Advertisement

Methoden des Rostschutzes

  • Erik Liebreich
Chapter
Part of the Sammlung Vieweg book series (SV)

Zusammenfassung

Die Methoden, durch die man das Eisen vor dem Rosten zu schützen sucht, lassen sich in drei Klassen teilen; entweder sucht man die Neigung des Eisens selbst zur Rostbildung durch Herstellung besonderer Sorten zu mindern, oder man sucht das Eisen an seiner Oberfläche so zu verändern, daß es sich mit einer schwer angreifbaren Schutzschicht überzieht, oder endlich — und dies ist die verbreitetste Methode — man sucht das Eisen mit künstlichen Schutzüberzügen zu überziehen. Die scharfe Trennung in diese drei Klassen ist oft schwer, da die eine in die andere bisweilen übergreift.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Literatur

  1. 1).
    Buck, D. M. Journ. of Ind. and Eng. Chem. 5, 447.Google Scholar
  2. 3).
    F. Hanaman, tber Rostversuche mit nitriertem Eisen (Dr. Ing: Arbeit). Berlin, Emil Ehering, 1913.Google Scholar
  3. 1).
    Vgl. auch Heyn und Bauer, Mitt. d. Königl. Mat. Prüfungsamtes 1912, S. 101.Google Scholar
  4. 2).
    Über die Durchlässigkeit von Farben vgl. Cushman und Gardner, The Corrosion and Preservation of Iron and Steel, 1910, S.173ff.Google Scholar
  5. 1).
    )Liebreich, 8. Internat. Kongr. f. angew. Chem. 12, 149 (1912).Google Scholar
  6. 2.
    )O Kröhnke, Das Verhalten der Anstriche gegen chemische Einwirkungen. 2. Mitt., S. 8. Leipzig, Leineweber (1910).Google Scholar
  7. 3.
    )M. R a g g, Jahrb. d. Schiffsbautechn. Ges. 6, 389 (1905).Google Scholar
  8. 1).
    Liebreich, 1. c.Google Scholar
  9. 2).
    W. H. Walker und W. K. Lewis, Journ. of Ind. and Eng. Chem. 1, 754 (1909).Google Scholar
  10. 3).
    W. C. Slade, ebenda 4, Nr. 3 (1912).Google Scholar
  11. 4).
    Daß die Glimmerteilchen sich nicht etwa schuppenartig aufeinanderlegen und auf diese Weise vor dem Eindringen der Feuchtigkeit schützen, eine Behauptung, die fälschlich vielfach aufgestellt wurde, zeigte Spennrath (Verh. d. Vereins z. Förderung d. Gewerbeft. 1895, S. 245 ).Google Scholar
  12. 1.
    Vgl. auch W. H. Walker, Journ. Soc. Chem. Ind. 32, 584.Google Scholar
  13. 1).
    Der Farbe direkt Chromsäure oder direkt Laugen beizumengen verbietet sich aus leicht ersichtlichen technischen Gründen.Google Scholar
  14. 2).
    Auf die ökonomische Seite der Frage, d. h. die Verteuerung der Farben, beispielsweise beim Zusatz von Chromverbindungen, soll hier nicht eingegangen werden.Google Scholar
  15. 3).
    Wood, Amer. Soc. Mech. Eng. Trans. 16, 671 (1895).Google Scholar
  16. 4).
    Cushman und Gardner, The Conservation and Preservation of Iron and Steel 1910.Google Scholar
  17. 6).
    H. A. Gardner, Powerful Influence of Basic Pigments in Protecting Metals etc. Engineering Record, Juli 1913.Google Scholar
  18. 2).
    W. H. Walker, Journ. Soc. Chem. Ind. 32, 584.Google Scholar
  19. 3).
    Liebreich und Spitzer, Zeitschr. f. Elektrochem. 1913, Heft 7.Google Scholar
  20. 1).
    Cushman, Intern. Assoc. for Testing Materials, VI. Kongreß, New-York 1912. Bd. XXIV, S. 1 (Official Report).Google Scholar
