Advertisement

Einleitung und Abgrenzung des Problemkreises

  • Ulrich Blumentrath
Chapter
Part of the Schriften zur theoretischen und angewandten Betriebswirtschaftslehre book series (STABL)

Zusammenfassung

Untersuchungsobjekt der vorliegenden Arbeit ist die Investitionsprogrammplanung der Unternehmung. Der „theoretische Unterbau — die Infrastruktur“1), von der eine solche Planung ausgehen könnte, sollte von einer geschlossenen und widerspruchsfreien betriebswirtschaftlichen Investitionstheorie entwickelt sein, welche in möglichst weitgehender Übereinstimmung mit der Realität steht und mit möglichst wenigen, die Abbildung der Realität verzerrenden Prämissen auskommt. Als der theoretische Unterbau wird hier ein investitionstheoretisches Konzept einer Zielfunktion angesehen, das die unternehmeri-sche Rahmenzielsetzung2) in eine entscheidungsvorbereitende Bewertung von planungsrelevanten Investitionswirkungen zu überführen vermag.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Literatur

  1. 1).
    Siehe. Pack, L., Die Elastizität der Kosten, Wiesbaden, 1966, S.15. Hier wird die Forderung erhoben, daß eine Theorie diese Infrastruktur für eine Entscheidungssituation zu liefern habe.Google Scholar
  2. 2).
    Die Rahmenzielsetzung wird als “höchster verhaltensdeterminierender Grund” im Sinne Bidlingmaier’s aufgefaßt; siehe Bidlingmaier, J., Unternehmerziele und Unternehmerstrategien, Wiesbaden 1964, S. 78Google Scholar
  3. 3).
    Vgl. die grundlegenden, auf den klassischen nationalökonomischen Kapitaltheorien aufbauenden Arbeiten von Lutz, F.A. und V., The Theory of Investment of the Firm, Princeton 1951; Schneider, E., Wirtschaftlichkeitsrechnung - Theorie der Investition -, 4. Aufl.,Tübingen 1964, (1. Auflage 1951); als “nationalökonomische Vorläufer” dieser Arbeiten können u.a. angesehen werden: Boulding, K.E., The Theory of a Single Investment, in: QJE, vol. XLIX (1935), S. 475 ff.; derselbe, Time and Investment, in: Economica 1936, S. 196 ff.; Samuelson, P.A., Some Aspects of the Pure Theory of Capital, in: QJE, Vol. LI (1937), S. 469 ff.; Knight, F.H., Capital, Time and the Interest Rate, in: Economica 1934, S. 257 ff.; Hicks, J.R., Value and Capital, Oxford 1939.Google Scholar
  4. 1).
    Fleig, W., Investitionsmodelle als Grundlage der Investitionsplanung, Diss., Frankfurt 1965, S. 21.Google Scholar
  5. 3).
    Als vordergründig muß die Diskussion um den Kalkulationszinsfuß bezeichnet werden, wenn bei kritikloser Übernahme der finanzmathematischen Investitionskriterien lediglich gefragt wird, an welchem Zinsfuß (an einem “subjektiven” oder einem “objektiven”) sich der Kalkulationszinsfuß orientieren “soll”. Vgl. etwa Schindler, H., Investitionsrechnungen in Theorie und Praxis, 2. Aufl., Meisenheim/Glan 1963, S. 129 ff.; Lehnert, P.., Rationeller Kapitaleinsatz, in: Die Kapitalausstattung der Unternehmung, Schriftenreihe des Instituts der Wirtschaftsprüfer, Bd. 6, 1952, S. 94; Blickmann, W., Investitionsrechnungen, Diss., Berlin 1960, S. 79 f.; Scheffler, H.E., Investitionen und ihre Wirtschaftlichkeit, Bremen 1962, S. 53.Google Scholar
  6. 4).
    Vgl. Heinen, E., Die Zielfunktion der Unternehmung, in: Zur Theorie der Unternehmung, Festschrift zum 65. Geburtstag von E. Gutenberg, Hrsg. H. Koch, Wiesbaden 1962, S. 9 ff., hier S. 21.Google Scholar
  7. 3).
