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Paläogeographie der Sandsteine

  • Walter Klaus Malmsheimer
Chapter
Part of the Forschungsberichte des Landes Nordrhein-Westfalen book series (FOLANW)

Zusammenfassung

Die sandige Fazies setzt nicht überall gleichzeitig und gleichartig ein (Anlage 11, diese steht auf S. 33/34 zusammen mit Anlage 10 als Falttafel, und Anlage 12 a-h ab S. 55). Die folgenden eingeklammerten Zahlen und Buchstaben beziehen sich jeweils auf die Anlagen 10/11 und Tab. 3. Sehr frühe, aber immer wieder unterbrochene und ungleich mächtige Sandschüttung beginnt im Raume Unna in der östlichen BuchholzUnnaer Senke (5), in der mittleren Blankenstein-Dortmunder Senke (4) nördlich von Witten sowie in der östlichen Heisingen-Langendreer-Senke (3) zwischen Bochum und Dortmund. Hierbei handelt es sich, bis ins Liegende von Mausegatt, um dünne, gelegentlich karbonatische, feinkörnige Sandsteine im Wechsel mit Silt- und Tonsteinen. Ähnlich ist es auch im westlichen Ruhrgebiet und am Niederrhein [Niederrhein-WaltropSenke (1)], hier lokal allerdings nur bis ins Liegende von Schieferflöz. Diese Sandsteine können über größere Entfernung aushalten und miteinander korreliert werden. Auch im mittleren Ruhrgebiet setzt die sandige Sedimentation früh ein [MülheimEssener (2a) und Essen-Heisinger Senke (2b)], aber es werden gleich mächtige Sande abgelagert, in denen ein rascher Wechsel der Korngrößen auf starke Änderung der Strömungsgeschwindigkeiten hinweisen, so z. B. im Gebiet südlich von HattingenWitten [westliche Blankenstein-Dortmunder (4) und Buchholz-Unnaer Senke (5); Anlage 12a].

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Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1968

Authors and Affiliations

  • Walter Klaus Malmsheimer
    • 1
  1. 1.Geologisches InstitutRuhr-Universität BochumDeutschland

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