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Qualitätsorientierte Analyse ökologischen Industriedesigns

  • Daniela Triebel
Chapter
Part of the Gabler Edition Wissenschaft book series

Zusammenfassung

Aufgabe des Industriedesigns ist es, Produkte zu gestalten, die dem Konsumenten ein befriedigendes Erleben (besser: Erlebnis) ermöglichen.1 Ökologieorientiertes Design muß sich deshalb, insbesondere aus absatzwirtschaftlicher Perspektive, intensiv damit auseinandersetzen, ob und inwieweit ökologische Gestaltungsprinzipien das Quali­tätserleben des Konsumenten beeinflussen. Eine entsprechende Analyse ist Gegen­stand dieses Kapitels. Ihr geht eine nähere Bestimmung des untersuchten Objektbe­reichs voraus, die zur Präzisierung der folgenden Aussagen notwendig erscheint.

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Literatur

  1. 1.
    Vgl. Leitherer, E. (1989), S. 94.Google Scholar
  2. 2.
    Vgl. Kreikebaum, H. (1992), S. 67, der von Produkten mit Umweltschutz als Hauptfunktion oder Nebenfunktion spricht. Denkbar ist auch eine Differenzierung in Produkte mit ökologischem Grund-und Zusatznutzen. Vgl. Burghold, J.A. (1990), S. 136 f. Vgl. auch Wimmer, F./Schuster, R. (1991), S. 832.Google Scholar
  3. 3.
    Diese Gruppe ist vergleichbar mit den von Thomé als »Anti-Bads« bezeichneten - allerdings nicht auf Konsumgüter beschränkten - Gütern. Darüber hinaus wird der Klassifikation von Thorne’, der weiter in «Goods«, »Bads« und Konsekutivprodukte differenziert, jedoch nicht gefolgt. Vgl. Thomé, G. (1981), S. 74 ff. Siehe auch Thomé, G. (1986), S. 177.Google Scholar
  4. 4.
    Vgl. Hennemann, R. (1990), S. 66.Google Scholar
  5. 5.
    Zu den genannten Beispielen vgl. Kühne, M. (1994), S. 115; o.V. (1995i), S. 10; Stiftung Waren­test (Hrsg.) (1993), S. 74 f.Google Scholar
  6. 6.
    Vgl. Gehlen, A. (1961), S. 93 ff. sowie Leitherer, E. (1989), S. 92 f.Google Scholar
  7. 7.
    Zu einem Marktüberblick über Wasserfilter und deren ökologischer Sinnhaftigkeit vgl. Stiftung Warentest (Hrsg.) (1993b), S. 80 f.Google Scholar
  8. 8.
    Produkte zur Analyse von UV-Strahlenbelastung sowie zum Schutz vor dieser haben in Westeuropa derzeit noch eine untergeordnete Relevanz. Anders z.B. in Australien, woher auch die genannten Beispiele stammen. Vgl. Ryan, C.J./Hocken, M./Greene, D. (1992), S. 13 ff. Zu Schadstoffineßge­räten für private Haushalte in Deutschland vgl. Stiftung Warentest (Hrsg.) (1995), S. 90 ff.Google Scholar
  9. 9.
    Gerade investive Umweltschutzgüter gelten als Wachstumsbranche. Vgl. ausführlich Maczek, H. (1993), S. 45 ff. sowie Meffert, H./Kirchgeorg, M. (1993), S. 99 f.Google Scholar
  10. 10.
    Vgl. Wimmer, F./Schuster, R. (1991), S. 833.Google Scholar
  11. 11.
    Sowohl Einzellösungen (z.B. Hocker mit integriertem Zeitungssammelbehälter; Abfallsammler *ex und hopp«) als auch integrierte Lösungen von Küchenherstellern werden angeboten. Vgl. beispiel­haft o.V. (1993a), S. 12 f.; o.V. (1994e), S. 86 ff. Zu Ergebnissen eines Designwettbewerbs zur Gestaltung von Abfalltrennsystemen vgl. Schmidt-Lorenz, K. (1993), S. 94 f.Google Scholar
  12. 12.
    „Eine Innovation liegt dann vor, wenn entweder der Hersteller ein für ihn neuartiges Produkt ent­wickelt oder anbietet oder wenn das Produkt aus Sicht der Verwender neuartig ist.“ Sattler, H./ Schrader, S. (1995), Sp. 996. Somit sind Innovationen Betriebs-und/oder Marktinnovationen. Vgl. hierzu und im folgenden auch Brockhoff, K. (1995), Sp. 982 ff.; Hansen, U./Leitherer, E. (1985), S. 61 f.; Schlicksupp, H. (1988), S. 97 ff. und Schmidt-Grohé, J. (1972), S. 25 ff.Google Scholar
  13. 13.
    Tischner unterscheidet zwischen Ökologisierung bestehender Produktkonzepte und ökologischen Neukonzeptionen. Ähnliches meint Manzini, der zwischen ökologisch motiviertem „re-design of what exists“ und „innovative solutions with a high level of radicalness” differenziert und letzteres als Herausforderung für das Design der 90er Jahre postuliert. Vgl. Manzini, E. (1994), S. 38 f. sowie Tischner, U. (1994), S. 14. Vgl. auch Roy, R. (1994), S. 365.Google Scholar
  14. 14.
    Zum Begriff der Verbesserungsinnovation vgl. Bierfelder, W.H. (1989), S. 2 f.Google Scholar
  15. 15.
    Vgl. Manzini, E. (1994), S. 38 und Weizsäcker, E.U. v. (Hrsg.) (1994), S. 283.Google Scholar
  16. 16.
    Zur Abgrenzung gegenüber Verbesserungsinnovationen wäre hier der Begriff »ökologische Basisin­novation« denkbar. Hiermit wären nicht - wie im allgemeinen Sprachverständnis üblich - Schlüssel­oder Schrittmacher-Technologien gemeint, sondern ökologiebezogene Problemlösungen, die mehr oder weniger radikale, grundlegend neue (oder vergessene) Ideen zur Bewältigung bestehender Kon­sumprobleme bieten. Zum allgemeinen Verständnis von Basisinnovationen vgl. Hansen, U./ Leitherer, E. (1984), S. 62 sowie Leitherer, E. (1989), S. 44 ff.Google Scholar
  17. 17.
    Vgl. Schlicksupp, H. (1988), S. 102.Google Scholar
  18. 18.
    Statt produktorientiertem Denken ist somit ein bedürfnisorientiertes Denken zu fordern. Vgl. Grieshammer, R. (1988), S. 206; Leitherer, E. (1989), S. 95; Löbach, B. (1995), S. 81 sowie Schmidt-Bleek, F. (1993), S. 179 ff.Google Scholar
  19. 19.
    Weizsäcker, E.U. v. (Hrsg.) (1994), S. 285. Vgl. auch Schlicksupp, H. (1988), S. 100 ff.«Fria« besteht zur Zeit nur als Konzept, ist also i.e.S. keine Innovation, sondern eine Invention. Zum Kühlkonzept .Fria« vgl. Schmidt-Bleek, F. (1993), S.Google Scholar
  20. 20.
    sowie Schmidt-Lorenz, K. (1994), S. 54 f.Google Scholar
  21. 21.
    Seine etagenweise drehbaren Stellflächen und Körbe sparen langes Suchen und gewährleisten so, daß die Kühlschranktür immer nur kurz offen steht und der Energieverlust begrenzt bleibt. Vgl. aus­führlich zur Modellreihe Avantgarde Liebs, A. (1995), S. T4; Günther, E. (1994), S. 90 ff.; o.V. (1994a), S. 25 und o.V. (1994b), S. 22.Google Scholar
  22. 22.
    Im Sinne von Robertson, der Innovationen nach dem Umfang der mit ihnen verbundenen Verbal­tensmusteränderungen differenziert, könnte hier auch von kontinuierlichen, dynamisch kontinuierli­chen (Avantgarde) und diskontinuierlichen (Fria) Innovationen gesprochen werden. Vgl. Robertson, Th.S. (1971), S. 7 sowie Schiffman, L.G./Kanuk, L.L. (1991), S. 515 f.Google Scholar
  23. 23.
    Vgl. ausführlich zu ökologiebezogenen Innovationsschritten bei Waschmaschinen Roy, R. (1994), S. 373 f.Google Scholar
  24. 24.
    Sogenannte Service-oder Nutzungskonzepte sind nach Stahel wesentliche Ansätze eines ökologisch orientierten Designs. Vgl. Stahel, W.R. (1991), S. 67 ff. Vgl. auch die Differenzierung Product-Oriented Green Design und System-Oriented Green Design bei U.S. Congress, Office of Techno­logy Assessment (Hrsg.) (1992), S. 53 ff.Google Scholar
  25. 25.
    Vgl. zu Öko-Leasing-Konzepten im Automobilbereich Deutsch, Ch. (1994), S. 52 ff.; Leschke, H. (1993), S. 62; Bayreuther Initiative für Wirtschaftsökologie e.V. (Hrsg.) (1993), S. 25 ff.Google Scholar
  26. 26.
    Durchschnittlich wird ein Pkw 1 Stunde pro Tag genutzt und kommt so während seiner gesamten Lebensdauer nur zu ca. 2000 Betriebsstunden. Insofern besteht ein erhebliches Potential zur gemein­samen Nutzung. Eine ähnliche Grundidee liegt auch den Car-Sharing-Konzepten zugrunde. Vgl. Bellmann, K. (1991), S. 110 sowie Bayreuther Initiative für Wirtschaftsökologie e.V. (Hrsg.) (1993), S. 26.Google Scholar
  27. 27.
    Vgl. hierzu und im folgenden Deutsch, Ch. (1994), S. 129 f.; Erlhoff, M. (1995), S. 48 ff.; Horntrich, G. (1993), S. 105; Rams, D. (1993), S. 66 sowie Stahel, W.R./Gomringer, E. (1993), S. 11. Siehe auch Nufer, Ch. (1993), S. 90, der Designanforderungen für Pkws einer Car-Sharing­Organisation skizziert.Google Scholar
  28. 28.
    Vgl. hierzu z.B. Nufer, Ch. (1993), S. 87 ff.Google Scholar
  29. 29.
    Vgl. Bennauer, U. (1993), S. 111. Ausführlich zu Determinanten der Diffusion von Produktinnova­tionen vgl. Kaas, K.P. (1973), S. 72 f.; Rogers, E.M./Shoemaker, F.F. (1971), S. 137 ff. sowie Schiffman, L.G./Kanuk, L.L. (1991), S. 518 ff.Google Scholar
  30. 30.
    Vgl. hierzu ausführlich Kap. 3.4.2.Google Scholar
  31. 31.
    wartungen an eine Sitzgelegenheit vgl. Leitherer, E. (1989), S. 95 sowie Welsch, W. (1995), S. 17. Insgesamt zu dieser Argumentation vgl. auch Ottman, J.A. (1994), S. 42.Google Scholar
  32. 32.
    Vgl. Hernemann, R. (1990), S. 94; Hüser, A. (1993), S. 270 ff. sowie Otto, R. (1993), S. 157.Google Scholar
  33. 33.
    Hansen, U./Leitherer, E. (1984), S. 23. Vgl. auch Meier, W.P. (1994), S. 123.Google Scholar
  34. 34.
    Vgl. Leitherer, E. (1992), S. 304.Google Scholar
  35. 35.
    Wiswede wie auch Raffée/Wiedmann weisen auf die Relevanz derartiger Verzerrungen für ökolo­gieorientiertes Konsumentenverhalten hin. Vgl. Raffée, H./Wiedmann, K.P. (1987), S. 364 sowie Wiswede, G. (1991), S. 151.Google Scholar
  36. 36.
    Vgl. Bänsch, A. (1990), S. 360 ff. Ähnliche oder ergänzende Anhaltspunkte zu möglichen Barrieren finden sich auch bei Bergmann, G. (1994), S. 186 f.; Coddington, W. (1993), S. 88 ff.; Hüser, A. (1993), S. 271; Ottman, J.A. (1994), S. 41 ff.Google Scholar
  37. 37.
    Vgl. hierzu ausführlich Kap. 5.1.Google Scholar
  38. 38.
    Hansen, U./Leitherer, E. (1984), S. 39.Google Scholar
  39. 39.
    Vgl. Leitherer, E. (1990), S. 106 sowie Löbach, B. (1976), S. 52. Haltbarkeit und Reparaturanfäl­ligkeit werden in Kap. 4.4.2 unter gebrauchsökonomischen Aspekten untersucht.Google Scholar
  40. 40.
    Vgl. Brandlhuber, J. (1991), S. 94; Kroeber-Riel, W. (1984), S. 210; Raffée, H./Wiedmann, K.P. (1987), S. 367.Google Scholar
  41. 41.
    Vgl. Leitherer, E. (1989), S. 101; Oertel, W. (1994), S. B 10 sowie Raffée, H./Wiedmann, K.P. (1987), S. 367.Google Scholar
  42. 42.
    Vgl. Hansen, U./Leitherer, E. (1984), S. 103. Siehe hierzu und im folgenden auch Bänsch, A. (1993), S. 25; Größer, H. (1991), S. 276 f. und Scitovsky, T. (1977), S. 99.Google Scholar
  43. 43.
    Vgl. Litzenroth, H.A. (1995), S. 224. Zu ähnlichen Ergebnissen vgl. Schiffman, L.G./Kanuk, L.G. (1991), S. 455.Google Scholar
  44. 44.