  21. 2).
    Die Beobachtung und Beurteilung geschah von vier voneinander unabhängigen Beobachtern: W.H.Walker, P. H. Walker, H. A. Gardner und C. Chapman.Google Scholar
  22. 3).
    Ich verdanke diese Angaben der freundlichen Mitteilung des Herrn Gardner.Google Scholar
  23. 4).
    Vgl. H. A. Gardner, Bull. 32 der Paint Manufacturers Association of the United States. Notes on a Recent Study of the Atlantic City Steel Paint Tests. Philadelphia 1912.Google Scholar
  24. 1).
    Man ersieht hieraus, wie verschieden wertvoll die Pigmente sich unter gleichen Bedingungen zeigen und es wäre außerordentlich erwünscht, wenn bei der Wahl des Anstrichmaterials nicht nur auf die momentane Billigkeit des Materials, sondern auch auf seinen dauernden Wert Gewicht gelegt würde. Auch würde eine weitgehende Verwendung der geeigneten Pigmente eine Verbilligung sicherlich in die Wege leiten.Google Scholar
  25. 3).
    Über den Mechanismus des Trockenprozesses beim Holzöl s. Fahrion, Farben-Ztg. 1912, S. 2691.Google Scholar
  26. 1).
    Vgl. hierüber z. B. Seeligman-Zicke, Handb. der Lack-und Firnisindustrie, Berlin 1910, u. a. m.Google Scholar
  27. 2).
    Vgl. M. Toch, The Newer Paint Materials. The Decorator, London, Nov. 22, 1910. Journ. of the Soc. of Chem. Ind. 31, Nr. 12 (1912); auch H. A. Gardner, Journ. of the Franklin Inst. 1911, S. 55.Google Scholar
  28. 3).
    W. H. W alker, 1. c.Google Scholar
  29. 4).
    A. S. Cushman, Intern. Assoc. for Testing Materials 1912, 1. c.Google Scholar
  30. 6.
    H. A. Gardner, The Influence of Basic Pigments usw., L c.Google Scholar
  31. 2).
    Auch hängt hiervon die Frage ab, ob ein 01- oder Teeranstrich vorteilhafter ist. Vergleiche in dieser Hinsicht O. Kröhnke, Über Schutzanstriche eiserner Röhren. 1. und 2. Mitteilung. Leipzig (1910).Google Scholar
  32. 1).
    Liebreich und Spitzer, Zeitschr. f. Elektrochem. 18, 94 (1912) und 19, 295 (1913).Google Scholar
  33. 2).
    Liebreich und Spitzer, Zeitsehr. f. Elektrochem. 19, 295 (1913); Pfleiderer, Zeitsehr. d. V. D. Ing. 1913, 5. 221.Google Scholar
  34. 1).
    Cushman und Gardner, The Corrosion and Preservation of Iron and Steel, p.243.Google Scholar
  35. 2).
    E.Bandow, Chem. Zeitung 1905, S. 989.Google Scholar
  36. 3).
    Der Sandstrahl greift weiche Gegenstände nicht, oder nur relativ wenig an.Google Scholar
  37. 1).
    P. Jäger, I)er Brückenbau 3, 104 (1914).Google Scholar
  38. 2).
    So weit sich bei jedem Mangel exakt wissenschaftlicher Darlegungen ein diesbezüglicher Vorschlag Eberhards beurteilen läßt, scheint, wie dies auch aus der sehr zutreffenden Kritik in der Technischen Rundschau Nr. 31, 1914 hervorgeht, hier ein bedauerliches Mißverständnis von an sich wissenschaftlich wohl begründeten Prinzipien vorzuliegen.Google Scholar
  39. 4).
    Heyn und Bauer, Mitt. d. Kgl. Material-Prüf.-Amtes 1908, S.8.Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1914

Authors and Affiliations

  • Erik Liebreich
    • 1
  1. 1.Physikalischen InstitutUniversität BerlinBerlinDeutschland

Personalised recommendations