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Lektionen

  • John R. Huizenga

Zusammenfassung

Einige werden Polywasser und Kalte Kemfusion1 als vorübergehende Verwirrung in den Wissenschaften betrachten. Diese Sicht wäre aber zu vereinfachend. Beide Phänomene betrafen sehr viele Wissenschaftler der unterschiedlichsten Disziplinen. Möglicherweise wurden beide Phänomene tief im Inneren der Wissenschaften gesponnen. An den Arbeiten zur Kalten Kernfusion waren Chemiker, Materialwissenschaftler, Physiker und sogar Nobelpreisträger beteiligt. Viele Millionen Dollar wurden ausgegeben, um diese ausgefallenen Behauptungen zu überprüfen. Daher scheint es angebracht, in diesem letzten Kapitel einige allgemeine Betrachtungen zum Fortschritt in den Wissenschaften anzustellen. Die zu behandelnden Themen erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit, noch sind sie ausschließlich auf die Kalte Kernfusion anwendbar. Sowohl Anhänger als auch Opponenten der Kalten Kernfusion stimmen darin überein, daß aus der Art und Weise, wie die Kontroverse geführt wurde, Lehren gezogen werden können. Einige der Hypothesen, Vorgänge, Entscheidungen und Aktionen im Zusammenhang mit der Kalten Kernfusion werden hier diskutiert. Es ergeben sich grundsätzliche Fragen nach dem Umgang mit Daten, sorgfältigen Kontrollexperimenten und Beurteilung der aufgestellten Hypothesen, und zwar auf allen Ebenen der wissenschaftlichen Forschung.

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Literatur

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    Als ich die ersten Abschnitte dieses Buches schrieb, profitierte ich von einem kürzlich erschienen Buch mit dem Titel On Being a Scientist (National Academy Press, Washington, D.C. 1989). Ich kann es nur allen Studenten der Naturwissenschaften zur Lektüre empfehlen.Google Scholar
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Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1994

Authors and Affiliations

  • John R. Huizenga

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