    Vgl. Hansen, U./Leitherer, E. (1985), S. 20; Leitherer, E. (1989), S. 24; Selle, G. (1994), S. 314 sowie Wiswede, G. (1990), S. 28 f. Toffler spricht auch vom Prosumenten, „der seine Rolle nicht mehr passiv wahrnimmt, sondern gestaltend und produktiv im wirtschaftlichen Prozeß mitwirkt und dabei eben auch kreative, schöpferische Aspekte einzubringen vermag“. Wiswede, G, (1990), S. 29.Google Scholar
  45. 46.
    Vgl. Kutsch, Th./Szallies, R./Wiswede, G. (1990), S. 297 sowie Litzenroth, H.A. (1995), S. 262. Vgl. zum hybriden Konsumenten auch Kap. 3.4.2.2.Google Scholar
  46. 47.
    Norman, D.A. (1989), S. 203. Norman spricht auch von der „schleichenden Seuche von Lei­stungsmerkmalen“.Google Scholar
  47. 48.
    Bürdek, B.E. (1991), S. 224. Hifi-Produkte, deren Klangqualitäten für die menschlichen Sinnesor­gane nicht mehr »hörbar« sind und deren Lautstärkenpotentiale nicht ausgeschöpft werden können, sind Beispiele gebrauchstechnischer Eigenschaften, die in die Sphäre des Unbrauchbaren geraten. Auch ist es fraglich, in welchem Ausmaß z.B. die Vielzahl der Zusatzfunktionen von Telefonen von Durchschnittskonsumenten genutzt werden (können). Vgl. auch Schulze, G. (1992), S. 442.Google Scholar
  48. 49.
    Videorecorder sind hierfür ein einschlägiges Beispiel. Vgl. hierzu die Beurteilung der Bediener­freundlichkeit sowie der Eignung der Gebrauchsanweisungen von HiFi-Videorecordern in Stiftung Warentest (Hrsg.) (1996), S. 36 ff.Google Scholar
  49. 50.
    Zu den Beispielen im Einzelnen vgl. Bänsch, A. (1990), S. 371; Brandt, A. (1988), S. 300; Heyder, H. (1989), S. 140; Lederer, M. (1992), S. 44 sowie Raffée, H./Wiedmann, K.P. (1987), S. 364.Google Scholar
  50. 51.
    wurde die Reinigungskraft aller Maschinenspülmittel mit guter Umweltverträglichkeit nur mit »befriedigend« beurteilt, Produkte mit guter Reinigungskraft waren bezüglich ihrer Umweltverträg­lichkeit »mangelhaft«. 1996 hat das Produkt mit der besten Reinigungswirkung auch gute Umweltei­genschaften. Insgesamt zeigen von den Marken mit guten Umwelteigenschaften drei Produkte gute Reinigungswirkung, der Rest befriedigende. Die übrigen fünf Produkte mit guter Reinigungskraft haben befriedigende (3x) bzw. mangelhafte (2x) Umwelteigenschaften. Diese Hersteller sind auf‑grund befürchteter Reinigungsmängel zu phosphathaltigen Rezepturen zurückgekehrt. Vgl. Stiftung Warentest (Hrsg.) (1993b), S. 71 sowie (1996b), S. 62 ff.Google Scholar
  51. 52.
    Raffée, H./Wiedmann, K.P. (1987), S. 364. Vgl. auch Adelt, P./Müller, H./Zitzmann, A. (1990), S. 164 f.Google Scholar
  52. 53.
    Vgl. Bänsch, A. (1990), S. 371; Coddington, W. (1993), S. 98 sowie Heyder, H. (1989), S. 140.Google Scholar
  53. 54.
    Kroeber-Riel, W. (1992), S. 267.Google Scholar
  54. 55.
    Vgl. Kroeber-Riel, W. (1992), S. 302 ff. sowie Medeyros, M. (1982), S. 49.Google Scholar
  55. 56.
    Vgl. z.B. Rehn, G. (1993), S. 99.Google Scholar
  56. 57.
    Zu ökologischen Anmutungsleistungen von Produkten vgl. Kap. 4.5.2.2.2.Google Scholar
  57. 58.
    Löbach, B. (1995), S. 96 f. Vgl. auch Biddle, D. (1993), S. 150 ff. sowie Hartkopf, G./Bohne, E. (1983), S. 467.Google Scholar
  58. 59.
    Eisenschink, N. (1996), S. 16.Google Scholar
  59. 60.
    Vgl. z.B. Coddington, W. (1993), S. 90.Google Scholar
  60. 61.
    Vgl. hierzu und im folgenden Gärtner, E. (1995), S. 7.Google Scholar
  61. 62.
    Gärtner, E. (1995), S. 7.Google Scholar
  62. 63.
    Meier, W.P. (1994), S. 124. Umweltvorteile lassen sich aufgrund geringeren Rohmaterialeinsatzes, verringerten Transportaufwands und verminderten Abfallvolumens realisieren.Google Scholar
  63. 64.
    Umgesetzt wurde dies z.B. für flüssige und pulverförmige Waschmittel, Weichspülmittel, Haus­haltsreiniger, Sprays im Körperpflegebereich, Badeschaum, Haarpflegeprodukte und dekorative Kosmetik.Google Scholar
  64. 65.
    Vgl. Leitherer, E. (1991), S. 145.Google Scholar
  65. 66.
    Eingesetzt werden diese Konzepte z.B. bei Kosmetika von Body Shop, bei Reinigungs-und Waschmitteln von Ecover, die weitgehend in Bioläden angeboten werden, und bei der sogenannten stählernen Kuh, deren Marktanteile jedoch rückläufig sind.Google Scholar
  66. 67.
    Vgl. z.B. Heyder, H. (1989), S. 140 sowie die Ausführungen in Kap. 5.2.2.2.Google Scholar
  67. 68.
    Vgl. Kirschnick, M. (1996), S. 6 f.Google Scholar
  68. 69.
    Gemeint sind hier z.B. elektronische Regulierungen des Zuflusses von Verbrauchsmaterialien (Energie, Waschmittel), die Verbrauchswerte reduzieren können, wie auch eine auf Bewegung aus­gerichtete Abschaltautomatik für Lichtsysteme, die zu Energiespareffekten führen kann. Vgl. hierzu auch Schmidt-Bleek, F. (1993), S. 197. Vgl. auch Kap. 4.4.2.2.Google Scholar
  69. 70.
    Bürdek, B.E. (1991), S. 342. Vgl. hierzu auch Ansatzpunkte für eine bedienergerechte Gestaltung bei Norman, D.A. (1989), S. 220 ff. wie auch Ries, P. (1994), S. 38.Google Scholar
  70. 71.
    Vgl. IÖW Wien (Hrsg.) (1993), S. 66; Löbach, B. (1995), S. 95 f.; Mackenzie, D. (1991), S. 77 und Meier, W.P. (1994), S. 125. Im Zusammenhang mit Miniaturisierungstendenzen wird auch häufig von Entmaterialisierung der Produkte bzw. als extreme Ausprägung von immateriellen Objekten gesprochen. Vgl. Bürdek, B.E. (1991), S. 312; Gros, J. (1990), S. 40 f. sowie Löbach, B. (1995), S. 96.Google Scholar
  71. 72.
    Vgl. Kreibich, R. (1994), S. 17; Mackenzie, D. (1991), S. 77 und 160 sowie Ries, P. (1994), S. 38.Google Scholar
  72. 73.
    Vgl. hierzu z.B. Bürdek, B.E. (1991), S. 304; Fischer, V. (Hrsg.) (1988), S. 11 f.; Gros, J. (1990), S. 37 ff.; Hegemann, M. (1992), S. 227 ff. sowie Welsch, W. (1995), S. 16 f.Google Scholar
  73. 74.
    Vgl. Gros, J. (1990), S. 80 f. Siehe hierzu auch Gronert, S. (1994), S. 58: „Es ist vielleicht kein Widerspruch, wenn diejenigen, die die Computerisierung des Alltags vertreten, hoffen, daß sie zugleich auch die Ökologisierung des Alltags unterstützen. Das Argument einer solchen ökologi­schen Computerisierung des Alltags lautet: Die Mikroelektronik könne den Materialverbrauch reduzieren und sei somit ökologisch.“Google Scholar
  74. 75.
    Der Walkman als klassische Produktminiaturisierung zeigt entsprechende Charakteristika: klein, handlich, leicht zu transportieren. Auch Kompaktdesign bei Verbrauchsgütern, das insbesondere durch Produktkonzentrierung erreicht wird, führt zu den oben genannten gebrauchstechnischen Nut­zungsvorteilen. Vgl. Bürdek, B.E. (1991), S. 309 und Meier, W.P. (1994), S. 125. Zu allgemeinen Miniaturisierungstendenzen im 20. Jahrhundert vgl. auch Gros, J. (1990), S. 40.Google Scholar
  75. 76.
    „Ursprünglich war der für das Elektroauto gedachte Energiespender so groß, daß dessen Mitführung einen eigenen Anhänger erfordert hätte.“ Dichtl, E. (1991), S. 151. Inzwischen wurden hier deutli­che Fortschritte erzielt, dennoch wird die Diffusion von Elektroautos wesentlich von einer weiteren Verkleinerung der Batterien in Verbindung mit erhöhten Speicherkapazitäten abhängen.Google Scholar
  76. 77.
    „Gemeint sind damit alle Anzeichen, mit denen sich z.B. eine Uhr als Uhr, oder ein Radio als Radio zu erkennen gibt“, mit anderen Worten die Selbsterklärung der Produkte. Gros, J. (1990), S. 66.Google Scholar
  77. 78.
    Vgl. Gros, J. (1990), S. 42 f. sowie Welsch, W. (1995), S. 17.Google Scholar
  78. 79.
    Vgl. Welsch, W. (1995), S. 17.Google Scholar
  79. 80.
    Vgl. Bürdek, B.E. (1991), S. 312.Google Scholar
  80. 81.
    Vgl. IÖW Wien (Hrsg.), S. 44; Mackenzie, D. (1991), S. 36 und 77; Ries, P. (1994), S. 37 sowie Schmidt-Bleek, F. (1993), S. 197.Google Scholar
  81. 82.
    Vgl. hierzu ausführlich die Darstellung ökologischer Vorteile eines multifunktionalen Faxgerätes, das die Funktionen von FAX, Scanner, Drucker und Kopierer in sich vereint. Vgl. Stahel, W.R./ Institut für Produktdauer-Forschung (1995a), S. 47A sowie Ries, P. (1994), S. 37. Die Integration verschiedener Funktionen darf jedoch nicht die Reparaturfreundlichkeit der Geräte beeinträchtigen. Außerdem setzt sie ähnliche Lebensdauer der einzelnen Funktionen wie eine nicht zu stark streuende Geschwindigkeit des technischen Fortschritts der einzelnen Komponenten voraus. Bei Ver­brauchsgütern bestehen derartige ökologische Vorteile weniger. Eine Verbreiterung des Eigen­schaftsspektrums führt hier häufig dazu, daß die einzelnen Komponenten nicht bedarfsgerecht einge­setzt werden können und so insgesamt eine Erhöhung des Materialverbrauchs zu beobachten ist. Sogenannte »Two-in-one«-Lösungen, z.B. Seife plus Hautcreme oder Haarwaschmittel plus Conditioner, wie auch Bunt-oder Vollwaschmittel, die im Gegensatz zu Baukastensystemen Grund­waschmittel, Bleiche und Enthärter integrieren, sind hier als Beispiele zu nennen.Google Scholar
  82. 83.
    Vgl. Huckler, A. (1990), S. 2.Google Scholar
  83. 84.
    Vgl. Steinhäuser, F. (1994), S. 104 f. 83Google Scholar
  84. 85.
    Vgl. Stroth, H. (1994), S. 145.Google Scholar
  85. 86.
    Vgl. hierzu auch die Designanforderungen im Hinblick auf Kommunikationsfähigkeit, Bedienungs­komfort und Einfachheit, die Braun bei der Gestaltung des »Multisystems« zugrundegelegt hat. Vgl. Stroth, H. (1994), S. 150 f. Zur Unterscheidung von Ingenieur-und Gebrauchstechnik vgl. Leitherer, E. (1993), S. 755.Google Scholar
  86. 87.
    Vgl. Leitherer, E. (1987), S. 16.Google Scholar
  87. 88.
    Hansen, U./Leitherer, E. (1984), S. 50. Vgl. auch Leitherer, E. (1991), S. 190 und Mackenzie, D. (1991), S. 77.Google Scholar
  88. 89.
    Vgl. Raffée, H./Wiedmann, K.P. (1986), S. 1209 und (1987), S. 372 f. Vgl. auch Bruhn, M. (1987), S. 580 sowie o.V. (1994d), S. 22.Google Scholar
  89. 90.
    Vgl. hierzu beispielsweise die Angaben der GfK bei Litzenroth, H.A. (1995), S. 246 ff. sowie Rosenberger, G. (1992), S. 71 ff. oder Horx, M. (1993), S. 29 ff. Horx spricht vom Ende der Pro­speritätsphase und einer beginnenden Rezessionskultur.Google Scholar
  90. 91.
    Vgl. Horx, M. (1993), S. 39 und o.V. (1994d), S. 22.Google Scholar
  91. 92.
    Vgl. Hank, R. (1994), S. 42; Horx, M. (1993), S. 39; Lakotta, B. (1995), S. 124; Litzenroth, H.A. (1995), S. 263 sowie Wiswede, G. (1990), S. 34. Das Motto .Weniger ist mehr« war bereits ein Leitmotiv der Arbeiten von Mies van der Rohe. Vgl. Hauffe, Th. (1995), S. 79.Google Scholar
  92. 93.
