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Resümee und Würdigung aktueller Reorganisationskonzepte

  • Ulrich Streibl
Chapter
Part of the Gabler Edition Wissenschaft book series (GEW)

Zusammenfassung

In den vorangegangenen Ausführungen wurde zur Analyse der Organisationsproblematik in Städten und Gemeinden eine primär entscheidungslogische Perspektive angelegt. Im Mittelpunkt stand die Verknüpfung von Aufgabenbestand und Organisationsstruktur. Bereits anhand der Unterscheidung von Aufgaben mit geringem und hohem Standardisierungspotential im Bereich der Bürgerbetreuung konnte gezeigt werden, daß es nicht eine richtige oder allein geeignete organisatorische Strukturlösung für Kommunalverwaltungen geben kann. Zudem sind die individuellen Zielvorstellungen einer jeden Kommune prägend für den organisatorischen Rahmen der Aufgabenerfullung.

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Literature

  1. 240).
    Ausdrücklich ohne inhaltliche Wertung sei auf einige Beiträge, die die genannten Begriffe als Hülle für verschiedenste Reorganisationsempfehlungen in der kommunalen und öffentlichen Verwaltung verwenden, verwiesen: Bösenberg/Hauser (Staat), 1994; Bueble (Verwaltung), 1993; Hogrefe (Management), 1994; Kühnlein/Wohlfahrt (Administration), 1994; Picot/Wolff (Organisation), 1994; Reinermann (Government), 1993; Steger (Administration) 1994.Google Scholar
  2. 241).
    Siehe KGSt (Ressourcenverantwortung), 1991; KGSt (Steuerungsmodell), 1993; KGSt (Definition), 1994. Siehe zudem auch die Beiträge des ehemaligen Vorsitzenden der KGSt Gerhard Banner zum Thema neuer Organisations- und Steuerungsmodelle in der Kommunalverwaltung: Banner (Dienstleistungsunternehmen), 1991; Banner (Behörde), 1993 und Banner (Trends), 1994.Google Scholar
  3. 242).
    Vgl. hierzu und im folgenden Frese/von Werder (Wettbewerbsfaktor), 1994, S. 6 ff.Google Scholar
  4. 243).
    Die Überschaubarkeit einer Organisationseinheit erlaubt die Internalisierung von Kommunikationsvorgängen innerhalb des Teilbereichs, fördert informelle Formen der Kommunikation und ermöglicht direkte, interaktive Formen des Informationsaustausches. Paul R. Lawrence und Jay W. Lorsch haben die Vorteile der Internalisierung von Kommunikationsvorgängen empirisch bestätigt, indem sie nachwiesen, daß sich Kommunikationsvorgänge innerhalb abgegrenzter Teilbereiche konfliktfreier vollziehen als über Bereichsgrenzen hinweg. Siehe hierzu Vierter Teil, B.I.1., S. 179 f. dieser Arbeit und die dort angegebene Literatur.Google Scholar
  5. 244).
    Die Abgeschlossenheit der Aufgabenbereiche wurde auch im Rahmen der Motivationsanalyse dieser Arbeit als Voraussetzung für die Entstehung sowohl intrinsischer als auch extrinsischer Motivationsmomente definiert. Siehe hierzu vor allem Dritter Teil, C.II.2.2, S. 152 ff.Google Scholar
  6. 245).
    Siehe hierzu insbesondere KGSt (Steuerungsmodell), 1993 und KGSt (Definition), 1994.Google Scholar
  7. 246).
    Diese Aussage bezieht sich vornehmlich auf die Ämter der produktorientierten Einzelverwaltungen 3 – 8 des KGSt-Verwaltungsgliederungsplans. Vgl. KGSt (Verwaltungsorganisation), 1979, S. 224.Google Scholar
  8. 247).
    Vgl. Hesse (Grundzüge), 1995, S. 86 ff.Google Scholar
  9. 248).
    Vgl. KGSt (Steuerungsmodell), 1993, insbes. S. 17 ff. Vgl. außerdem Banner (Trends), 1994, S. 6 ff.Google Scholar
  10. 249).
    Hier handelt es sich wiederum um den im Rahmen des ersten Gestaltungsprinzips bereits erwähnten ‘Lawrence/Lorsch-Effekt’.Google Scholar
