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Das Konzept für die Prozessindustrie

  • Paul SchönslebenEmail author
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Zusammenfassung

Beabsichtigte Lernergebnisse: Charakteristiken der Prozessindustrie vorlegen. Die Prozessor-orientierte Stamm- und Auftragsdatenverwaltung aufzeigen. Das Prozessor-orientierte Ressourcenmanagement detailliert erklären. Besonderheiten der langfristigen Planung beschreiben.

Die Prozessindustrie umfasst die Hersteller, welche die Wertschöpfung durch Mixen, Separieren, Umformen oder chemische Reaktion erzielen. Prozessherstellung kann durch Batch-Produktion, also die Produktion in Losen (engl. „batches“), oder aber durch losgrössenlose Produktion über die kontinuierliche Produktion erfolgen. Hier zeigte sich immer mehr, dass weder die Terminologie, noch die logistischen Objekte oder die grundsätzlichen Verfahren einfach vom MRPII-Konzept zu übernehmen waren. Die Prozessherstellung ist in etlichen Aspekten nicht mit derjenigen von Flugzeugen, Autos, Maschinen oder Apparaten zu vergleichen.

Prozesshersteller investieren signifikant mehr in spezialisierte Produktionsinfrastruktur, oft Monoanlagen. Damit wird die Auslastung der Kapazitäten zum Schlüsselkriterium der Planung und Steuerung, vor den Materialien, den Komponenten und dem schnellst möglichen Güterfluss. Nach der Darstellung der Charakteristiken der Prozessindustrie werden die für Planung & Steuerung wesentliche prozessor-orientierten Verfahren vorgestellt. Interessanterweise hat sich aber für die Prozessindustrie kein einheitlicher Standard durchgesetzt.

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Authors and Affiliations

  1. 1.ZürichSchweiz

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