    Vgl. Deutsch, Ch. (1994), S. 40. Ursachen dieser Entwicklung sind neben dem zunehmenden Preis­Leistungsbewußtsein vor allem in einer Abwehrhaltung der Konsumenten gegenüber immer neuen Produktvarianten, die keine wirklichen Innovationen bieten, im Streben nach Individualität, die sich nicht durch modische Massenprodukte befriedigen läßt, im insbesondere bei deutschen Verbrauchernkonstatierten latenten Wunsch nach Solidität und Güte und im Umweltbewußtsein zu sehen. Vgl. Deutsch, Ch. (1994), S. 41; Horx, M. (1993), S. 66 ff. sowie o.V. (1994d), S. 22.Google Scholar
  93. 94.
    Vgl. Hank, R. (1994), S. 38; Lamparter, D.H. (1995), S. 59 sowie ausführlich Deutsch, Ch. (1994), S. 36 ff. sowie Schmidt-Lorenz, K. (1995), S. 180.Google Scholar
  94. 95.
    Vgl. hierzu und im folgenden Manufactum (Hrsg.) (1995).Google Scholar
  95. 96.
    Loos, A. zitiert in Hoof, Th. (1995a), o.S.Google Scholar
  96. 97.
    Vgl. Hoof, Th. (1995), o.S.Google Scholar
  97. 99.
    Vgl. Deutsch, Ch. (1994), S. 38. Vgl. auch Schmidt-Lorenz, der darauf hinweist, daß das Manu-factum Angebot „bei taz-wie bei FAZ-Lesern gleichermaßen Anklang findet“. Schmidt-Lorenz, K. (1995), S. 181.Google Scholar
  98. 99.
    Vgl. zur Segmentierung des Sinus-Milieu-Konzepts Koppelmann, U. (1993), S. 58 ff. sowie Kölzer, B. (1994), S. 164 f., die aus Lebensstiltypologien Aussagen zur Designorientierung ableitet.Google Scholar
  99. 100.
    Koppelmann, U. (1994a), S. 965. Vgl. zum «Swatch-Prinzip« bzw. der „Swatcherisierung« auch Hauffe, Th. (1995), S. 171; Meyer, K. (1995), S. 35 ff. und Stürzebecher, J. (1994), S. 75 f.Google Scholar
  100. 101.
    Fehlbaum, R. (1995), S. 65. Zu modeorientiertem bzw. zeitlosem Design siehe auch Kap. 4.5.2.3.Google Scholar
  101. 102.
    Dieses tendenziell kurzfristige Denken läßt sich, wenn auch nicht 1:1 auf Deutschland übertragbar, in einer amerikanischen Studie erkennen: „Consumers usually do not invest in energy efficiency unless it offers a fairly short payback - typically less than 2 years for home appliances.“ U.S. Con­gress, Office of Technology Assessment (Hrsg.) (1992), S. 39. Vgl. auch Ottman, J.A. (1994), S. 42.Google Scholar
  102. 103.
    Stiftung Warentest errechnet beispielsweise eine Ersparnis von DM 105,-- pro Jahr, wenn in einem Haushalt 5 Glühlampen unterschiedlicher Stärke und Brenndauer gegen Energiesparlampen ausge­wechselt werden. Vgl. ausführlich Stiftung Warentest (Hrsg.) (1996a), S. 85. Vgl. auch Roy, R. (1994), S. 372 f.Google Scholar
  103. 104.
    Vgl. hierzu und im folgenden Bänsch, A. (1990), S. 364; Billig, A. (1994), S. 103 ff.; Coddington, W. (1993), S. 98; Ottman, J.A. (1994), S. 43 sowie Kap. 3.4.2.2.Google Scholar
  104. 105.
    Vgl. Bänsch, A. (1990), S. 365 sowie allgemein Leitherer, E. (1989), S. 241. Derartige Einschät­zungen sind auch Ergebnis negativer Erfahrungen der Konsumenten. So wurden z.B. die Kostenvor­teile des Lenor-Weichspülkonzentrats im Nachfüllpack vom Handel nicht an den Konsumenten wei­tergegeben, vielmehr kam es zu einer gegenüber der herkömmlichen 4-Liter-Flasche 10-prozentigen Preiserhöhung. Vgl. Meffert, H./Kirchgeorg, M. (1993), S. 431 f.Google Scholar
  105. 106.
    Zum Preis als Qualitätsindikator vgl. Leitherer, E. (1989), S. 242 f. sowie Rosenstiel, L.v./Ewald, G. (1979), S. 67 ff.Google Scholar
  106. 107.
    Beispielsweise sind ökologische Druckverfahren in der Textilindustrie, bei denen natürliche oder naturidentische Druckfarben und Bindemittel verwendet werden, mit deutlich höheren Kosten ver­bunden. Vgl. Binger, D. (1994), S. 100 f. Öko-Baumwolle kostete im Januar 1996 laut einer Aus­kunft der Bremer Baumwollbörse ca. 10% mehr als normale Baumwolle; sogenannter Öko-Kunst­stoff, der kompostierbar ist, laut Information von Fr. Kühl von der Firma Peter Reisenthel Acces­soires, zehnmal soviel wie ein vergleichbarer herkömmlicher Kunststoff.Google Scholar
  107. 108.
    Vgl. Burghold, J.A. (1990), S. 192 f.; Meffert, H./Kirchgeorg, M. (1993), S. 242 ff. sowie Schafhausen, F. (1988), S. 289.Google Scholar
  108. 109.
    Vgl. IÖW Wien (Hrsg.) (1993), S. 33; Kreibich, R. (1991), S. 24; Kusz, J.P. (1990), S. 25; Schmidt-Bleek, F. (1993), S. 201 sowie Wicke, L. (1990), S. 27.Google Scholar
  109. 110.
    Denkbare Ansatzpunkte hierzu sind Miniaturisierung, Kompaktdesign, Leichtbauweise, Reduzierung von Wandstärken, multifunktionale Bauteile, funktionsgerechte Materialverwendung sowie abfall­vermeidende, zuschnittsgerechte Formgebung. Materialeinsparungen reduzieren einerseits Material­kosten und andererseits i.d.R. den Energieverbrauch, was wiederum kostenentlastend wirkt. Vgl. hierzu ausführlich Burall, P. (1991), S. 40 f.; Horntrich, G. (1990a), S. 10; Löbach, B. (1995), S. 95 ff.; Mackenzie, D. (1991), S. 77 und U.S. Congress, Office of Technology Assessment (Hrsg.) (1992), S. 37.Google Scholar
  110. 111.
    So reduzieren Nachfüllpackungen bei Weichspülern den Verpackungsaufwand um 85%, durch dün­nere Windeln konnten 25% des Verpackungsmaterials eingespart werden und konzentrierte Pulver­waschmittel reduzieren das Verpackungsmaterialaufwand um 40%. Vgl. Wicke, L. (1990), S. 26. Zu ökonomischen Effekten der Materialeinsparungen siehe das Beispiel »Lenor«: Die Einführung des Konzentrats im Nachfüllpack senkte die Herstell-, Transport (-72%) und Lagerkosten (-48%). Vgl. Meffert, H./Kirchgeorg, M. (1993), S. 433 f. Vgl. auch Bor, A.-M./Blom, G. (1994), S. 27 sowie Meier, W.P. (1994), S. 124 ff.Google Scholar
  111. 112.
    Vgl. o.V. (1994f), S. 11.Google Scholar
  112. 113.
    Der nach ökologischen Kriterien konzipierte Stuhl »Picto« besteht nur aus 46 statt der sonst üblichen 120 Einzelteile. Picto ist auch dadurch die preisgünstigste Produktlinie im Wilkhahn-Programm. Vgl. Etzler, B. (1992), S. 152, Schmitz, B. (1992), S. 237 sowie schriftliche Mitteilung von Hr. Schwarz von Wilkhalm an die Verf. Vgl. auch Kreibich, R. (1994), S. 20.Google Scholar
  113. 114.
    Vgl. Horntrich, G. (1990), S. 28.Google Scholar
  114. 115.
    Lamella, ein neues Material aus Holzabfällen und natürlichen Bindemitteln, führt im Vergleich mit Massivholz zu spürbaren Kostenentlastungen. Auch die Teppiche des US-amerikanischen Unter­nehmens Image Carpets, die aus recycelten 2-Liter-Kunststoffflaschen hergestellt werden, sind kostengünstiger als Teppiche aus Primärrohstoff. Vgl. Bitz-Volkmer, D. (1993), S. 54 sowie aus­führlich Biddle, D. (1993), S. 150.Google Scholar
  115. 116.
    Weitere technische Entwicklungen, der Aufbau einer gut ausgebauten Infrastruktur sowie das Erschließen weiterer Anwendungsfelder für Recyclate sind wichtige Voraussetzungen für die öko­nomische Konkurrenzfähigkeit von Recyclingkunststoff.Google Scholar
  116. 117.
    Die Informationen wurden von Fr. Kühl von der Firma Peter Reisenthel Accessoires zur Verfügung gestellt.Google Scholar
  117. 118.
    Henkel hat z.B. zur Förderung phosphatfreier Waschmittel bei deren Markteinführung trotz höherer Herstellkosten bewußt auf Preisgleichheit mit phosphathaltigen Produkten geachtet. Vgl. Meffert, H./Kirchgeorg, M. (1993), S. 408. Zu preispolitischen Möglichkeiten vgl. Bänsch, A. (1990), S. 368; Burghold, J.A. (1990), S. 194 ff.; Meffert, H./Kirchgeorg, M. (1993), S. 241 ff. sowie Wimmer, F./Schuster, R. (1991 ), S. 848. Vgl. allgemein Leitherer, E. (1989), S. 227 ff.Google Scholar
  118. 119.
    Die umweltentlastende Wirkung derartiger Verbrauchssenkungen ist wesentlich vom Anteil der Umweltbelastungen der Nutzungsphase an der Gesamtbelastung abhängig. Bei Geschirrspülern sind z.B. 96% der Umweltbelastungen der Nutzungsphase zuzurechnen. Bei Computern hingegen treten die größten Belastungen bei der Herstellung auf. Für die Produktion eines PCs mit Monitor werden - Wasserverbrauch, Luftbelastungen usw. unberücksichtigt - ca. 5335 kWh Strom benötigt; bei der privaten Nutzung hingegen »nur« 50–85 kWh jährlich verbraucht. Vgl. Grote, A. (1995), S. 28 und Bosch-Siemens Hausgeräte GmbH (Hrsg.) (1995), S. 41.Google Scholar
  119. 120.
    Die Umweltpsychologie weist auf die zentrale Bedeutung von Belohnung zur Veränderung und Stabilisierung von umweltorientiertem Konsumentenverhalten hin. Vgl. Hormuth, S.E. (1990), S. 5 f. sowie Schalm, J. (1993), S. 36 f. Vgl. auch Ringeisen, P. (1988), S. 397 sowie Ruppen, L. (1978), S. 148. Zur Bedeutung umweltentlastender Wirkungen in der Produktnutzungsphase als Kaufargument vgl. Buchtele, F. (1988), S. 81.Google Scholar
  120. 121.
    Bei Haushaltsgeräten hat sich der Energiebedarf gegenüber 1970 im Durchschnitt um mehr als 40% reduziert. Außerdem konnten der Wasser-wie auch Waschmittelbedarf erheblich gesenkt werden. Zur Entwicklung umweltorientierter Gestaltung im Haushaltsgerätebereich vgl. Hüttemann, W. (1991), S. 135 ff.Google Scholar
  121. 122.
    Schöne, B. (1995), S. 41. Abgeschaltete Geräte können nicht über die Fernbedienung aktiviert wer­den. Sony z.B. verzichtet auf stromsparende Schaltungen und empfiehlt statt dessen, den Netzschal­ter zu betätigen. Grundig bietet in der Green-ville-Serie entsprechende Geräte an, die jedoch im Hauptkatalog nicht aufgeführt sind und nur über ausgewählte Händler vertrieben werden. Der Kauf ist also mit erheblichen Zugänglichkeitsmiihen verbunden.Google Scholar
  122. 123.
    Kann bei einer Spülmaschine (z.B. »Two-in-One« von Bosch) der Spülraum halbiert werden, spart dies im Oberkorbbetrieb ca. 25% Wasser und Strom. Nur in 10% aller Fälle wird das gesamte Backraumvolumen eines Herds benötigt. Eine Antwort hierauf bieten Herde mit flexiblem Back­raumteiler (z.B. AEG Competence), der den Backraum auf 2/3 verkleinert und so ca. 20% weniger Energie benötigt. Außerdem kann das abgetrennte Drittel als Wärmefach genutzt werden, weist also einen Zusatznutzen auf. Vgl. Sieber, P. (1991), S. 145 sowie Stiftung Warentest (1994), S. 25.Google Scholar
  123. 124.
    Die Badewanne »Fiji« von Hoesch faßt aufgrund ihrer konischen Form nur 99 Liter Wasser, eine Standardbadewanne ca. 200 Liter. Vgl. o.V. (1994e), S. 92.Google Scholar
  124. 125.
    Vgl. Stiftung Warentest (Hrsg.) (1996a), S. 87.Google Scholar
  125. 126.
    Vgl. o.V. (1995j), S. 95.Google Scholar
  126. 127.
    Zur Produktsprache vgl. Kap. 2.2.3.Google Scholar
  127. 128.
    Vgl. Hormuth, S.E. (1990), S. 7. Design sollte gemäß dem Prinzip der Rückmeldung Produkte so gestalten, daß sie Umweltverhalten kommunizieren. Hormuth nennt als Beispiel einen Mülleimer mit eingebauter Waage. Vgl. auch Ringeisen, P. (1988), S. 386 f. sowie Schalm, J. (1993), S. 36 f.Google Scholar
  128. 129.