    Moxter, A., Lineares Programmieren und betriebswirtschaftliche Kapitaltheorie, in: ZfhF, NF. 15 (1963), S. 285 ff., hier S. 285.Google Scholar
  8. 1).
    Vgl. Hauser, H., Die Planung des Investitionsprogramms der Unternehmung - Dargestellt an ausgewählten Modellen -, Diss., Köln 1966, S. 1 f.Google Scholar
  9. 2).
    Den Ausdruck “klassisch” wendet Ganske, H., Investitionstheorie und Realität, in: ZfB, 36. Jg. (1966), S. 381, auf diejenigen Investitionstheorien an, die die finanzmathematischen Vorteilhaftigkeitskriterien verwenden. Albach bezeichnet diese als “traditionell”, siehe Albach, H., Investition und Liquidität, Wiesbaden 1962, S. 25; Heister, M., Rentabilitätsanalyse von Investitionen, Köln - Opladen 1962, S. 25, bezeichnet sie umgekehrt als “modern”. Zurecht wird eine solche Begriffsprägung, die schnell von der Entwicklung in der Forschung überholt werden kann, kritisiert bei Pack, L., Rentabilitätsanalyse von Investitionen - Zu dem gleichnamigen Buch von Dr. M. Heister -, in: ZfB, 33. Jg. (1963), S. 291 ff., hier S. 291, FN 2.Google Scholar
  10. 3).
    Vgl. Albach, H., Das optimale Investitionsbudget - Eine Erwiderung -, in: ZfbF, NF. 16 (1964), S. 456 ff., hier S. 464; Hauser, H., Die Planung des Investitionsprogramms…, a.a.O., S. 16; vgl. auch den Ausdruck “Endgeldbestand” bei Lücke, W., Die Liquidität im Entscheidungsmodell, in: Engeleiter, H.J. (Hrsg.), Gegenwartsfragen der Unternehmensführung, Festschrift zum 65. Geburtstag von W. Hasenack, Herne - Berlin 1966, S. 323 ff., hier S. 341; der Endwert ist eine Übersetzung des von Solomon als “terminal value” bezeichneten Kapitalwertes, dessen Bezugszeitpunkt mit dem letzten Zahlungszeitpunkt der Investition zusammenfällt. Siehe Solomon, E., The Arithmetic of Capital Budgeting Decisions, in: MCC, S. 74 ff., hier S. 76.Google Scholar
  11. 1).
    Siehe Rieger, W., Einführung in die Privatwirtschaftsiehre, 1. Aufl., Nürnberg 1928, S. 203 ff. Auch bei Rieger findet sich der Ausdruck “Geldendbestand ” (S. 205 ).Google Scholar
  12. 2).
    Zur allgemeinen Formalisierung von Entscheidungssituationen vgl. auch Henn, R., Über die Struktur mikroökonomischer Entscheidungssituationen, in: ZfB, 34. Jg. (1964), S. 508 ff.; Schwarze, J., Stochastische Ansätze in der Theorie der Unternehmung, Meisenheim/elan 1967, S. 46 ff.Google Scholar
  13. 1).
    Den Ausdruck “präskriptiven Satz” zur Kennzeichnung einer Zielsetzung im Gegensatz zum “deskriptiven Satz”, der eine funktionale Gesetzmäßigkeit beschreibt, benutzt Engels, W., Betriebswirtschaftliche Bewertungslehre im Licht der Entscheidungstheorie, Köln - Opladen 1962, S. 45.Google Scholar
  14. 2).
    Zu diesem Begriff vgl. Savage, L.J., The Foundation of Statistics, New York - London 1954, S. 8 ff.; Markowitz, H., Portfolio Selection, Efficient Diversification of Investments, New York 1959, S. 245; Krelle, W., Überblick über die Problemgruppen der Unternehmensforschung und den Stand ihrer Anwendung, in: ZfhF, NF. 13 (1961), S. 331 ff., hier S. 340; mit dem Zustand der Welt ist “hier nur jener Teil der Umwelt des Entscheidenden gemeint, der in der spezifischen Entscheidungssituation für ihn allein relevant ist oder zumindest ihm so erscheint”. Schneeweiss, H., Entscheidungskriterien bei Risiko, Berlin - Göttingen - Heidelberg 1967, S. 9.Google Scholar
  15. 1).
