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Inhaltliche und organisatorische Präzisierung des Leistungsbereichs Potentialsicherung

  • Ulrich Streibl
Chapter
Part of the Gabler Edition Wissenschaft book series (GEW)

Zusammenfassung

Analog zur Erörterung der Gestaltungsproblematik im Leistungsbereich Bürgerbetreuung soll auch der organisatorischen Analyse im kommunalen Leistungsbereich ‘Schaffung, Förderung und Erhalt von wirtschaftlichem, kulturellem und sozialem Potential’1 eine Präzisierung der Aufgaben und der wesentlichen organisatorischen Strukturparameter vorangestellt werden.

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Literature

  1. 1).
    Im folgenden wird der Leistungsbereich ‘Schaffung, Förderung und Erhalt von wirtschaftlichem, kulturellem und sozialem Potential’ verkürzt als ‘Potentialsicherung’ bezeichnet.Google Scholar
  2. 2).
    Grundlage der Betrachtung von Aufgabenbestand und Organisationsstruktur sind wiederum Aufgaben- und Verwaltungsgliederungsplan der KGSt. Vgl. KGSt (Verwaltungsorganisation), 1979, S. 33 ff. und S. 224.Google Scholar
  3. 3).
    Hier sei nochmals darauf hingewiesen, daß eine vollständige Erfassung kommunaler Aufgaben in Form von Aufzählungen zu extrem umfangreichen und damit wenig anschaulichen Aufgabenlisten fuhren würde sowie zudem mit dem Prinzip der kommunalen Selbstverwaltung nicht vereinbar ist. Wie im Zweiten Teil, A.m., S. 41 ff. erläutert wurde, unterliegt der konkrete kommunale Leistungsumfang maßgeblich der Disposition jeder einzelnen Stadt oder Gemeinde und läßt sich daher nicht einheitlich beschreiben.Google Scholar
  4. 4).
    Vgl. KGSt (Verwaltungsorganisation), 1979, S. 202 f. (Aufgabengruppe 70: Stadtreinigung).Google Scholar
  5. 5).
    Vgl. KGSt (Verwaltungsorganisation), 1979, S. 172 ff. (Aufgabengruppe 61: Stadtplanung), S. 176 ff. (Aufgabengruppe 62: Vermessung und Kataster), S. 190 f. (Aufgabengruppe 65: Hochbau), S. 192 ff. (Aufgabengruppe 66: Tiefbau) und S. 196 ff (Aufgabengruppe 67: Grünflächen).Google Scholar
  6. 6).
    Vgl. KGSt (Verwaltungsorganisation), 1979, S. 116 ff. (Aufgabengruppe 40: Schulen), S. 122 f. (Aufgabengruppe 41: Kultur), S. 124 f. (Aufgabengruppe 42: Bibliothek), S. 126 f. (Aufgabengruppe 43: Weiterbildung), S. 128 f. (Aufgabengruppe 44: Musikschule), S. 130 f. (Aufgabengruppe 45: Museum), S. 132 f. (Aufgabengruppe 46: Theater) und S. 134 f. (Aufgabengruppe 47: Archiv).Google Scholar
  7. 7).
    Vgl. KGSt (Verwaltungsorganisation), 1979, S. 190 f. (Aufgabengruppe 65: Hochbau) und S. 192 ff. (Aufgabengruppe 66: Tiefbau).Google Scholar
  8. 8).
    Vgl. KGSt (Verwaltungsorganisation), 1979, S. 210 ff. (Aufgabengruppe 80: Wirtschafts- und Verkehrsförderung).Google Scholar
  9. 9).
    Siehe zum entscheidungslogischen Grundmodell Dritter Teil, B.IL, S. 105 ff. sowie zudem B.III., S. 108 ff.Google Scholar
  10. 10).
    Siehe hierzu und im folgenden auch die Analyse der organisatorischen Verankerung der Aufgaben der Bürgerbetreuung im Vierten Teil, AIL, S. 166 ff.Google Scholar
  11. 11).
    Es handelt sich um die Einzelverwaltungen Recht, Sicherheit und Ordnung; Schule und Kultur; Soziales, Jugend und Gesundheit; Bauwesen, Öffentliche Einrichtungen sowie Wirtschaft und Verkehr.Google Scholar
  12. 12).
    Siehe zum leichteren Verständnis der Ausführungen die Abbildung des KGSt-Verwaltungsgliederungsplans auf S. 57 im Zweiten Teil, B.I. (Abb. 5) oder im Anhang auf S. 349.Google Scholar
  13. 13).
    Insofern ist Ursula und Heinrich Siepmann, die die Grundstruktur der Kommunalverwaltung als objektorientiert bezeichnen, zu widersprechen. Eine Objektgliederung ist dann gegeben, wenn sich die Entscheidungsinhalte der organisatorischen Einheiten stringent auf das Zielkriterium (Objekt = Produkt/Dienstleistung) oder auf das Feldkriterium (Objekt = Kunde/Kundensegment) zurückführen lassen. Dies ist zumindest im Bereich der Sonder-Potentialsicherung, wie oben gezeigt, nicht der Fall. Vgl. hierzu Siepmann/Siepmann (Verwaltungsorganisation), 1992, S. 40 f.Google Scholar
  14. 14).
    Siehe Vierter Teil, A.H.2., S. 172 ff.Google Scholar
  15. 15).
    Siehe zu dieser Annahme Dritter Teil, B.I., S. 103 ff.Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1996

Authors and Affiliations

  • Ulrich Streibl

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