    Vgl. Dichtl, E. (1991), S. 151.Google Scholar
  129. 130.
    Vgl. ausführlich hierzu AEG Hausgeräte GmbH (Hrsg.) (1993), S. 125 ff.; Burall, P. (1991), S. 154; Hildebrandt, E. (1991), S. 68 ff.; o.V. (1991), S. 39; o.V. (1989), S. 88 ff. sowie Zimmermann, H.-J. (1995), S. 18. Siehe auch Mayer, R. (1993), S. 249 ff., der sich, ohne explizit deren ökologische Aspekte zu berücksichtigen, ausführlich mit der Gestaltung intelligenter Produkte auseinandersetzt.Google Scholar
  130. 131.
    Zu ästhetischen und sozialen Aspekten der Langlebigkeit vgl. Kap. 4.5.2.3.Google Scholar
  131. 132.
    Vgl. Stahel, W.R. (1994), S. 189 f. Mit Produktlebensdauer ist die Periode der Nutzung eines Pro­dukts durch einen oder mehrere Konsumenten gemeint. Vgl. Bänsch, A. (1994), S. 232; Burghold, J.A. (1990), S. 164; Strebel, H. (1980), S. 116 sowie Türck, R. (1990), S. 85. Bei Verbrauchsgü­tern ist dies kein zentraler Ansatzpunkt: Langlebigkeit beschränkt sich hier auf folgende Aspekte: Erstens sollte ein ökologisches Design Verbrauchsgüter, die von ihrem Leistungskern her eigentlich Gebrauchsgüter sind, möglichst verhindern (z.B. Einwegrasierer, -feuerzeuge, -geschirr). Zweitens trägt die Verpackungsgestaltung neben der Ingredienzenpolitik wesentlich zur Haltbarkeit der Produkte vor dem Verbrauch bei, was auch aus gebrauchsökonomischer Sicht relevant ist. Auch können Mehrweg-sowie Nachfüllpackungen unter dem Aspekt der Langlebigkeit betrachtet werden. Vgl. hierzu auch Bänsch, A. (1994), S. 233 ff.; Größer, H. (1991), S. 240 f., Hansen, U./ Leitherer, E. (1984), S. 87 ff. und Runge, M. (1994), S. 187 ff.Google Scholar
  132. 133.
    Kerngedanke ist die Verminderung der Geschwindigkeit von Ressourcen-bzw. Stoffströmen. Folgt man Schmidt-Bleek, führt eine längere Lebensdauer zu einer geringeren »Materialintensität pro Serviceeinheit« (=MIPS). Vgl. hierzu ausführlich Schmidt-Bleek, F. (1993), S. 109 ff. Vgl. auch Bänsch, A. (1994), S. 241; Binswanger, H.Ch./Geissberger, W./Ginsburg, Th. (Hrsg.) (1978), S. 157 f.; Burghold, J.A. (1990), S. 164 f.; Heufler, G./Rambousek, F. (1978), S. 51; Papanek, V. (1991), S. 7; Stahel, W.R. (1994), S. 203 und (1994a), S. 80; Strebel, H. (1980), S. 116 sowie Türck, R. (1990), S. 85.Google Scholar
  133. 134.
    Vgl. Binswanger, H.Ch./Geissberger, W./Ginsburg, Th. (Hrsg.) (1978), S. 158. In der genannten Quelle wird nur nach Produktion und Gebrauch differenziert, d.h. Umweltbelastungen der Entsor­gung wie der Transportphasen werden nicht explizit berücksichtigt. Vgl. Fußnote 119.Google Scholar
  134. 138.
    Vgl. Türck, R. (1990), S. 85.Google Scholar
  135. 136.
    Vgl. Leitherer, E. (1990), S. 105 und Steger, U. (1994), S. 80. Vgl. hierzu und im folgenden aus­führlich Bänsch, A. (1994), S. 232 ff., insbesondere 244 f.Google Scholar
  136. 137.
    Vgl. Stahel, W.R. (1994), S. 208 sowie Strebel, H. (1980), S. 117.Google Scholar
  137. 138.
    Strebel, H. (1980), S. 117.Google Scholar
  138. 139.
    Funktionell-technische Obsoleszenz „liegt dann vor, wenn ein vorhandenes, technisch durchaus noch nutzbares Produkt durch Einführung einer in technisch-funktionaler Hinsicht überlegenen Innovation veraltet“. Raffée, H./Wiedmann, K.P. (1980), S. 151. Aus ökologischer Sicht muß Packards Ansicht, daß diese Obsoleszenzart „unbedingt zu loben” sei, differenziert betrachtet werden. Die Einführung von stromsparenden Green-PCs führt zur Veralterung der Vorgängermodelle. Ein Um­stieg von einem alten PC zu einem neuen Green-PC ist aufgrund der Umweltbelastungen bei der Herstellung unter ökologischen Gesichtspunkten negativ zu bewerten. Vgl. Grote, A. (1995), S. 28 sowie Packard, V. (1961), S. 73.Google Scholar
  139. 140.
    Unter qualitativer Obsoleszenz ist zu verstehen, daß Produkte bewußt mit einer geringeren physi­schen Lebensdauer konzipiert werden, als dies produktionstechnisch möglich wäre. Vgl. Hillmann, K.-H. (1975), S. 24 f.Google Scholar
  140. 141.
    Die hier verwendete Terminologie orientiert sich an Packard, dessen Abgrenzung sehr weitreichen­den Eingang in die Literatur gefunden haben. Vgl. Packard, V. (1961), S. 73 f. sowie Bodenstein, G./Leuer, H. (1982), S. 217 ff.; Hillmann, K.-H, (1975), S. 23 ff.; Leitherer, E. (1989), S. 116; Raffée, H./Wiedmann, K.-P. (1980), S. 151 ff. Zu einzelnen Beispielen vgl. auch OECD (Hrsg.) (1982), S. 24.Google Scholar
  141. 142.
    Vgl. z.B. Backhaus, K./Grüner, K. (1994), S. 29 ff.; Braun, C.-F.v. (1994), insbesondere S. 239 ff. sowie Deutsch, Ch. (1994), S. 86 ff.Google Scholar
  142. 143.
    Diese Argumentation entspringt der Idee eines qualitativen statt eines quantitativen Wachstums. Für das Design bedeutet dieses Denken: „Das Ziel der Produktkultur der Zukunft ist: Weniger, aber besser“ Rams, D. (1994), S. 107. Vgl. auch Bänsch, A. (1994), S. 250.Google Scholar
  143. 144.
    Stahel spricht auch von einer Substitution von Energie durch Arbeit. Vgl. hierzu ausführlich Lamparter, D.H. (1995), S. 88 ff; OECD (Hrsg.) (1982), S. 73 ff; Stahel, W.R. (1994), S. 189 ff. und (1994a), S. 85 f. Vgl. auch die Beispiele in Stahel, W.R./Institut für Produktdauer-Forschung (1995) und (1995a). Eine ähnliche Argumentation findet sich bei Bellmann, K. (1991), S. 121.Google Scholar
  144. 145.
    Vgl. hierzu Bänsch, A. (1994), S. 235. Vgl. hierzu ausführlich Kap. 4.5.2.3.Google Scholar
  145. 146.
    Leitherer, E. (1992), S. 33. Vgl. hierzu auch Bürdek, B.E. (1977), S. 36 ff.; Leitherer, E. (1990), S. 105 sowie Schultz, A. (1994), S. 185. Strittig ist allerdings, was gutes Design im einzelnen aus­zeichnet. So hat der Funktionalismus hierauf eine gänzlich andere Antwort als die Postmoderne. Vgl. hierzu Kap. 4.5.2.2.2.Google Scholar
  146. 147.
    Vgl. Deutsch, Ch. (1994), S. 109 ff.; Hückler, A. (1990), S. 3; Schultes, H.11./Lengert, J. (1993), S. 72 sowie Steger, U. (1994), S. 80. Allgemein zur Konzeption von Systemdesign bzw. Baukasten­systemen vgl. Leitherer, E. (1991), S. 190; Ropohl, G. (1979), Sp. 293 ff. sowie Wichmann, H. (1984), S. 8 ff. Eine ausführliche Auseinandersetzung mit einer Modularisierung von Leistungs­komponenten findet sich bei Mayer, R. (1993), S. 152 ff.Google Scholar
  147. 145.
    Die Anpassung an den technischen Fortschritt findet dort ihre Grenzen, wo Technologiesprünge zu gänzlich neuen Problemlösungen führen. Vgl. Deutsch, Ch. (1994), S. 114 f.Google Scholar
  148. 149.
    Zu einem ästhetisch orientierten Modulardesign vgl. auch Kap. 4.5.2.3.Google Scholar
  149. 150.
    Vgl. Horntrich, G. (1990), S. 30.Google Scholar
  150. 151.
    Gemeint sind z.B. zeitlich variierende Anforderungen im Bedarfsfeld Wohnen, denen durch flexible Eigenschaftsprofile entsprochen wird, wie sie z.B. die Einrichtungssysteme von USM Haller auf­weisen. Vgl. USM U. Schärer Söhne GmbH (Hrsg.) (1993), o.S. sowie Niedergöker, W. (1994), S. B 11.Google Scholar
  151. 152.
    Bei verwenderanwendbaren Baukastensystemen können die einzelnen Bausteine oder Module vom Konsumenten entsprechend seiner individuellen Anforderung kombiniert werden. Vgl. Endler, D. (1994), S. 98.Google Scholar
  152. 153.
    Vgl. Endler, D. (1994), S. 98 ff. sowie Ropohl, G. (1979), Sp. 293 ff.Google Scholar
  153. 154.
    Vgl. zum Kostenvorteil modularer PCs Grote, A. (1995), S. 28. Die Vorteile einer Wechselkopf-zahnbürste wurden von der Verf. am Beispiel der Aronal Öko-Dent-Zahnbürste errechnet.Google Scholar
  154. 155.
    »ClickClock«, eine von Christophe Walch und Verner Panton gestaltete Uhr, hat z.B. 40 verschie­dene Schmuckapplikationen (= 30 000 Kombinationsmöglichkeiten); Matheo Thuns Sonnenbrillen-Serie »s-unlimited« besteht aus 50 kombinierbaren Einzelteilen. »Copylight« ist eine Leuchte mit ca. 200 austauschbaren Motivfolien. Das Telefon »Individuals« von Tiptel kann durch Dekorblenden variiert werden. Zu den hier wie in der Tabelle genannten Beispielen vgl. Deutsch, Ch. (1994), S. 110 f.; Interform Design (Hrsg.) (1995), S. 27; Marlboro Design Shop (Hrsg.) (1996), S. 38; o.V. (1995a), S. 52; Schwab, P. (1995), S. 37 sowie Stahel, W.R./Institut für Produktdauer-For­schung (1995a), S. 55 ff.Google Scholar
  155. 156.
    Verschweißte, geklebte oder genietete Verbindungen sind hierfür Beispiele. Leichter lösbar sind z.B. Schnapp-, Steck-, Klett-oder Schraubverbindungen. Vgl. z.B. Hopfenbeck, W./Jasch, Ch. (1995), S. 125.Google Scholar
  156. 157.
    Vgl. Ahrens, J. (1989), S. 60; Löbach, B. (1989), S. 122 und Möller, E. (1982), S. 10.Google Scholar
  157. 158.
    Zu Prinzipien einer wartungs-und reparaturfreundlichen Gestaltung vgl. z.B. Kreibich, R. (1994), S. 18.Google Scholar
  158. 159.
    Vgl. Belimann, K. (1991), S. 108.Google Scholar
  159. 160.
    Vgl. Volkrodt, W. (1993), S. 49.Google Scholar
  160. 161.
    Vgl. Leitherer, E. (1990a), S. 170.Google Scholar
  161. 162.
    Ästhetische Formen eines Produkts sind ... dem zeitlichen Wandel ihrer sie umgebenden Kultur verhaftet, weswegen man sie, in der Theorie der Formgestaltung, begrifflich als «ästhetisch-kultu­relle> Qualität des Produkts bezeichnen muß.“ Leitherer, E. (1991), S. 175. Im folgenden wird vereinfacht von ästhetischer Qualität gesprochen. Vgl. hierzu auch Brandlhuber, J. (1992), S. 93 f.; Hansen, U./Leitherer, E. (1984), S. 40 ff.; Wieselhuber, N. (1991), S. 57. In Anlehnung an Vershofen kann die ästhetische Qualität auch als Grad der Eignung eines Produkts, dem Konsumen­ten einen Erbauungsnutzen ästhetischer Art zu vermitteln, verstanden werden. Vgl. Vershofen, W. (1959), S. 87 f.Google Scholar
  162. 163.
    Vgl. Brandlhuber, J. (1992), S. 94 sowie Hansen, U./Leitherer, E. (1984), S. 41. Warentypolo­gisch differenziert zu beantworten ist diese Frage insofern, als die Bedeutung der ästhetischen Gestaltung für die Kaufentscheidung in Abhängigkeit vom Produkttyp variiert. Zum anderen, da sie vom produktspezifischen Freiheitsgrad der ästhetischen Gestaltung mitbestimmt wird. Vgl. hierzu Brandlhuber, J. (1992), S. 97 ff.; Hansen, U. (1969), S. 52 f. sowie Wieselhuber, N. (1981), S. 153. Zum Verhältnis von Funktion und Ästhetik in unterschiedlichen Designphilosophien vgl. z.B. Eckstein, H. (1985), S. 7 ff. oder Hansen, U. (1969), S. 43 f.Google Scholar
  163. 164.
