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Vor- und Nachkalkulation und Prozesskostenrechnung

  • Paul SchönslebenEmail author
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Zusammenfassung

Beabsichtigte Lernergebnisse: Eine Übersicht über Kosten, Kostenelemente und Kostenstrukturen vorlegen. Die Vorkalkulation detailliert erklären. Die Nachkalkulation beschreiben. Die Prozesskostenrechnung („Activity-Based Costing“) aufzeigen.

Informationen über Kosten und Preise sind nötig, um im Absatzwesen korrekte Entscheidungen treffen zu können: Welche Herstellkosten fallen für ein Produkt an? Wie gross ist der aus einem Auftrag resultierende Gewinn oder zumindest sein Fixkosten-Deckungsbeitrag? Welches ist die Auswirkung auf die Kosten für einzelne Produkte oder auf die Gesamtkosten des Unternehmens, wenn Ressourcen in ihrem Einsatz variieren?

Eine laufende Nachkalkulation erlaubt, die während der Produktion oder Beschaffung verbrauchten Kosten mit den Vorgaben vergleichen zu können. Rückmeldungen bzw. Rückkoppelung, also Datenfluss aus der Betriebsdatenerfassung zeigen Abweichungen sofort an. Da die Stammdaten in detailliertester Form im ERP-System vorliegen, lassen sich die Aufträge simulieren. Variationen von Stücklisten und Arbeitsplänen sowie von Kostenelementen sind so leicht vorkalkulierbar.

„Activity-based costing“ (ABC ist ein mögliches Instrument, um Fixkosten von wiederholten Prozessen zu variabilisieren. Damit kann die Kostenträgereinzelrechnung an Aussagekraft gewinnen.

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Copyright information

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Authors and Affiliations

  1. 1.ZürichSchweiz

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