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Einleitung

Zum Medizinischen und Literarischen Kontext um 1800. Hoffmann und die Medizin
  • Friedhelm Auhuber
Chapter

Zusammenfassung

Noch den wenigsten Interpreten ist entgangen, daß medizinische Fragen im Werk Hoffmanns eine Rolle spielen, auch wenn dieser Aspekt erst in den letzten Jahren verstärkt in das Blickfeld der Forschung geriet.

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Literatur

  1. 1.
    Allein die zahlreichen Bemerkungen und Seufzer in den Tagebüchern sind beredte Zeugnisse für Hoffmanns physische und psychische Befindlichkeit. Selbstverständlich muß man sie zur Kenntnis nehmen, Basis für einen Interpretationsansatz des literarischen Werkes sind sie nicht, es sei denn, Hoffmann macht seine Krankheiten zum Gegenstand poetischer Verwandlung, wie es eben bedingt in Des Vetters Eckfenster oder in Die Genesung geschieht. Aber auch hier tritt das persönliche Leid in den Hintergrund vor der Thematisierung der wechselseitigen Funktion von Krankheit, Kunst und Leben. Wie leicht die Herstellung eines solchen Zusammenhangs ins Spekulative abgleiten kann, demonstriert beharrlich und immer wieder R. Hunter-Lougheed, Bonaventura und E.T.A. Hoffmann, unter besonderer Berücksichtigung des Plozker Tagebuchs (1982), S. 345-363. Niedergeschlagenheit und gedrückte Stimmung gingen aus den Tagebüchern hervor, so daß Hoffmann der Verfasser sein könnte, mutmaßt sie.Google Scholar
  2. 2.
    E.T.A. Hoffmann und Sigmund Freud. Ein Vergleich. T. 1, 2 (1974).Google Scholar
  3. 3.
    Narzißmus, Übersinnliche Phänomene und Kindheitstrauma im Werk E.T.A. Hoffmanns (1971).Google Scholar
  4. 4.
    William Battie, A treatise an Madness. London 1758; William Pargeter, Theoretisch-praktische Abhandlung über den Wahnsinn. (Aus dem Englischen Leipzig 1793); John Haslam, Observations an Insanity. London 1798; Benjamin Rush, Medical Inquiries and Observations upon the Deseases of the Mind. Philadelphia 1812; Thomas Arnold, Beobachtungen über die Natur, Arten, Ursachen und Verhütung des Wahnsinns oderGoogle Scholar
  5. Christian Gottlieb Ackermann. Erster und Zweyter Theil. Leipzig 1784-88); William Perfect, Auserlesene Fälle von verschiedenen Arten des Wahnsinns, nebst ihrer Heilarten. (Aus dem Englischen übersetzt und mit Anmerkungen von Christian Friedrich Michaelis. Leipzig 1789); Philippe Pinel, Philosophisch-medicinische Abhandlung über Geistesverwirrungen oder Manie. (Aus dem Französischen übersetzt und mit Anmerkungen versehen von Michael Wagner. Wien 1801 ); Vincenzo Chiarugi, Abhandlung über den Wahnsinn überhaupt und insbesondere. ( Eine freie und mit einigen Anmerkungen versehene Übersetzung aus dem Italienischen. Leipzig 1795 ).Google Scholar
  6. 5.
    Vgl. zu Schellings Vorstellung zusammenfassend: K.Ed. Rothschuh, Naturphilosophische Konzepte der Medizin aus der Zeit der deutschen Romantik (1978), S.243-266; bes. S.244 ff. Die Nachfolgearbeit hat R. Längle, Die Stellung des psychisch Kranken in der Psychiatrie im Zeitalter der Romantik (1982), auf sich genommen. Sie hat sich ausgiebig mit der Medizin und Psychiatrie in der Zeit von 1797-1830 befaßt, aber nur mit der medizinischen Wissenschaft und nicht mit Fragen der Kunst und romantischer Poesie.Google Scholar
  7. 6.