    Dies weist auf den Komplex von Mode und Stil. Wieseihuber spricht insofern von der Konzeption eines Konsumguts als Stilträger oder als modisches Produkt. Vgl. Wieselhuber, N. (1981), S. 27. Vgl. hierzu auch Koppelmann, U. (1994a), S. 965. Zur Swatcherisierung vgl. Kap. 4.4.1.Google Scholar
  164. 165.
    Vgl. hierzu Leitherer, E. (1989), S. 95 und (1991), S. 150 sowie Schmitz-Maibauer, H.H. (1976), S. 50 f. Zu Bedeutung und Funktionen von Ästhetik vgl. auch Hegemann, M. (1992), S. 147 f.; Kicherer, S. (1987), S. 128 sowie Wolf, B. (1990), S. 15.Google Scholar
  165. 166.
    Hansen, U./Leitherer, E. (1984), S. 42.Google Scholar
  166. 167.
    Siehe hierzu z.B. Fruchtgummis im Memphis-Look sowie die folgenden von Philippe Starck ent­worfenen Produkte: Zitronenpresse »Juicy Salif« (Alessi), Klobürste »Excalibur«, Zahnbürsten (Fluocaril) sowie Nudeln (Panzani). Vgl. Albus, V./Fischer, V. (1995), S. 161 ff. sowie Putman, A. (Hrsg.) (1992), S. 178 f. Leitherer sieht als weitere Ursache dieses Vordringens industrieller Warenästhetik einen Mangel an ästhetischen Leistungen auf dem Gebiet der klassischen Künste. Vgl. Leitherer, E. (1991), S. 180.Google Scholar
  167. 168.
    Vgl. Blickhäuser, J./Gries, T. (1989), S. 7 f.; Gierl, H. (1989), S. 428. Zur Individualisierung vgl. auch Gerlach, C. (1988), S. 21 ff.; Schulte, Ch. (1988), S. 73 ff. sowie Wiswede, G. (1990), S. 35 f. Zur mit Individualisierungstendenzen verbundenen Funktionserweiterung der Produkte vgl. auch Bürdek, B. (1991), S. 233 f.; Erlhoff, M. (1990), S. 13; Fehlbaum, R. in Brandes, U. (Hrsg.) (1991), S. 159 sowie Fischer, V. (Hrsg.) (1988), S. B.Google Scholar
  168. 169.
    Vgl. hierzu ausführlich Heubach, F.W. (1992), S. 177.Google Scholar
  169. 170.
    Entsprechende Tendenzen finden unter dem Schlagwort «Erlebnisorientierung» verstärkt Aufmerk­samkeit und stehen in engem Zusammenhang mit hedonistischen Strömungen im Konsumentenver­halten. Vgl. Kroeber-Riel, W. (1986), S. 1139 ff.; Wiedmann, K.-P. (1987), S. 207 sowie Wiswede, G. (1990), S. 25 ff, insbesondere S. 27. Schulze beschreibt Ästhetisierungsstrategien als typisches Merkmal in Erlebnisgesellschaften. „Das schöne Gefühl [wird] zur Hauptsache, Brauch­barkeit zum Nebenaspekt.“ Mit der Folge, daß Gebrauchsgüter immer mehr zu Erlebnisgütern um­gedeutet werden. Schulze, G. (1995), S. 44. Vgl. auch Schulze, G. (1992), S. 445.Google Scholar
  170. 171.
    Vgl. z.B. Armer, K.M./Bangert, A. (Hrsg.) (1990), S. 197 sowie Möller, E. (1982a), S. 10.Google Scholar
  171. 172.
    Vgl. Brandlhuber, J. (1992), S. 94; Hauffe, Th. (1995), S. 170; Leitherer, E. (1991), S. 181 und Koppelmann, U. (1994a), S. 956.Google Scholar
  172. 173.
    Hegemann, M. (1992), S. 148. Vgl. auch Ellinger, Th. (1966), S. 301 ff. sowie Löbach, B. (1976), S. 61. Im Sinne der in Kap. 5.1.1 noch eingehend zu erläuternden Eigenschaftsklassifikation von Nelson sind ästhetische Qualitäten deshalb überwiegend »Suchqualitäten«.Google Scholar
  173. 174.
    Vgl. hierzu Kap. 4.5.2.2.2. Als Gegenbewegungen sind eine Vielzahl verschiedenartiger Richtungen zu nennen, u.a. Memphis und die Postmoderne, deren Gemeinsamkeit es ist, daß sie den funk­tionalistischen Leitspruch »form follows function« negieren oder in sein Gegenteil verkehren. »form follows fantasy«, »form follows fun« oder auch »anything goes« sind Maxime dieser Designauffas­sungen. Vgl. hierzu ausführlich Bürdek, B.E. (1992), S. 54f. sowie S. 188; Brandlhuber, J. (1992), S. 38 ff.; Eckstein, H. (1985), S. 117; Fischer, V. (Hrsg.) (1988), S. 10 f. sowie 45 f.; Leitherer, E. (1991), S. 126 f.; Möller, E. (1989), S. 45 ff.; Otto, R. (1993), S. 166; Selle, G. (1994), S. 317 ff.Google Scholar
  174. 175.
    Rams, D. (1994), S. 107. Vgl. auch Bunk, B. (1994), S. 39 sowie Armer, K.M./Bangert, A. (1990), S. 197. Zur Problematik einer vordergründigen Abstellung der ästhetischen Qualität auf visuelle Wahrnehmungsprozesse vgl. auch Wieselhuber, N. (1981), S. 57.Google Scholar
  175. 176.
    Vgl. Hegemann, M. (1992), S. 223.Google Scholar
  176. 177.
    Vgl. zur neuen Bescheidenheit ausführlich Kap. 4.6.1. Zur Auswirkung der neuen Bescheidenheit auf das Design vgl. Albus, V./Fischer, V. (1995), S„ 115 f.; Hauffe, Th. (1995), S. 175; Trappschuh, E. (1995), S. 28 ff. sowie Stürzebecher, J. (1995), S. 97.Google Scholar
  177. 178.
    Zec, P. (1993), S. 29. Siehe hierzu auch Albus, V./Fischer, V. (1995), S. 115; Hauffe, Th. (1995), S. 156 f.; Putman, A. (Hrsg.) (1992), S. 14 f. sowie die Ausführungen in Kap. 4.4.1. Es ist anzu­merken, daß das Design durch einen Stilpluralismus gekennzeichnet ist, die hier hervorgehobene Richtung also nur eine Strömung ist, welche jedoch aufgrund ihrer Relevanz für ökologisches Design herausgestellt wird. Zum Überblick über aktuelle Tendenzen im Design vgl. Albus, V./ Fischer, V. (1995); Armer, K.M. (1990), S. 10; Bangui, A. (1990), S. 8 f.; Hauffe, Th. (1995), S. 158 ff. sowie Trappschuh, E. (1995), S. 26.Google Scholar
  178. 179.
    Die Designerin Andrée Putman fordert beispielsweise, „den ästhetischen Terrorismus beiseitezule­gen und zur Bescheidenheit zurückzukehren, ohne dabei dem .déja-vu.« zu verfallen.“ Putman, A. (Hrsg.) (1992), S. 12.Google Scholar
  179. 180.
    Vgl. Albus, V./Fischer, V. (1995), S. 65 ff. und 112 ff.; Putman, A. (Hrsg.) (1992), S. 63; Stürzebecher, J. (1995), S. 97 sowie Zec, P. (1993), S. 32 f.Google Scholar
  180. 181.
    Vgl. Hauffe, Th. (1995), S. 25. Die Shaker waren eine 1774 gegründete, einen christlichen Kom­munismus praktizierende religiöse Gemeinschaft, deren Mitglieder vor allem in den Neuengland-Staaten lebten. Ihren Namen erhielten sie aufgrund der schüttelnden Bewegungen ihrer rituellen Tänze. Auf die Shaker gehen neben den Möbelstücken eine Reihe weiterer Produktentwicklungenzurück, wie z.B. Kreissäge, Wäscheklammern, Samenpäckchen, eine Waage mit Laufgewicht und Dresch-sowie Korbflechtmaschinen. Vgl. ausführlich zu den Shakern Eckstein, H. (1985), S. 73; Kammerer, J. (1988), S 264 ff.; Löbach, B. (1976), S. 69 ff. sowie insbesondere Rieman, T.D./ Burks, J.M. (1993), S. 15 ff.Google Scholar
  181. 182.
    Vgl. Iovine, J.V. (1993), S. 30.Google Scholar
  182. 183.
    Vgl. Eckstein, H. (1985), S. 77.Google Scholar
  183. 184.
    Vgl. Putman, A. (Hrsg.) (1992), S. 15 sowie Zec, P. (1993), S. 33 ff.Google Scholar
  184. 185.
    Cohn-Wiener entwickelte, ausgehend von einer Analyse der Entwicklung der bildenden Kunst vom Altertum bis zur Gegenwart, die sogenannte .Theorie der stilistischen Pendelbewegungen«. Dem­nach ist die Gestaltung abwechselnd von dekorativen und konstruktiven Stilen bestimmt. Gros beschreibt diese Pendelbewegungen als Abwechslung zwischen Gestaltreinheit (Klassizismus, Funk­tionalismus) und Gestalthöhe (Barock, Jugendstil). Leitherer weist auf das Pendeln zwischen senso­rischer Leere und Überlastung im Design hin. Derartige Pendelbewegungen lassen sich auch auf der konkreten Ebene der Gestaltungsmittel (z.B. Farbe; Silhouette und Formstruktur in der Damen­mode) aufzeigen. Vgl. Abshof, I.-A. (1992), S. 286 ff.; Cohn-Wiener, E. (1910), S. 99 ff.; Gros,mode) aufzeigen. Vgl. Abshof, I.-A. (1992), S. 286 ff.; Cohn-Wiener, E. (1910), S. 99 ff.; Gros, J. (1971), S. 18 f.; Koppelmann, U./Käthe, E. (1987), S. 117 ff. sowie Leitherer, E. (1991), S. 176. Vgl. auch Otto, R. (1993), S. 102 f.Google Scholar
  185. 186.
    Zur Aufgabe des Designs, dem Wunsch der Menschen nach Sicherheit Rechnung zu tragen, vgl. Lucchi, M. de (1993), S. 17.Google Scholar
  186. 187.
    Vgl. Koppelmann, U. (1994), S. 963.Google Scholar
  187. 188.
    Vgl. Bergmann, G. (1994a), S. 63.Google Scholar
  188. 189.
    Die Bedeutung der ästhetischen Komponente wird nach Hansen insbesondere von gebrauchstechni­schen Anforderungen, der Lebensnotwendigkeit des Bedarfs sowie der Beziehung zwischen Produkt und Nutzer bestimmt. Geschmacksintensiv sind dann insbesondere Produkte des persönlichen Bedarfs, Objekte der Lebensverfeinerung und Güter mit nicht dominierenden gebrauchstechnischen Funktionen. Vgl. Hansen, U. (1969), S. 52.Google Scholar
  189. 190.
    Möller, E. (1982), S. 10.Google Scholar
  190. 191.
    Vgl. Löbach, B. (1976), S. 180.Google Scholar
  191. 192.
    Melitta schätzte nach der Einführung der ungebleichten, braunen Filtertüten (1989) den Anteil der Konsumenten, die auch dauerhaft weiße Filtertüten forderten, auf ca. 20–30%, was das Unterneh­men veranlaßte, Prozeßinnovationen zur Herstellung weniger umweltbelastender sauerstoffgebleich­ter weißer Filtertüten zu entwickeln (Markteinführung 1992). Vgl. Schmidt, P.E. (1992), S. 50. Auch bei Babywindeln ist das ästhetische Empfinden auf »reines Weiß« konditioniert. Zur Subsu­mierung von »sauber« bzw. »hygienisch« unter die ästhetische Dimension vgl. Friedrich-Liebenberg, A. (1976), S. 117.Google Scholar
  192. 193.
    Als Textilveredelung wird das Vorbehandeln, Färben, Ausrüsten und Beschichten der Stoffe bezeichnet. Vgl. hierzu ausführlich Bilger, D. (1994), S. 72 ff.; . Meier, H.-J. (1993);, S. 69 ff. Dauerhaften Glanz erhalten Textilien z.B. durch das Mercerisieren, bei dem das Gewebe mit Natronlauge oder flüssigem Ammoniak behandelt wird. Knitterfrei und weicher werden Stoffe durch Hochveredelung, bei der i.d.R. formaldehydhaltige Kunstharze eingesetzt werden. Figurbetonte Schnitte können aufgrund fehlender Elastizität von Naturstoffen bei ökologischen Bekleidungstexti­lien nicht verwirklicht werden. Zu Anforderungen und Eigenschaften von ökologischen Bekleidungs­textilien vgl. auch Rehn, G. (1993), S. 100.Google Scholar
  193. 194.
    Vgl. Braun, J.W. zitiert in Bunk, B. (1993), S. 40 sowie Lorenz, K. (1983), S. 30. Auch Gros weist darauf hin, daß die Reflexion über Veränderungen in der Natur den Wahrnehmungsrahmen des Designs berührt. Vgl. Gros, J. (1986), S. 93.Google Scholar
  194. 195.
    Trappschuh, E. (1996), S. 17. Vgl. auch Oelckers, A. (1995), S. 120 ff.Google Scholar
  195. 196.
    Vgl. Deutsch, Ch. (1994), S. 125 f.; Horntrich, G. (1993), S. 21 und (1991), S. 9; Hückler, A. (1991), S. 12 ff. sowie Praetorius, R. (1994), S. 52 f.Google Scholar
  196. 197.
    Vgl. hierzu und im folgenden Krogh, H. (1995), S. 220 ff. sowie Ostle, D. (1995), S. T4.Google Scholar
  197. 198.