  11. 250).
    Siehe insbesondere KGSt (Ressourcenverantwortung), 1991.Google Scholar
  12. 251).
    Vgl. insbes. KGSt (Steuerungsmodell), 1993, S. 22 f. Vgl. zum Thema Wettbewerb in kommunalen und öffentlichen Verwaltungen z.B. auch Adamaschek (Wettbewerb), 1994, S. 10 ff.; Ackoff (Perestroika), 1993, S. 15 ff.; Banner (Trends), 1994, S. 8 ff.; Bozeman/Straussman (Management), 1990, S. 92 ff; Budäus (Public-Management), 1994, S. 36 ff; Halal/Blake/Hammler (Government), 1993, S. 15 ff; Koetz (Weg), 1993, S. 145 ff; Osborne (Ways), 1993, S. 221 f.; Osborne/Gaebler (Government), 1992, S. 76 ff.Google Scholar
  13. 252).
    Aufschlußreich ist auch die Darstellung verschiedener Wettbewerbsformen im öffentlichen Bereich bei Schedler (Ansätze), 1995, S. 186 ffGoogle Scholar
  14. 253).
    Dabei existieren nur wenige Ausnahmen, wie etwa die Beglaubigung von Dokumenten und Ablichtungen. Diese können auch von Notaren und Pfarreien, in bestimmten Fällen auch von anderen Institutionen wie etwa Schulen und Universitäten durchgeführt werden.Google Scholar
  15. 254).
    Siehe hierzu auch die Erörterung des Sozialstaatsprinzips und seiner Bedeutung für kommunales Handeln im Zweiten Teil, A.I., S. 30 f.Google Scholar
  16. 255).
    Vgl. KGSt (Steuerungsmodell), 1993, S. 17 f.Google Scholar
  17. 256).
    Siehe zum Cost-Center-Konzept Vierter Teil, B.II.2.2, S. 217 ff.Google Scholar
  18. 257).
    Vgl. ausführlich KGSt (Ressourcenverantwortung), 1991; KGSt (Steuerungsmodell), 1993; KGSt (Definition), 1994.Google Scholar
  19. 258).
    Vgl. zum Problemkreis der Verrechnungspreise grundlegend Coenenberg (Verrechnungspreise), 1973, S. 373 ff.; Frese/Glaser (Verrechnungspreise), 1980, S. 109 ff. und Hax (Verrechnungspreise), 1981, Sp. 1688 ff. Vgl. außerdem die Abhandlung bei Kreisel (Zentralbereiche), 1995, S. 249 ff. sowie die dort angegebene Literatur.Google Scholar
  20. 259).
    Einen ähnlichen Vorschlag macht Heinrich Reinermann, ohne dabei jedoch zu erläutern, wo die leistungsfördernde Anreizwirkung dieses von ihm als ‘Konkurrenzbürokratie’ bezeichneten Wettbewerbskonzeptes liegen soll. Vgl. Reinermann (Verhalten), 1992, S. 139.Google Scholar
  21. 260).
    Vgl. z.B. Adamaschek (Grundlagen), 1993, S. 123 ff. und Banner (Trends), 1994, S. 8.Google Scholar
  22. 261).
    Siehe zum Benchmarking Vierter Teil, B.I.2.1, S. 195.Google Scholar
  23. 262).
    Denkbar ist auch die Veröffentlichung der Ergebnisse interkommunaler Leistungsvergleiche mit dem Ziel, Kommunen der öffentlichen Bewertung auszusetzen. Beispiele dafür sind die Qualitätswettbewerbe für Städte und Gemeinden der Hochschule für Verwaltungswissenschaften in Speyer und der Bertelsmann Stiftung, deren Ergebnisse veröffentlicht wurden. Vgl. Hill/Klages (Spitzenverwaltungen), 1993; Hill/Klages (Lernen), 1995 und Bertelsmann Stiftung (Demokratie I/II), 1993/1994. Ein Vergleich der kommunalen Leistungsfähigkeit wird Städte und Gemeinden nach Ansicht von Bernd Adamaschek anspornen, “...bei den Kriterien gut abzuschneiden und keinesfalls am Ende der Skala zu landen.” Adamaschek (Wettbewerb), 1994, S. 11. Ob derartige Leistungswettbewerbe flächendeckend durchgeführt und einer breiten Öffentlichkeit bekannt gemacht werden können, darf zumindest angezweifelt werden.Google Scholar

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© Springer Fachmedien Wiesbaden 1996

Authors and Affiliations

  • Ulrich Streibl

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