    Diese allgemeine Ergebnis-Definition zeigt an, daß allgemein jede Entscheidungssituation stets als Teil von zeitlich mehrstufigen Entscheidungsprozessen zu sehen ist. Dabei können die Ergebnisse sich auf mehrere zukünftige Entscheidungszeitpunkte beziehen, sie können aber auch nur den Umweltzustand der nächsten Entscheidung prägen. Im letzteren Falle kann bei einem Umweltzustandsvektor, der nicht zu viele Dimensionen enthält, das Bellman’sche Optimalitätsprinzip und damit das Rekursionsprinzip der dynamischen Programmierung bei der Planung des mehrstufigen Entscheidungsprozesses zur Anwendung gelangen; vgl. Bellman, R., Dynamic Programming, Princeton 1957, S. 81 f.Google Scholar
  16. 2).
    Mit der Postulierung einer eindimensionalen Zielgröße wird nicht ausgeschlossen, daß der Entscheidende “mehrere, zum Teil nicht oder nur bedingt quantifizierbare Ziele” verfolgen kann. Vgl. Heinen, E., Die Zielfunktion der Unternehmung, a.a.0., S. 14. Vgl. auch White, M., Multiple Goals in the Theory of the Firm, in: Linear Programming and the Theory of the Firm, Hrsg. K.E. Boulding und W.A. Spivey, New York 1960, S. 181 ff.; Dinkelbach, W., Unternehmerische Entscheidungen bei mehrfacher Zielsetzung, in: ZfB, 32. Jg. (1962), S. 739 ff. Diese mehrfachen Ziele können regelmäßig durch intendierte Ergebnisse in Form von Restriktionen oder aber durch Bewertungen in der eindimensionalen, dann aber meist sehr komplexen, Zielgröße erfaßt werden. Vgl. hierzu auch besonders Briskin, L.E., A Method of Unifying multiple Objective Functions, in: MS, Vol. 12 (1966), S. B 406 ff.Google Scholar
  17. 1).
    Diese Deutung des Begriffes Zielfunktion vertreten u.a. Pack, L., Rationalprinzip, Gewinnprinzip und Rentabilitätsprinzip, in: ZfB, 35. Jg. (1965), S. 525 ff., hier S. 535, FN 41; Schwarze, J., Stochastische Ansätze…, a.a.O., S. 46 ff. Schwarze kritisiert zurecht die Anwendung des Begriffes Zielfunktion auf den hier als Zielsetzung bezeichneten Sachverhalt. Diese Begriffsbildung findet sich u.a. bei Heinen, E., Die Zielfunktion der Unternehmung, a.a.O., S. 39 f.; Engels, W., Bewertungslehre…, a.a.O., S. 45.Google Scholar
  18. 2).
    Vgl. den “Alternativkalkül” bei Engels, W., Bewertungslehre…, a.a.O., S. 81 ff.; M4ünstermann, H., Bedeutung der Opportunitätskosten für unternehmerische Entscheidungen, in: ZfB, 36. Jg. (1966), 1. Erg.-Heft, S. 18 ff., hier S. 20, zählt “das strenge Exklusionsprinzip” zu den “Basiselementen des Entscheidungsmodells”.Google Scholar
  19. 3).
    Vgl. Sieben, G., Bewertungs-und Investitionsmodelle mit und ohne Kalkulationszinsfuß, in: ZfB, 37. Jg. (1967), S. 126 ff.Google Scholar
  20. 2).
    Vgl. auch die k.j-Matrix aller möglicher interner Zinsfüße bei Albach, H., Wirtschaftlichkeitsrechnung…, a.a.O., S. 55; hier werden für jedes der j Investitionsvorhaben alle aus den k möglichen Kombinationen mit den anderen (j-1) Objekten resultierenden internen Zinsfüße (der Einzelobjekte!) tabellarisch dargestellt. Vgl. auch die “Vergleichsmethode Variante A” bei Lüder, K., Zum Problem der Bestimmbarkeit eines Liquiditätsoptimums, in: ZfB, 37. Jg. (1967), S. 519 ff., hier S. 523 f.Google Scholar
  21. 3).