    „Viele Kunden könnten glauben, Naturmaterial würde stinken wie ein nasser Hund, wenn es einmal feucht geworden ist.“ Krogh, H. (1995), S. 220. Der Einsatz von Kokosfaser in Sitzen kann u.U. zur Anmutung .kratzig« statt .weich« führen.Google Scholar
  198. 199.
    Leitherer, E. (1982), S. 306. Leitherer nennt hier als Beispiele Kunststoff und Email als Werkstoffe für Eßgeschirr. Vgl. auch Medeyros, M. (1982), S. 173.Google Scholar
  199. 200.
    Vgl. z.B. Hückler, A. (1991), S. 12.Google Scholar
  200. 201.
    Zur Theorie der Organprojektion vgl. Kapp, E. (1978), S. 29 ff.Google Scholar
  201. 202.
    Vgl. hierzu Hegemann, M. (1992), S. 149 sowie Leitherer, E. (1989), S. 93 und insbesondere (1991), S. 150 f. sowie Read, H. (1956), S. 24. Die ideale Proportion, wie sie im »Goldenen Schnitt« zum Ausdruck kommt, findet sich nicht nur beim menschlichen Körper, sondern z.B. auch in den Formen von Kristallen, Muscheln und Pflanzen.Google Scholar
  202. 203.
    Vgl. zum Alternativdesign Gros, J. (1986), S. 93 ff. und (1990), S.76 ff.; Hauffe, Th. (1995), S. 143.Google Scholar
  203. 204.
    Vgl. Gros, J. (1986), S. 94.Google Scholar
  204. 205.
    Zur Gruppe Des-In vgl. Albus, V./Borngräber, Ch. (1992), S. 13 f.; Bürdek, B.E. (1991), S. 57 f.; Hauffe, Th. (1994), S. 25 sowie Selle, G. (1994), S. 312 f.Google Scholar
  205. 206.
    Design aus Autoreifen und Teekisten leistet keinen wirklich entscheidenden Beitrag zur Entlastung des Müllaufkommens und der Umweltprobleme.“ Möller, E. (1989), S. 39. Diese Aussage kann auf das Design, das industrielle Halbfertigprodukte einsetzt, also die sogenannten Ready-Mades, über­ragen werden. Auch wenn diese Richtungen vereinzelt unter dem Stichwort Ökologie erwähnt wer­den, lag ihre Gestaltungsabsicht doch nicht im »Recycling«. Vgl. Stumpf, A. zitiert in Albus, V./ Borngräber, Ch. (1992), S. 41. Zu »Ready-Mades« und dem Einsatz von Sperrmüll und Halbzeugen im Design vgl. auch Hauffe, Th. (1994), S. 88 ff.Google Scholar
  206. 207.
    Vgl. Bunk, B. (1993), S. 39 f.Google Scholar
  207. 208.
    Das niederländische Unternehmen Bo Weevil und die Amerikanerin Sally Fox engagieren sich für den Anbau farbigwachsender Baumwolle. Das Farbspektrum beschränkt sich noch auf Beigetöne sowie Grün-und Brauntöne, soll aber durch Weiterzüchtung ausgedehnt werden. Vgl. Binger, D. (1994), S. 23 und Sadrozinzki, R. (1993), S. 20 ff.Google Scholar
  208. 209.
    Für herkömmliche Färbemethoden enthält der Colour Index ca. 50 000 verschiedene Handelspro­dukte, von denen ca. 3000 regelmäßig eingesetzt werden. Vgl. Bilger, D. (1994), S. 85.Google Scholar
  209. 210.
    Vgl. Bunk, B. (1993), S. 40.Google Scholar
  210. 211.
    Vgl. Russell, D. (1991), S. 34.Google Scholar
  211. 212.
    Vgl. o.V. (1994g), S. 32 f. und o.V. (1993b), S. 13 f. Zu Anmutungsleistungen von Metallfarbtö‑ nen und zu deren Einsatz im Kosmetikbereich vgl. Medeyros, M. (1982), S. 211 sowie S. 315.Google Scholar
  212. 213.
    Vgl. Backlund, N. (1990), S. 40 f. sowie Fehlbaum in Brandes, U. (Hrsg.) (1991), S. 87.“Google Scholar
  213. 214.
    Vgl. Bröckers, M. (1995), S. H8; Fischer, W. (1994), S. 112 ff.; Korfmacher, W. (1995), S. H3; Kutsch, S. (1995), S. H7. Zu einer kritischen Sicht der Umweltverträglichkeit von Hanf vgl. Sabersky, A. (1994), S. 38 f.Google Scholar
  214. 213.
    Im zweiten Weltkrieg wurde der Anbau und Einsatz von Hanf in Deutschland und den USA von staatlicher Seite propagiert und gefördert. Vgl. Korfmachef, W. (1995), S. H3.Google Scholar
  215. 216.
    Auf dem Trägermetall Edelstahl rostfrei werden verschleißfeste, korrosionsbeständige Titan-Hart­stoffbeschichtungen aufgebracht. Vgl. zum Fallbeispiel Bunk, B. (1993), S. 42.Google Scholar
  216. 217.
    Braun, J.W. zitiert in Bunk, B. (1993), S. 42.Google Scholar
  217. 218.
    Vgl. Bänsch, A. (1993a), S. 15.Google Scholar
  218. 219.
    Vgl. zur Produktlinie «Umbra« Kap. 4.4.2.1. Zur Kosmetiklinie Crazy« vgl. Horntrich, G. (1993), S. 20.Google Scholar
  219. 220.
    Vgl. Bergmann, G. (1994a), S. 58; Bunk, B. (1993), S. 43.Google Scholar
  220. 221.
    Vgl. Adlwarth, W./Wimmer, F. (1986), S. 190 f.; Poth, L.G./Poth, G.S. (1994), S. 95 f. sowie Raffée, H./Wiedmann, K.-P. (1986), S. 1217.Google Scholar
  221. 222.
    Vgl. z.B. Belz, Ch. (1988), S. 64 sowie (1991), S. 26. Zu negativen Assoziationen, die mit Appel­len auf moralischer Ebene verbunden sind, vgl. Ringeisen, P. (1988), S. 382 und 390 f.Google Scholar
  222. 223.
    Vgl. Poth, L.G./Poth, G.S. (1994), S. 96.Google Scholar
  223. 224.
    Löbach, B. (1995), S. 88. Das Kolloquium .Ökologie und Design<, der Bergischen Universität Wuppertal befaßte sich 1989 z.B. mit dieser Frage. Vgl. auch Luckner, P. (1992), S. 139. Zu phi­losophischen Aspekten einer ökologischen Ästhetik vgl. z.ß. Böhme, G. (1989).Google Scholar
  224. 225.
    Zur Notwendigkeit einer zeitlichen Distanz zur Beurteilung von Design und zur Kennzeichnung von Gemeinsamkeiten, die Stilbewegungen charakterisieren, vgl. Leitherer, E. (1991), S. 11 f. und 127.Google Scholar
  225. 226.
    Zur Problematik semantischer Verfahren, d.h. der Zuordnung von Objekten zu vorgegebenen Kate­gorien (meist Stilen), insbesondere für aktuelle Produkte, vgl. Biichelhofer, A. (1992), S. 216 ff. und Hauffe, Th. (1994), S. 57 f. Zu verschiedenen, allgemeinen Strukturierungsversuchen aktueller Designtendenzen, aus denen Anhaltspunkte für eine ökologische Ästhetik abgeleitet werden können, vgl. Fischer, V. (Hrsg.) (1988), S. 45; Koppelmann, U. (1993), S. 198 ff. sowie Otto, R. (1993), S. 159 ff. Unterschiedliche Konzepte des sogenannten »Neuen deutschen Designs« der 80er finden sich bei Hauffe, Th. (1994), S. 61 ff. Zu jüngeren Entwicklungen vgl. Albus, V./Fischer, V. (1995), S. 9 ff.Google Scholar
  226. 227.
    Starck gestaltete 1993 für die Thompson-Gruppe zwei Modelle: »Jim Nature» (Saba) mit einem leicht demontierbaren Gehäuse aus verleimten Sägespänen, gekennzeichneten Produktteilen und wasserlöslichen Farben und »No 1» (Telefunken), ein Luxusmodell aus Tropenholz (Mahagoni) und Chrom in einer aufwendig gestalteten Verpackung. Das Innenleben beider Modelle ist identisch und folgt keinen weitergehenden ökologischen Gestaltungskonzepten. Insofern ist die Nähe des »Jim Nature» zum Styling nicht zu leugnen. Trotzdem hat er sich inzwischen zu einem Symbolobjekt entwickelt. Vgl. Edelmann, Th. (1995), S. 88 und Tröster, Ch. (1994), S. 48.Google Scholar
  227. 228.
    Zur Problematik der Beurteilung ökologischer Qualität vgl. ausführlich Kap. 5.1.Google Scholar
  228. 229.
    Vgl. ausführlich zur typologischen Methode Brandihuber, J. (1992), S. 91; Hansen, U. (1969), S. 51; Knoblich, H. (1972), S. 142 f. sowie Leitherer, E. (1965), S. 654 ff.Google Scholar
  229. 230.
    Knoblich, H. (1972), S. 142 f.Google Scholar
  230. 231.
    Den hier konstatierten Typen liegt eine beobachtend-empirische Typenbildung zugrunde. Durch eine Art Inventur der Untersuchungsobjekte wurde die Erfahrungsgrundlage für die Typenbildung geschaffen. Vgl. Knoblich, H. (1972), S. 143 sowie Leitherer, E. (1965), S. 655 f.Google Scholar
  231. 232.
    Vgl. Bunk, B. (1993), S. 40; Rat für Formgebung (Hrsg.) (1994), o.S. sowie Katalogmaierial von Vitra. Die anläßlich ,der vom Rat für Formgebung veranstalteten Ausstellung »Designed in Ger­many: Design und Ökologie« herausgegebene Veröffentlichung enthält Produktbeispiele von 22 deutschen Unternehmen (z.B. Erco, Braun, Bulthaupt), die Einblicke in die Bemühungen der deut­schen Industrie um ökologieorientiertes Design geben sollen. Die dargestellten Produkte sind mit zwei Ausnahmen (Biesterfeld & Weiss, Lamy) alle durch eine nicht-ökologische Produktsprache geprägt.Google Scholar
  232. 233.
    Fehlbaum spricht von Produkten mit demonstrativem Ökologieanspruch. Vgl. Fehlbaum, R. zitiert in Bunk, B. (1993), S. 38. Ausgeklammert werden an dieser Stelle dem Produkt beigegebene Zusatzinformationen, die mittelbar auf eine ökologische Gestaltung hinweisen, da sie in der Regel ohne Einfluß auf die Produktästhetik bleiben.Google Scholar
  233. 234.
    Vgl. hierzu und im folgenden die ausführlichen Darstellungen bei Friedrich-Liebenberg, A. (1976), S. 21 ff.; Frey, B. (1993), S. 18 ff.; Koppelmann, U. (1993), S. 113 ff. und 325 ff.; Medeyros, M. (1982), S. 10 ff. und Schmitz-Maibauer, H.H. (1976), S. 49 ff.Google Scholar
  234. 235.
    Friedrich-Liebenberg, A. (1976), S. 26.Google Scholar
  235. 236.
    Vgl. Friedrich-Liebenberg, A. (1976), S. 42.Google Scholar
  236. 237.
    Vgl. Medyros, M. (1982), S. 164.Google Scholar
  237. 238.
    Vgl. Brune, G. (1993), S. 285.Google Scholar
  238. 239.
    Zu idealtypischen Anmutungsprofilen von Produkten im alternativen Milieu vgl. Frey, B. (1993), S. 267 ff.Google Scholar
  239. 240.
    Vgl. Gros, J. (1986), S. 95.Google Scholar
  240. 241.
    Ausführlich zur ökologischen Problematik des Baumwollanbaus vgl. Bilger, D. (1994), S. 18 ff. sowie Geisler-Króll, Ch. (1993), S. 35 ff.Google Scholar
  241. 242.
    Schmitz-Maibauer, H.H. (1976), S. 259. Zur negativen Anmutung »künstlicher Stoffe« vgl. auch Koppelmann, U. (1993), S. 271.Google Scholar
  242. 243.
    Als Orientierung diente u.a. folgendes Material: Brune, G. (1993), S. 285; Größer, H. (1991), S. 242; Koppelmann, U. (1993), S. 271; Lakotta, B. (1995), S. 124 f.; Löbach, B. (1995), S. 92; Otto, R. (1993), S. 227 f. sowie insbesondere eine Studie von Infas, die Anmutungen von Verpak­kungsmaterial untersucht. Vgl. Infas (Hrsg.) (1992).Google Scholar
  243. 244.
    Friedrich-Liebenberg, A. (1976), S. 74. Vgl. auch Medeyros, M. (1982), S. 158.Google Scholar
  244. 245.
    Holz entfaltet z.B. bei Einrichtungsgegenständen (Möbel, Accessoires) und Verpackungen eine ökologisch anmutungshafte Wirkung. Ökologische Anmutungen bei Pkws gehen hingegen - wenn überhaupt - von komplexen Gestaltungsmitteln aus, wie z.B. dem Antriebssystem (Elektromotor), das dann insbesondere über die akustische Ebene wirkt, sowie z.T. von der spezifischen Form­gebung einiger Elektrofahrzeuge (z.B. Hotzenblitz) wie auch der leichten, kleinen, energiesparenden Konzepte der sog. Kompaktcars. Eine ökologisch dominante Produktsprache ist in diesem Sektor jedoch nicht auszumachen. Vgl. z.B. Edelmann, Th. (1994), S. 29 ff. sowie Kaiser, H. (1994), S. 70 ff.Google Scholar
  245. 246.