    Einen heute noch sehr lesenswerten Überblick über die Naturphilosophie und romantische Medizin gibt E. Hirschfeld, Romantische Medizin (1930), S.1-50; daran schließt sich eine vierzig Seiten umfassende Bibliographie zur romantischen Medizin an, die noch längst nicht ausgeschöpft ist.Google Scholar
  8. W. Leibbrand, Die spekulative Medizin der Romantik (1956), hat seine Forschungen aus den dreißiger Jahren in dieses Buch eingearbeitet und - wie er selbst im Vorwort meint - eine Steigerung im romantischen Sinne vorgenommen. Mag das sein - E. Hirschfelds Arbeit übertrifft er weder in den Ergebnissen noch in der Präzision des Ausdrucks. Leibbrands Studie ist durch die moderne Romantikforschung heute weitgehend überholt.Google Scholar
  9. P. Schmidt, Gesundheit und Krankheit in romantischer Medizin und Erzählkunst (1966), 5.197-228, ist drei wesentlichen Strömungen romantischer Medizin nachgegangen: der Naturphilosophie, dem Magnetismus und der Erregungstheorie. Darüber hinaus finden sich erste Überlegungen zu den Rezeptionsmodi romantischer Autoren wie Novalis, Tieck, Brentano, Arnim und Hoffmann.Google Scholar
  10. 7.
    Wenige Jahre nach Veröffentlichung der Rhapsodieen (1803) zweifelt Reil selbst an der naturphilosophischen Konzeption zur Heilung und richtet eine entsprechende Anfrage an Johann Heinrich Ferdinand Autenrieth in Tübingen: Doch wünschte ich, was glaube ich Ihnen weniger wie jedem andern schwer werden würde, daß Sie uns eine Abhandlung über den Zusammenhang des vegetativen u(nd) animalischen Lebens lieferten. Die Aufgabe mag nicht die leichteste seyn u(nd) ich finde in der selben das Problem, was noch keine Naturphilosophie gelöst hat, wie man von der Idee zur Materie komme" (H.i.O.); (Johann Christian Reil, Brief an J.H.F. Autenrieth. Halle, 22. Februar 1807). Von Autenrieth wird Reil sehr praktisch beschieden: der … Uebergang der Idee zur Materie, wovon Sie mir schrieben, daß noch keine Naturphilosophie das Problem gelößt hab muß sich erklären lassen, so wie nicht bloß die physische sondern auch die moralische Natur in eins sich umfassen lassen. Ob ich das ausführen kann? Daran zweifel ich; (Zit. nach: Psychiatrie zur Zeit Hölderlins. Ausstellungskatalog der Universität Tübingen 1980; S.37 u. S.39 f.).Google Scholar
  11. 8.
    K. Dörner, Bürger und Irre (1975), S.269. Die Romantikforschung hat mit dem allmählichen Einbezug medizinischer Fragestellungen seit ca. 10-15 Jahren große Fortschritte erzielt. Zahlreich sind mittlerweile die Untersuchungen, die die historischen Kontexte zum Verhältnis Medizin und Literatur für die Zeit von 1780-1830 aufarbeiteten. Ich gebe einen kurzen Überblick:Google Scholar
  12. Eine glänzende Studie zur Psychologie um 1800 hat W.Obermeit, “Das unsichtbare Ding, das Seele heißt” (1980), geschrieben. Er ergänzt K.Dörner in wichtigen Punkten. So ist er der erste, der darauf hingewiesen hat, daß Reil ein Kompilator größten Stils war. Sehr belesen, aber (fast) ohne praktische Erfahrung, schreibt er über den Wahnsinn; seine Schriften sind daher“das treffendste Beispiel für eine konsequente Literarisierung des Diskurses über den Wahnsinn” (S.41). Obermeit markiert drei Entwicklungsphasen der Medizin und Psychologie um 1800: 1. Medizinische Erfahrungen über den Wahnsinn werden diskutiert. 2. Langsam etabliert sich in der Psychiatrie die Frage, wie denn mit den Wahnsinnigen umzugehen sei. Die Antwort: Irrenanstalten entstehen, um die Kranken unter ärztliche Beobachtung stellen zu können. 3. Praktische Erfahrungen im Umgang mit Irren werden in Deutschland kaum gesammelt. Das zweite Ergebnis der Untersuchung Obermeits ist: die Wissenschaft stagniert, aber die Kunst, vor allem die Poesie führt fort, was Medizin und Psychologie versäumen, nämlich den Dialog mit dem Wahnsinnigen beizubehalten.Google Scholar