    Dieser Ausdruck wird im Sinne Albachs benutzt und bedeutet die Aufstellung aller sich bietenden Investitionsvorhaben nach ihrer Art und ihren planungsrelevanten Merkmalen; vgl. Albach, H., Investition und Liquidität, a.a.O., S. 76.Google Scholar
  22. 1).
    Allgemein bezieht sich das Problem der Zahlungszurechnung sowohl auf Ein-, wie auch auf Auszahlungen. Dabei dürfte jedoch die Zurechnung der Anschaffungsausgaben auf einzelne Investitionsobjekte als vergleichsweise wenig problematisch angesehen werden. Der Hinweis auf “de-facto-Rabatte bei Anschaffung mehrerer Objekte” begründet kein zentrales Zurechnungsproblem. Vgl. Moxter, A., Offene Probleme der Investitions-und Finanzierungstheorie, in: ZfbF, NF. 17 (1965), S. 1 ff., hier S. 3.Google Scholar
  23. 2).
    Die Betonung des Ergebnisses “Bestandsvermehrung” begründet den “güterwirtschaftlichen Aspekt der Investition”. Vgl. hierzu Schneider, D., Grundfragen der Verbindung von P roduktions-und Investitionstheorie, unveröffentl. Habilitationsschrift, Frankfurt 1965, S. 70.Google Scholar
  24. 1).
    Vgl. Jacob, H., Neuere Entwicklungen in der In- vestitionsrechnung, in: ZfB, 34. Jg. (1964), S. 487–507 und S. 551–594, hier S. 502 ff.; Moxter, A., Offene Probleme der Investitions-und Finanzierungstheorie, a.a.O., S. 3, spricht von “zeitlich horizontalen und vertikalen Objektverknüpfungen”.Google Scholar
  25. 1).
    Es wird also nur der durch das erwerbswirtschaftliche Prinzip gekennzeichnete Betriebstyp Unternehmung in der vorliegenden Untersuchung zugrunde-gelegt. Vgl. Gutenberg, E., Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre, 1. Bd., Die Produktion, 12. Aufl., Berlin - Heidelberg - New York 1966, S. 452 ff. Die Problematik der Zielfunktion wird damit nicht als eine empirische Fragestellung betrachtet. Die Aussagen der vorliegenden Untersuchung sind also in dem Sinne als normativ anzusehen, daß sie nicht wertsetzend, sondern wertbeziehend sind. Vgl. hierzu Wöhe, G., Methodologische Grundprobleme der Betriebswirtschaftslehre, Meisenheim/Glan, 1959, S. 102 ff.Google Scholar
  26. 1).
    Vgl. etwa Seelbach, H., Zur Anwendung der mathematischen Programmierung in der Investitionsrechnung, Diss., Köln 1966, S. 3; Reisman, A. und Buffa, E.S., A General Model for Investment Policy, in: MS, Vol. 8 (1962), S. 304 ff.; auch Weingartner äußert eine solche Prämisse, obwohl in seiner Arbeit das Problem der Zielfunktion in einer den darzustellenden Endwertmodellen entsprechenden Weise gelöst wird: Weingartner, H.M., Mathematical Programming and the Analysis of Capital Budgeting Problems, Englewood Cliffs 1963, S. 159, FN 1.Google Scholar
  27. 2).
    Zum Begriff des unvollkommenen Kapitalmarktes siehe Albach, H., Investition und Liquidität, a.a.O., S. 31 ff. Vgl. auch den Begriff “Kapitalrationierung” bei hart, G., Anticipations, Business Planning, and the Cycle, in: QJE, Vol. LI (1937), S. 273 ff.; dieser Begriff wurde in Abwandlung der Hart’schen Definition zu völlig starrem Kapitalangebot umgedeutet. Vgl. etwa Hirshleifer, J., On the Theory of Optimal Investment Decision, in: MCC, S. 205 ff., hier S. 214, bes. FN 15.Google Scholar
  28. 1).
    Siehe Samuelson, P., Some Aspects of the Pure Theory of Capital, in: QJE, Vol. LI (1937), S. 469 ff., hier S. 471.Google Scholar
  29. 2).