    Vgl. Koppelmann, U. (1993), S. 270 sowie Medyros, M. (1982), S. 174.Google Scholar
  246. 247.
    Vgl. hierzu z.B. die kritische Sicht von Bunk, B. (1993), S 39; Hirdina, H. (1994), S. 58 f. Siehe auch Löbach, B. (1995), S. 92 f.Google Scholar
  247. 248.
    Bürdek, B.E. (1991), S. 227.Google Scholar
  248. 249.
    Vgl. hierzu ausführlich Kap. 5.1.1Google Scholar
  249. 250.
    Vgl. z.B. Bürdek, B.E. (1977), S. 37. Er weist darauf hin, daß eine natürliche Gestaltung als ange­nehm empfunden wird, da menschliche Wahrnehmungsphänomene durch Naturphänomene beein­flußt werden. Vgl. auch Guidot, R. (1994), S. 279.Google Scholar
  250. 251.
    Zum Begriff vgl. Hirdina, H. (1994), S. 58.Google Scholar
  251. 252.
    Vgl. hierzu und im folgenden die ausführlichen Darstellungen bei Otto, R. (1993), S. 166 ff. sowie die dort angegebene Literatur. Aufgrund dieser detaillierten Auseinandersetzung wird hier auf eine Darstellung im einzelnen verzichtet.Google Scholar
  252. 253.
    Mißverstanden wird dieser Leitspruch insofern, als es Sullivan nicht nur um die praktische Funktion ging, sondern auch um geistige Funktionen. Der Funktionsbegriff des reinen Funktionalismus beschränkte sich jedoch auf die praktische bzw. technische Funktion. Vgl. Bürdek, B.E. (1991), S. 54 f. Zum Funktionalismus vgl. z.B. die ausführliche Darstellung bei Bürdek, B.E. (1991), ins­besondere S. 52 ff.; Eckstein, H. (1985), S. 117 ff.; Marcus, G.H. (1995), S. 9 ff. sowie Selle, G. (1994), insbesondere S. 290 ff.Google Scholar
  253. 254.
    Gerade dieser zwingende Zusammenhang von Zweckmäßigkeit und Schönheit ist jedoch zweifelhaft. Vgl. z.B. Brandlhuber, J. (1992), S. 44; Eckstein, H. (1985), S. 7 ff.; Möller, E. (1989), S. 28; Read, H. (1956), S. 7 und 52;Google Scholar
  254. 255.
    Vgl. Hauffe, Th. (1995), S. 176 sowie Möller, E. (1989), S. 27.Google Scholar
  255. 256.
    Löbach spricht davon, daß funktional gestaltete Produkte zu wenig ästhetische und symbolische Funktionen erfüllen und somit psychische Bedürfnisse des Menschen unbefriedigt lassen. Vgl. Löbach, B. (1976), S. 88. Vgl. hierzu auch Brandes, U. (1992), S. 71 ff.; Brandlhuber, J. (1992), S. 39; Bürdek, B.E. (1991), S. 188; Burkhardt, F. (1984), S. 38; Leitherer, E. (1991), S. 125; Möller, E. (1989), S. 27.Google Scholar
  256. 252.
    Vgl. Marcus , G.H. (1995), S. 9.Google Scholar
  257. 258.
    Vgl. z.B. Bürdek, B.E. (1991), S. 49 ff. Charakteristische Kennzeichen des Braun Designs sind: „Einfach statt kompliziert, unauffällig statt auffällig, langlebig statt modisch, funktional statt emo­tional, intelligent statt interessant“. Fischer, V. (Hrsg.) (1988), S. 9. Siehe auch die zehn Regeln guten Designs, die Rams für Braun formuliert hat. Vgl. Hopfenbeck, W./Jasch, Ch. (1995), S. 343 ff.; Schultz, A. (1994), S. 182 ff. sowie Stroth, H. (1994), S. 150 ff.Google Scholar
  258. 259.
    Vgl. z.B. Marcus, G.H. (1995), S. 152 ff.Google Scholar
  259. 260.
    Vgl. Albus, V./Fischer V. (1995), S. 9 ff.; Fischer, V. (1984), S. 9 ff.; Fischer, V. (Hrsg.) (1988), S. 10, S. 73 ff. und S. 87 ff. sowie Hauffe, Th. (1995), S. 148 ff.Google Scholar
  260. 261.
    Fischer, V. (Hrsg.) (1988), S. 45. Zu der heute erreichten Akzeptanz nicht-funktionalistischer Designtendenzen und der damit einhergehenden Parallelität funktionalismusorientierter wie nicht­funktionalismusorientierter Gestaltungsrichtungen vgl. Albus, V./Borngräber, Ch. (1992), S. 287.Google Scholar
  261. 262.
    Rams verweist z.B. auf das Problemlösungspotential einer funktionalistischen Gestaltungsauffas­sung. Vgl. Rams, D. (1994), S. 107 ff. Moewes charakterisiert - allerdings in erster Linie auf die Architektur bezogen - den Funktionalismus als entropievermeidend, Dekonstruktivismus und Post­moderne hingegen als entropiefördernd. Vgl. Moewes, G. (1990), S. 10. Vgl. auch Fehlbaum, R. (1994), S. 15; Hückler, A. (1991), S. 12 und Zec, P. (1992), S. 9 f.Google Scholar
  262. 263.
    Aus dem Programm der HfG Ulm (1955), zitiert in Sautier, C.A./Schwarz, R. (1992), S. 55.Google Scholar
  263. 264.
    Möller, E. (1982), S. 7. Vgl. auch ausführlich Möller, E. (1989), S. 117 ff. Die Firma Wilkhahn weist z.B. explizit auf den ökologischen Funktionalismus als Gestaltungsleitlinie hin.Google Scholar
  264. 265.
    Otto, R. (1993), S. 256.Google Scholar
  265. 266.
    Hohe Ordnung kennzeichnet einen Gestaltaufbau, der durch eine geringe Anzahl von Gestaltelemen­ten sowie durch eine begrenzte Menge an Anordnungseigenschaften bestimmt ist. Vgl. Löbach, B. (1976), S. 165.Google Scholar
  266. 267.
    Vgl. Bürdek, B.E. (1977), S. 36 f. Siehe auch Gros, J. (1971), S. 25 f.Google Scholar
  267. 268.
    Zum Material Waterlily vgl. Schwab, P. (1994), S. 49 ff.Google Scholar
  268. 269.
    Hierunter wird z.B. auch rustikal-gemütliches Design subsumiert, das sich bei vielen ökologieorien­tierten Möbelproduzenten findet. Es bildet einen deutlichen Gegenpunkt zur eher sachlichen Sprache funktionalismusorientierter GestaltungGoogle Scholar
  269. 272.
    Vgl. .B. Zec, P. (1992), S. 11. Im wesentlichen gebrauchstechnisch bedingt sind Obsoleszenzphä­nomene z.B. in der Computerbranche.Google Scholar
  270. 273.
    Mode beschränkt sich in der hier zugrundegelegten Begriffsfassung nicht nur auf Kleidung, sondern wird in Anlehnung an König als »universales kulturelles Gestaltungsprinzip. verstanden. Vgl. König, R. (1985), S. 49 sowie Wiswede, G. (1991a), S. 88.Google Scholar
  271. 274.
    Vgl. Leitherer, E. (1991), S. 162 f. sowie Schuster, H.-W. (1994a), S. 227 ff.Google Scholar
  272. 275.
    Zur Ausdehnung der Mode auf immer weitere Produktsegmente vgl. z.B. Brandlhuber, J. (1992), S. 236; Hückler, A. (1991), S. 12; König, R. (1985), S. 116 f.; Stürzebecher, J. (1994), S. 79 und Wiswede, G. (1991a), S. 94 f. Beispielhaft hier zu nennende Objekte sind Wasserkessel, Thermos­kannen, Taschenrechner, Telefone, Fahrräder, Türgriffe und -klinken und Gardinenstangen. Auf der Cebit 1996 wurden z.B. modisch gestaltete Handys vorgestellt.Google Scholar
  273. 276.
    Vgl. Brandlhuber, J. (1992), S. 237; Stürzebecher, J. (1994), S. 76 sowie Zec, P. (1992), S. 11. Putman bringt diese Entwicklung pointiert zum Ausdruck, indem sie darauf hinweist, daß durch das Eindringen der Mode in das Industriedesign Stühle inzwischen schneller altern als Rocklängen. Vgl. Putman, A. (Hrsg.) (1992), S. 4.Google Scholar
  274. 277.
    Vgl. z.B. Vershofen, W. (1959), S. 109. Hillmann weist z.B. 1975 darauf hin, daß Pkws, Schuhe, Möbel, Uhren und Brillen aufgrund modischer Variationen einer beschleunigten Obsoleszenz unter­liegen. Vgl. Hillmann, K.-H. (1975), S. 30 f. Grundsätzlich sind solche Produkte eher modeanfäl­lig, die einen hohen formalen Freiheitsgrad aufweisen und insbesondere an der Peripherie veränder­bar sind, die durch einen hohen Stellenwert der ästhetischen Qualität gekennzeichnet sind, die soziale Visibilität aufweisen und in individuellen Gebrauchssituationen genutzt werden und deren dominierende Komponente der Zusatznutzen ist. Vgl. Otto, R. (1993), S. 41; Schuster, H.-W. (1994a), S. 227 sowie Wiswede, G. (1991a), S. 89 f.Google Scholar
  275. 279.
    Zum Abwechslungsprinzip als kennzeichnendem Prinzip der Mode vgl. König, R. (1985), S. 66 ff. Siehe auch Hansen, U. (1969), S. 33 sowie Wieselhuber, N. (1981), S. 26 f.Google Scholar
  276. 279.
    Aus kostenwirtschaftlichen Gründen stehen meist Farb-und Dekoreigenschaften im Vordergrund. Der Grad der Änderungen ist fertigungstechnisch bedingt bei modischen Variationen relativ gering. Vgl. z.B. Leitherer, E. (1991), S. 136 f. sowie Wiswede, G. (1991a), S. 95.Google Scholar
  277. 280.
    Vgl. Hillmann, K.-H. (1975), S. 28. Zum Bedürfnis nach Neuem und Schmuck vgl. auch König, R. (1985), S. 113 f. und S. 125 ff.Google Scholar
  278. 281.
    Vgl. hierzu und im folgenden Hansen, U. (1969), S. 33 f.; Rosenstiel, L.v./Nerdinger, F.W. (1991), S. 69 ff. sowie Wiswede, G. (1991a), S. 90 ff. Da Mode sowohl mit ästhetischen als auch sozialen Qualitäten verknüpft ist, werden bereits in diesem Kapitel soziale Qualitätsaspekte von Langlebigkeit erörtert.Google Scholar
  279. 282.
    Das Bedürfnis nach Mode ist also durch eine Ambivalenz von Distinktion und Nachahmung bzw. vom Wunsch nach Individualität und dem Druck nach Konformität charakterisiert. Vgl. Hansen, U. (1969), S. 24; Hansen, U./Leitherer, E. (1984), S. 15; König, R. (1985), S. 169 ff.; Leitherer, E. (1991), S. 161 f.; Otto, R. (1993), S. 42 ff.; Rosenstiel, L.v./Nerdinger, F.W. (1991), S. 70 sowie Wiswede, G. (1991a), S. 93.Google Scholar
  280. 283.
    Vgl. Brandlhuber, J. (1992), S. 137 f.; Bunk, B. (1993), S. 39; Deutsch, Ch. (1994), S. 117 und Wiswede, G. (1991a), S. 86.Google Scholar
  281. 284.
    Vgl. Bergmann, G. (1994a), S. 60; Papanek, V. (1991), S. 7 sowie Schmidt-Bleek, F. (1993), S. 198. Vgl. hierzu auch ausführlich Deutsch, Ch. (1994), S. 117 ff.Google Scholar
  282. 288.
    Manzini, E. (1992), S. 22. Vgl. auch Deutsch, Ch. (1994), S. 125 sowie Papanek, V. (1991), S. 7.Google Scholar
  283. 286.
    Rams, D. (1994), S. 107.Google Scholar
  284. 287.
    Vgl. Schultes, H.H./Lengert, J. (1993), S. 71 f. sowie Zec, P. (1992), S. 9. Vgl. auch Ansätze langlebiger Ästhetik bei Hückler, A. (1991), S. 14 f.Google Scholar
  285. 288.
    Vgl. Rat für Formgebung (Hrsg.) (1992), o.S. sowie Stroth, H. (1994), S. 153.Google Scholar
  286. 289.
    Der Ansatz von Bürdek wurde bereits in Kap. 4.5.2.2.2 angesprochen. Vgl. dort sowie Bürdek, B.E. (1977), S. 37. Zur Gestaltauffassung von Esslinger und frogdesign vgl. Morozzi, C. (1992), S. 144 ff. und Brandes, U. (1992), S. 69 ff. Vgl. außerdem Horntrich, G. (1993), S. 11 und Deutsch, Ch. (1994), S. 122 ff.Google Scholar
  287. 290.
    Vgl. Leitherer, E. (1991), S. 171.Google Scholar
  288. 291.
    Vgl. Brandlhuber, J. (1992), S. 264 sowie Leitherer, E. (1991), S. 171 f.Google Scholar
  289. 292.
    Vgl. Bürdek, B.E. (1991), S 35 und Selle, G. (1994), S. 198.Google Scholar
  290. 293.