  13. Die Kritik an der wissenschaftlichen Psychologie um 1800 hat F. Langegger, Doktor, Tod und Teufel (1983), noch verschärft. Er entdeckte die Parallelität von bildlichen Höllendarstellungen mit der Behandlung von Irren in den Anstalten. Anstalten sind folglich Stätten des Todes, die Kranken werden gehalten wie die Toten.Google Scholar
  14. Zu den Behandlungsmethoden in den Anstalten um 1800 gibt es eine immer noch lesenswerte ältere Darstellung von H.A. Adam, Über Geisteskrankheit in alter und neuer Zeit (1928). Sie vermittelt wegen des Bildmaterials Einblicke in die Behandlungsmethoden der Psychiatrie auch für die erste Hälfte des 19.Jhs.Google Scholar
  15. Neuere Arbeiten über Anstalten, Irrenfürsorge und Armenpolitik im 19.Jh., Dörner ergänzend, legten E.Köhler, Arme und Irre (1977) und D.Blasius, Der verwaltete Wahnsinn (1980), vor.Google Scholar
  16. Den Wechselbeziehungen zwischen Kunst und Psychiatrie ging S.L. Gilman, Wahnsinn, Text und Kontext (1981), anhand einiger Texte von Charles Dickens, Henry Mackenzie, Heinrich von Kleist und William James nach. Gilman zeigt an Kleist, die “Verschiedenheit der Auffassungen von Geisteskrankheit… den künstlerischen und den wissenschaftlichen Reaktionen” (S. 7 ).Google Scholar
  17. F. Loquai, Künstler und Melancholie in der Romantik (1984), schließt historisch an die Studie von H.-J. Schings, Melancholie und Aufklärung (1977), an. In fünf Schritten wird ein Modell erarbeitet. Zunächst folgt er der medizinischen Sicht zu Fragen der Klassifizierung, Diagnose und Therapie und erhellt ihren weltanschaulichen Hintergrund. Im zweiten Teil untersucht er auf dieser Basis das Verhältnis der Gesellschaft zu ihren Künstlern. Hier kristallisiert sich heraus, wie die Melancholie als Attitüde der Empfindsamkeit den Bürger nicht gefährdet, sondern eher in die Mitte der Gesellschaft rückt. Seine melancholische Empfindelei ist nicht pathologisch, sondern chic. Des Künstlers Melancholie als Folge der Leiden an einer unbefriedigenden Wirklichkeit dagegen gerät in pathologischen Verdacht, den die Medizin erhärtet, indem sie die Melancholie als bestimmte Form des Wahnsinns definiert; und damit gerät der melancholische Künstler an die gesellschaftliche Peripherie. Bürger, Staat und Justiz finden sich zusammen, um sich vom Anderssein des Künstlers abzugrenzen. Da sich der Künstler mit seiner Rolle abzufinden scheint, geraten beide, Künstler und Bürger, immer weiter auseinander. Gegen die Selbstgewißheit des Bürgers stehen Zweifel und Leiden des Künstlers. Wie er zunächst passiv in dieser Rolle verharrt, zeigt der dritte Teil. Aber bei dieser Passivität bleibt es nicht. Der Künstler findet zu seiner Identität über die Nobilitierung der Melancholie zurück, indem er sie von den Schlacken des Wahnsinnsverdachts über die Kunst befreit. Aus dieser Befreiung überwindet der Künstler seine Lähmung und tritt offensiv gegen die Gesellschaft an (vierter Teil). Er diagnostiziert die Normalität des Bürgers als pathologisch, weil ihm dessen Selbstgewißheit fragwürdig ist. Der Künstler stellt sich selbst ins Zentrum