    In der deutschen Literatur wurde diese Prämisse zum ersten Mal formuliert von Schneider, E., Wirtschaftlichkeitsrechnung, a.a.O., S. 34. Es ist erstaunlich, daß trotz dieser Prämisse der Schneider’sche Kalkulationszinsfuß einmal als subjektiv ausgerichtet und zum anderen als Durchschnitt der Kosten des zur Finanzierung herangezogenen Kapitals angesehen wird (ebenda, S. 66 f.). Kann man von der klassischen “Ent-und Verleihprämisse” ausgehen, dann muß der Kalkulationszinsfuß - stets als der eindeutig gegebene Marktzins angesetzt werden. Vgl. hierzu besonders S. 89, FN 1 dieser Arbeit, wo der Beweis dieser Aussage erfolgt.Google Scholar
  30. 1).
    Zu “mehrdimensionalen” Wahrscheinlichkeitsverteilungen siehe Fisz, M., Wahrscheinlichkeitsrechnung und mathematische Statistik, 2. Aufl., Berlin (Ost) 1962. S. 51; Feller. W.. An Introduction to Probability Theory and Its Applications, 2. Aufl., New York - London 1957, S. 268.Google Scholar
  31. 2).
    Zur Definition der Unabhängigkeit mehrerer Zufallsvariablen siehe Loéve, M., Probability Theory, 3. Aufl., Princeton (N.J.) 1963, S. 223 ff.Google Scholar
  32. 3).
    Diese Maßgröße ist in allen Lehrbüchern der Statistik definiert; siehe van der Waerden, B.L., Mathematische Statistik, Berlin - Göttingen - Heidelberg 1957, S. 295; Kreyszig, E., Statistische Methoden und ihre Anwendungen, Göttingen 1965, S. 155 und S. 267 f.Google Scholar
  33. 2).
    Vgl. Albach, H., Wirtschaftlichkeitsrechnung bei unsicheren Erwartungen, Köln - Opladen 1959, S. 123: “Unter unsicheren Erwartungen hingegen erhält die Entscheidung selbst eine ganz besondere Bedeutung.” Vgl. auch Krelle, W., Überblick über die Problemgruppen der Unternehmensforschung und den Stand der Anwendung, in: ZfhF, NF. 13 (1961), S. 335 ff., hier S. 353.Google Scholar
  34. 3).
    Zum Begriff “Primäres Unternehmerziel” siehe Bidlingmaier, J., Unternehmerziele…, a.a.O., S. 76. Vgl. auch Heinen, E., Die Zielfunktion der Unternehmung, a.a.O., S. 22.; Kirsch, W., Gewinn-und Rentabilitätsmaximierung als Determinanten des Unternehmungsgleichgewichts, Diss., München 1964, S. 11; Koch, H., Zur Diskussion in der Ungewißheitstheorie, in: ZfhF, NF. 12 (1960), S. 51 FN 2 und S. 56 f.; Jacob, H., Zum Problem der Unsicherheit bei Investitionsentscheidungen, in: ZfB, 37. Jg. (1967), S. 153 ff., hier S. 164.Google Scholar
  35. 1).
    Vgl. hierzu das “P-Model” bei Charnes, A. und Cooper, W.W., Deterministic Equivalents for Optimizing and Satisfying under Chance Constraints, in: OR, Vol. 11 (1963), S. 18 ff., hier S. 31.Google Scholar
  36. 2).
    Vgl. Busse von Colbe, W., Entwicklungstendenzen in der Theorie der Unternehmung, in: ZfB, 34. Jg. (1964), S. 616 ff., hier S. 620; Gümbel, R., Nebenbedingungen und Varianten der Gewinnmaximierung, in: ZfhF, NF. 15 (1963), S. 12 ff., hier S. 12.Google Scholar
  37. 3).
    Vgl. Heinen, E., Die Zielfunktion der Unternehmung, a.a.O., S. 36.Google Scholar
  38. 1).