    Vgl. hierzu ausführlich Bürdek, B.E. (1991), S. 36 sowie Marcus, G.H. (1995), S. 127 ff.Google Scholar
  291. 294.
    Vgl. Hahne, F. (1994), S. 228.Google Scholar
  292. 295.
    Vgl. Schuster, H.-W. (1994a), S. 230.Google Scholar
  293. 296.
    Vgl. Thompson, M. (1981), S. 24 ff. Vgl. auch Huber, J. (1992), S. 64.Google Scholar
  294. 297.
    Sottsass, E. (1983), S. 3.Google Scholar
  295. 298.
    Vgl. Kap. 4.4.2.3 und die dort angegebenen Beispiele.Google Scholar
  296. 299.
    Vgl. hierzu auch Bänsch, A. (1994), S. 244; Brandlhuber, J. (1992), S. 239 f.; Stahel, W.R./ Institut für Produktdauer-Forschung (1995), S. 16. Zu aktuellen Beispielen eines ästhetisch orien­tierten Modulardesigns vgl. Meyer, K. (1995), S. 34 ff. sowie Otto, R. (1993), S. 321 f.Google Scholar
  297. 300.
    Vgl. Deutsch, Ch. (1994), S. 128.Google Scholar
  298. 301.
    Vgl. Conrady, R. (1990), S. 174 f.; Erlhoff, M. (1990), S. 13; Heubach, F.W. (1992), S. 177 sowie Müller, H.-P. (1992), S. 123. Inzwischen ist das Phänomen zu beobachten, daß Autotelefone und Handys als nicht funktionsfähige Produktattrappen Einsatz finden, die dann ausschließlich sym­bolische Funktion übernehmen. Insbesondere symbolische Funktionen hat auch der von Alessi pro­duzierte Wasserkessel von Michael Graves, den Otl Aicher als Inbegriff des nicht mehr brauchbaren Gebrauchsgegenstands bezeichnete. Vgl. Heubach, F.W. (1992), S. 194 und Stürzebecher, J. (1994), S. 78.Google Scholar
  299. 302.
    Zur Charakterisierung der sozialen Qualität vgl. Brandlhuber, J. (1992), S. 94 f.; Hansen, U./ Leitherer, E. (1984), S. 41 f.; Feemers, M. (1992), S. 32 sowie Leitherer, E. (1991), S. 187.Google Scholar
  300. 303.
    Vgl. Vershofen, W. (1959), S. 103.Google Scholar
  301. 304.
    Vgl. Feemers, M. (1992), S. 74; Schuster, H.-W. (1994), S. 108 sowie Vershofen, W. (1959), S. 104.Google Scholar
  302. 305.
    Zu den Entstehungsbedingungen des Geltungskonsums vgl. ausführlich Feeiners, M. (1992), S. 85 ff. sowie Hansen, U./Leitherer, E. (1984), S. 41 f. und Leitherer, E. (1989), S. 31 ff.Google Scholar
  303. 306.
    Vgl. hierzu und im folgenden Schuster, H.-W. (1994), S. 109 f. Siehe auch Adlwarth, W. (1983), S. 116 ff.Google Scholar
  304. 307.
    Diese Form des Geltungskonsums wurde insbesondere von Veblen beschrieben. Vgl. Veblen, Th. (1958) sowie Leitherer, E. (1989), S. 32.Google Scholar
  305. 308.
    Schuster, H.-W. (1994), S. 112.Google Scholar
  306. 309.
    Zur Orientierung an Neuem als Ausprägung des Geltungskonsums vgl. auch Feemers, M. (1992), S. 106.Google Scholar
  307. 310.
    Vgl. hierzu auch Conrady, R. (1990), S. 170 sowie Müller, H.-P. (1992), S. 123 und 129.Google Scholar
  308. 311.
    In wenig verbreiteten Produktkategorien (z.B. Segelboote) implizieren Produkte i.d.R. ungeachtet ihrer spezifischen Merkmalsausprägung Prestigewerte. In weit verbreiteten Produktkategorien (z.B. Pkws) sind die spezifische Merkmalsausprägung, z.T. bis zum marginalen Produktdetail, und die Markenwahl entscheidend für die soziale Anerkennung. Vgl. Conrady, R. (1990), S. 180.Google Scholar
  309. 312.
    Vgl. auch Müller, H.-P. (1992), S. 123.Google Scholar
  310. 313.
    Typische Beispiele sind Produkte, deren Prestigewert sich dadurch ergibt, daß sie ihrem Besitzer Designkennerschaft oder Weinkennerschaft bescheinigen oder ihn als Extremsportler ausweisen.Google Scholar
  311. 314.
    Vgl. hierzu auch Schuster, der drei Produkttypen des Distinktionskonsums konstatiert: Auffällige, attraktive Produkte (z.B. Showcars); auffällige unattraktive Produkte, die von einer Mehrzahl der Konsumenten nicht angenommen werden und somit längerfristigen Exklusivitätsstatus garantieren (z. B. Off-Road-Traktor), sowie unauffällige Produkte (z.B. Understatement-Fahrzeuge der Ober­klasse). Vgl. Schuster, H.-W. (1994), S. 116 ff.Google Scholar
  312. 315.
    Die »neue Bescheidenheit« ist kein klar abgrenzbares Phänomen. Synonym finden sich in der Litera­tur auch die Bezeichnungen »neue Einfachheit«, »demonstrative Vernunft« oder »Understatement im Konsum«. Gemein ist diesen Formen, daß sie dem Motto »Mehr sein als scheinen« folgen. Vgl. auch Heller, E. (1979), S. 472.Google Scholar
  313. 316.
    Szallies, R. (1990), S. 56. Szallies spricht von kalkulierter Bescheidenheit. Vgl. hierzu auch Heller, E. (1979), S. 471; Hank, R. (1994), S. 40; Schuster, H.-W. (1994), S. 115; Szallies, R. (1990), S. 55 f. sowie Wiswede, G. (1990), S. 33 f. Zur Auswirkung der neuen Bescheidenheit auf das Design vgl. Albus, V./Fischer, V. (1995), S. 115 f.; Hauffe, Th. (1995), S. 175; Trappschuh, E. (1995), S. 28 ff. sowie Stürzebecher, J. (1995), S. 97.Google Scholar
  314. 317.
    Vgl. Heller, E. (1979), S. 472 sowie Schuster, H.-W. (1994), S. 115.Google Scholar
  315. 318.
    Vgl. Adlwarth, W. (1983), S. 85 ff.; Kroeber-Riel, W. (1992), S. 151; Monhemius, K. (1993), S. 102 f. Als weitere Faktoren, die die Prestigeeignung bestimmen, nennt Conrady u.a. den Selten­heitsgrad, da nur einzigartige oder zumindest gering verbreitete Produkte als Prestigesymbole denk­bar sind, und die Anzahl potentieller Produktaltemativen, da ohne Wahlfreiheit keine Abhebung möglich ist. Vgl. Conrady, R. (1990), S. 179 ff.Google Scholar
  316. 319.
    Vgl. Adlwarth, W. (1983), S. 188 ff.Google Scholar
  317. 320.
    V. Rosenstiel/Neumann und Feemers weisen auf die interindividuellen Unterschiede sozialen Quali­tätsempfindens hin, die insbesondere auf anlagemäßige Differenzen und unterschiedliche Prägungen zurückzuführen sind. Vgl. Feemers, M. (1992), S. 34 sowie Rosenstiel, L.v./Neumann, P. (1981), S. 160.Google Scholar
  318. 321.
    Vgl. Brandlhuber, J. (1992), S. 94; Conrady, R. (1990), S. 184 f.; Leitherer, E. (1989), S. 187 sowie Schuster, H.-W. (1994a), S. 230.Google Scholar
  319. 322.
    Es erscheint wesentlich, daß für die soziale Qualität ökologischer Produkte nicht der Grad des Um­weltbewußtseins des individuellen Konsumenten, sondern ökologische Normen in dessen Mitglieds­oder Bezugsgruppen entscheidend sind. Dies ist darauf zurückzuführen, daß individuelles Verhalten gerade im Hinblick auf Geltungsmotive mehr vom Bezugsgruppeneinfluß als von individuellen Prä­dispositionen abhängt. Vgl. Kroeber-Riel, W. (1992), S. 496. Vgl. auch Schuster, R. (1992), S. 72 f.Google Scholar
  320. 323.
    Unter Image ist das subjektive Bild, das sich der Konsument von einem Meinungsgegenstand macht, zu verstehen. Vgl. Bänsch, A. (1993), S. 39; Kroeber-Riel, W. (1992), S. 190 sowie Leitherer, E. (1991), S. 198. Das Bild ökologischer Produkte spiegelt sich u.a. in folgenden Assoziationen wider: weltanschaulich/ideologisch, aufdringlich, links, asketisch, spartanisch und spinnerhaft. Vgl. Bänsch, A. (1993a), S. 14 und (1990), S. 374 sowie Belz, Ch. (1991), S. 9. Zur Imagebelastung durch den Kauf ökologischer Produkte vgl. auch Hüser, A. (1993), S. 274.Google Scholar
  321. 324.
    Vgl. Ringeisen, P. (1988), S. 389. Zur Diffusion ökologischer Themen vgl. z.B. Adelt, P./Müller, H./Zitzmann, A. (1990), S. 176 f.Google Scholar
  322. 325.
    Vgl. hierzu Ringeisen, P. (1988), S. 392 f.Google Scholar
  323. 326.
    Zu Möglichkeiten der Imagemodifikation vgl. z.B. Rosenstiel, L.v./Neumann, P. (1991), S. 140 ff.Google Scholar
  324. 327.
    Vgl. Bänsch, A. (1993a), S. 16. Zu weiteren Maßnahmen vgl. Bauer, H.H. (1995), S. 38.Google Scholar
  325. 328.
    Reaktanz bezeichnet eine abwehrende Reaktion von Konsumenten auf Maßnahmen, die sie als Bedrohung oder Einschränkung ihrer Verhaltensfreiheit wahrnehmen. Führt umweltbezogene Kom­munikation zu Reaktanz, können sich vorhandexe Einstellungen zu ökologischen Produkten verstei­fen. Zu Reaktanz und Möglichkeiten der Gestaltung reaktanzvermeidender Kommunikation vgl. Kroeber-Riel, W. (1992), S. 212 ff.Google Scholar
  326. 329.
    Neben Prestigemotiven und Mobilitätsbedürfnissen sind die Befriedigung von Spieltrieb, das Ausle­ben des individuellen Freiheitsdrangs sowie die Lust oder Sucht nach Geschwindigkeit und Bewe­gung (Dromophilie bzw. Dromomanie) Motive wenig umweltorientierten automobilen Verhaltens. Vgl. Lederer, M. (1992), S. 45 ff. sowie Molt, W. (1990), S. 29 ff.Google Scholar
  327. 330.
    Durch stärkere Motoren und Gewichtssteigerungen ist der durchschnittliche Benzinverbrauch in den letzten Jahren trotz energiesparender und umweltschonender Techniken nahezu konstant geblieben. Oettle spricht hier von der Ambivalenz verkehrstechnischer Entwicklungen, da Technik einerseits Umweltfortschritte bringt, andererseits zu Geschwindigkeitssteigerungen führt, die diese kompensie­ren. Vgl. Oettle, K. (1990), S. 80.Google Scholar
  328. 331.
    Vgl. hierzu Adelt, P./Müller, H./Zitzmann, A. (1990), S. 180 sowie Lederer, M. (1992), S. 46.Google Scholar
  329. 332.
    Vgl. hierzu ausführlich die in Kap. 4.5.2.3 angesprochenen sozialen Funktionen der Mode.Google Scholar
  330. 333.
    Vgl. hierzu und im folgenden Adelt, P./Müller, H./Zitzmann, A. (1990), 167 f.; Gierl, H. (1987), S. 3; Hüser, A. (1993), S. 281; Ringeisen, P. (1988), S. 391; Schuster, R. (1992), S. 72 ff. Sowie Wiswede, G. (1991), S. 150 f. Zum allgemeinen Einfluß von Bezugsgruppen auf das Konsumenten­verhalten vgl. Kroeber-Riel, W. (1992), S. 489 ff.Google Scholar
  331. 334.
    Insbesondere ausgeprägte Nachbarschaftskontake verstärken die Wirkung umweltbezogener Nor­men. Vgl. Diekmann, A./Preisendörfer, P. (1992), S. 233. Zur konsumbeeinflussenden Wirkung von Nachbarschaften vgl. allgemein auch Leitherer, E. (1989), S. 26.Google Scholar
  332. 335.
    Vgl. hierzu ausführlich Kap. 5.1.Google Scholar
  333. 336.
    Als Pkws mit Katalysatoren noch einen geringen Verbreitungsgrad hatten und somit zur sozialen Anerkennung in umweltbewußten Konsummilieus geeignet waren, gab es Pkws, die den Aufkleber »Auto mit Kat« angebracht hatten, was die Voraussetzung für soziale Anerkennung schaffte. Vgl. hierzu Adelt, P./Müller, H./Zitzmann, A. (1990), S. 168.Google Scholar
  334. 337.
    Vgl. Kroeber-Riel, W. (1992), S. 500.Google Scholar
  335. 338.
    Vgl. Carlberg, P. (1995), S. 11 sowie Hank, R. (1994), S. 40. Zum Zusammenhang einer Abkehr von demonstrativem Konsum und Umweltbewußtsein vgl. Bruhn, M. (1987), S. 580.Google Scholar
  336. 339.
    Vgl. hierzu und im folgenden Schuster, H.-W. (1994), S. 115 und (1994a), S. 230.Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1997

Authors and Affiliations

  • Daniela Triebel

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