zurück und die Bürger an die Peripherie. Doch ist er weit davon entfernt, seine Melancholie im Bewußtsein der Überlegenheit auszuleben, sie zur künstlerischen Attitüde werden zu lassen (fünfter Teil). Seine Botschaft richtet sich an den Bürger, der Künstler selbst zielt auf Überwindung der Melancholie, damit sich Künstler und Bürger in einer höheren Ordnung oder in einem höheren Bewußtsein, qua höherer Gesundheit wiederfinden können. Der Künstler ist Vermittler dieser Utopie, und das ist gleichzeitig seine gesellschaftliche Funktion.Google Scholar
  18. Einen sehr guten Überblick zur Melancholieforschung bis zum Ende des 18.Jhs., ergänzt durch konstruktive Kritik weiterführender Fragen, gibt W.Mauser, Melancholieforschung des 18. Jahrhunderts zwischen Ikonographie und Ideologiekritik (1981).Google Scholar
  19. Eine Außenseiterposition zum Problem des Verhältnisses von Wissenschaft und Kunst im 18.Jh. hat J.Osinski, Über Vernunft und Wahnsinn (1983), besetzt. Sie unternimmt es, ausgehend von der literarischen, belletristischen und wissenschaftlichen Gegenwartsliteratur, zu fragen, wie sich Wahnsinn und Vernunft im 18. und frühen 19. Jh. zueinander verhalten haben. Ihr Leitgedanke: Sowenig wie heute ging es damals um Wahrheitsfindung, sondern um Wahrheitsüberzeugungen, wenn Vertreter der orthodoxen Psychiatrie und der Antipsychiatrie, wenn Literaturwissenschaftler und Mediziner über Vernunft und Wahnsinn reden. J. Osinski läßt sich auf ihren z.T. geistreichen Exkursen von keiner Sekundärliteratur beeindrucken (zahlreiche Forschungsergebnisse nimmt sie überhaupt nicht wahr, obwohl deren Verfasser - Lepenies, Dörner, Marquard, Schings, Obermeit, Metzner, Langegger, Gamm, Gilman, Reuchlein, Müller - längst aufgearbeitet haben, daß die Kunst dort in die Bresche sprang, wo die Wissenschaft versagte). Ihr dualistisches Psychiatrieverständnis verstellt ihr den Blick für dieses produktive Element der Kunst.Google Scholar
  20. Aus dem Blickwinkel der 'Kritischen Theorie’ hat E.Lenk, Die unbewußte Gesellschaft (1983), über den ‘Umbau der Seele’ seit dem 18. Jh. und der empfindlichen Reaktion der romantischen Generation geschrieben. Die Literatur habe seismographisch auf dieses Problem als Folge der Gesetze bürgerlichen gesellschaftlichen Seins reagiert. Charakteristisch sei dafür die Gestaltung des Doppelgängers von Jean Paul, über Hoffmann bis zu Kafka.Google Scholar
  21. G.Reuchlein, Bürgerliche Gesellschaft, Psychiatrie und Literatur (ungedr.Manuskr.1984), hat eine grundlegende und die umfassendste Arbeit zur ’Entwicklung der Wahnsinnsthematik in der deutschen Literatur des späten 18. und frühen 19.Jahrhunderts’ geschrieben.Google Scholar
  22. Als Separatdruck (zwei Kapitel aus der Diss.) erschien: G.R., DasGoogle Scholar
  23. Problem der Zurechnungsfähigkeit bei E.T.A. Hoffmann und Georg Büchner (1985).Google Scholar
  24. 9.
    Les sources du merveilleux chez E.T.A. Hoffmann (1912).Google Scholar
  25. 10.
    J.M. Mc Glathery, Mysticism and Sexuality. E.T.A. Hoffmann (1981), griff diese Thematik jüngst wieder auf. Vermißt wird in der Kommentierung eine kritische Auseinandersetzung mit den Quellen. Der zweite Teil: Interpretations of the Tales (1985), paraphrasiert psychologisierend alle Erzählungen Hoffmanns.Google Scholar
  26. Einen einfachen Versuch, Hoffmanns Beziehungen zur Medizin aufzudecken, unternahm I.Wagner, E.T.A. Hoffmanns Beziehungen zur Naturwissenschaft unter besonderer Berücksichtigung der Anatomie (1948).Google Scholar