    Charnes, A., Cooper, W.W. und ÌIiller, A1.H., Application of Linear Programming to Fincancial Budgeting and the Costing of Funds, in: Journal of Business, Vol. 32 (1959), S. 20 ff.; hier zitiert aus: MCC, S. 229 ff., besonders S. 234 ff.Google Scholar
  39. 2).
    Das sogenannte Lagerhausproblem wurde erstmalig von A.S. Cahn im Jahre 1948 formuliert und seitdem in einer Fülle von Arbeiten zur Unternehmensforschung behandelt. Vgl. Cahn, A.S., The Wavhouse Problem, Abstract, in: Bulletin of the American Mathematic Society, 54, 1073 (1954).Google Scholar
  40. 3).
    Vgl. Albach, H., Investition und Liquidität, a.a.0., S. 64.Google Scholar
  41. 4).
    Zum Begriff der “mathematischen Programmierung” vgl. z.B. Dorfman, R., Mathematical or ‘Linear’ Programming: A Nonmathematical Exposition, in: AER, Vol. 43 (2953), S. 797 ff., hier besonders S. 797, FN 1, S. 823 ff.Google Scholar
  42. 5).
    Weingartner, H.M., Mathematical Programming and the Analysis of Capital Budgeting Problems, a.a.0., S. 139 ff.Google Scholar
  43. 6).
    Naslund, B. und Whinston, A., A Model of Multi - Period Investment under Uncertainty, in: MS, Vol. 8 (1962), S. 184 ff.Google Scholar
  44. 7).
    Hax, H., Investitions-und Finanzplanung mit Hilfe der Linearen Programmierung, in: ZfbF, NF. 16 (1964), S. 430 ff.Google Scholar
  45. 1).
    Jacob, H., Neuere Entwicklungen…, a.a.O., S. 581 ff., (Modelltyp II). Bei Jacob wird zugleich das Zahlungszurechnungsproblem in der Investitionsprogrammplanung gelöst.Google Scholar
  46. 2).
    Jääskeläinen, V., Optimal Financing and Tax Policy of the Corporation, Publications of the Helsinki Research Institute of Business Economics 31, Helsinki 1966. Hier wird neben der neuartigen Zielfunktion vor allem das Ertragssteuer-problem in der Investitionsplanung behandelt, auch das Zahlungszurechnungsproblem wird, wenn auch unter der sehr vereinfachenden Prämisse nur eines möglichen Maschinentyps “gelöst”.Google Scholar
  47. 3).
    Vgl. Jääskeläinen, V., Optimal Financing…, a.a.O., S. 60.Google Scholar
  48. 1).
    Nur sehr indirekt findet sich bei Jacob, H., Zur neueren Entwicklung…, a.a.O., S. 585, der Hinweis darauf, daß die Variation der Ausschüttungen vom Modell nicht zugelassen ist. Bei Jääskeläinen, V., Optimal Financing…, a.a.O., S. 60 ff. werden die das Dividendenminimum überschreitenden Ausschüttungen zu Entscheidungsvariablen. Sie werden jedoch nicht bewertet und so in die Zielfunktion eingeführt. Der indirekte Gewinnbeitrag erhöhter Ausschüttungen wird von J. darin gesehen, daß sie einen größeren Umfang der Beteiligungsfinanzierung ermöglichen, vgl. ebenda, S. 74, Beziehung (4. 6. 6 ).Google Scholar
  49. 1).
    Vgl. Wentzel, J.S., Elemente der dynamischen Programmierung, München - Wien 1966, besonders § 8, § 11, § 13; Seelbach, H., Zur Anwendung der mathematischen Programmierung…, a.a.O., besonders S. 83 ff.Google Scholar
  50. 2).
    Vgl. Koch, H., Die Theorie der Unternehmung als Globalanalyse, in: ZgesStW, 1964, S. 385 ff., hier S. 433.Google Scholar
  51. 3).
    Vgl. in diesem Zusammenhang Opfermann, K. und Reinermann, H., Opportunitätskosten, Schattenpreise und optimale Geltungszahl -Ein Vergleich klassischer und moderner Optimalkalküle-, in: ZfB, 35. JG (1965), S. 211 ff.Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1969

Authors and Affiliations

  • Ulrich Blumentrath

There are no affiliations available

Personalised recommendations