsplan von “Gemeindegrößenklassen”, wobei jede Kommune unabhängig von ihrer Größe unter den Gemeindebegriff fällt.Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1996

Authors and Affiliations

  • Ulrich Streibl

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