  27. 11.
    A. Schöne, Interpretationen zur dichterischen Gestaltung des Wahnsinns in der deutschen Literatur (1951), 5. 171.Google Scholar
  28. 12.
    0. Nipperdey, Wahnsinnsfiguren bei E.T.A. Hoffmann (1957).Google Scholar
  29. 13.
    E. Nelle, Das Bild des Arztes bei Wackenroder, Novalis, Hoffmann und Tieck (1965).Google Scholar
  30. 14.
    P. Schmidt, Gesundheit und Krankheit in romantischer Erzählkunst (1966), S. 197 - 228.Google Scholar
  31. 15.
    G. Köhler, Narzißmus, Cbersinnliche Phänomene und Kindheitstrauma im Werk E.T.A. Hoffmanns (1971).Google Scholar
  32. I. Aichinger, E.T.A. Hoffmanns Novelle ‘Der Sandmann’ und die Interpretation Sigmund Freuds (1976), S.113-132, verweist einleitend mit Quellenangaben auf Hoffmanns Belesenheit, auf seine Kenntnis der Medizin, um ihn mit Recht als Meister psychologischer Darstellung zu würdigen.Google Scholar
  33. Auch P.v.Matt, Die Augen der Automaten (1971), bemerkt zutreffend: “Man muß sich immer wieder hüten, Telepathie, Magnetismus und ähnliches vorschnell in das Gebiet der spätromantischen Phantastik zu verweisen. Hoffmann verwendet hier - bei persönlicher Skepsis - durchaus ernsthafte Forschungsgegenstände der zeitgenössischen Medizin und Psychologie” (S.63, Anm.12).Google Scholar
  34. 16.
    W. Segebrecht, Krankheit und Gesellschaft (1978), S.267-290. Erste Bemerkungen dazu finden sich in dem materialreichen Aufsatz: Ders., Hoffmanns Auffassung vom Richteramt und vom Dichterberuf (1967), S.62-138. Hier wird auf die Werke zahlreicher Mediziner und mit guten Gründen auf Kants Schriften (Anthropologie, Streit der Facultäten) als mögliche Lektüre Hoffmanns verwiesen.Google Scholar
  35. 17.
    Darüber informiert P. Böhmer, Die medizinischen Schulen Bambergs in der ersten Hälfte des 19.Jahrhunderts (1971).Google Scholar
  36. 18.
    Viper Marcus’ Tätigkeit in Bamberg vgl.: W. Grünbeck, Der Bamberger Arzt Dr. Adalbert Friedrich Markus (1971).Google Scholar
  37. Lesenswert ist auch die schon kurz nach Marcus’ Tod erschienene Biographie von Friedrich Speyer/Carl Moritz Marc, Dr.A.F.Marcus nach seinem Leben und Wirken (1817).Google Scholar
  38. 19.
    Röschlaub legte seine Gedanken zur Therapie nach Prinzipien der Erregungstheorie in einem umfassenden dreibändigen Werk nieder: Untersuchungen über die Pathogenie (1798 ff.). Ab 1811 erschienen die von Marcus allein hg. Ephemeriden der Heilkunde. Im Bd.8, H.1, 61-72, ist Marcus” temperamentvolle Replik auf Röschlaub nachzulesen.Google Scholar
  39. 20.
    Vgl. W. Segebrecht, Krankheit und Gesellschaft (1978), 5. 277.Google Scholar
  40. 21.
    Vgl. W. Segebrecht, Krankheit und Gesellschaft (1978), 5. 281.Google Scholar
  41. 22.
    W. Segebrecht, Krankheit und Gesellschaft (1978), S. 281.Google Scholar
  42. 23.
    Vgl. jetzt dazu: G.Reuchlein, Das Problem der Zurechnungsfähigkeit bei E.T.A. Hoffmann und Georg Büchner (1985) und: J. Kolkenbrock-Netz, Wahnsinn der Vernunft - juristische Institution - literarische Praxis (1985), 5. 122 - 144.Google Scholar
  43. 24.
    K. Günzel, E.T.A. Hoffmann (1979), S. 275.Google Scholar

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© Westdeutscher Verlag GmbH, Opladen 1986

Authors and Affiliations

  • Friedhelm Auhuber

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