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Einleitung

  • Harald Piron
Chapter
Part of the Psychotherapie: Praxis book series (ÜSÜR)

Zusammenfassung

Meditationstiefe. Was für ein Titel. Reicht nicht auch Meditation? Mit dieser Schwerpunktsetzung und Akzentuierung soll das Augenmerk nicht so sehr auf eine bestimmte Technik oder Tradition gerichtet werden, sondern auf die dahinterliegende phänomenologische Erfahrungswelt und ihren heilsamen Nutzen. Ich möchte mit diesem Buch einen Beitrag zu einer transkulturellen, traditionsübergreifenden Betrachtungsweise von Meditation leisten, die meiner Auffassung nach einem wissenschaftlichen Verständnis und Umgang mit der Thematik gerechter wird als eine monotraditionelle. Mit meinem Ansatz, die Dimension der Meditationstiefe zu erforschen und diese für die Psychotherapie, Psychohygiene und tägliche Übungspraxis dienlich zu machen, entscheide ich mich für einen religionsunabhängigen Standpunkt und überkonfessionellen Zugang. Der gesundheitliche Wert und Nutzen von Meditation wird somit keiner bestimmten Religion, Tradition oder Methode untergeordnet oder zugeschrieben. Schließlich hält keine einzige Richtung oder Schule das Allein-Patent oder die Urheberschaft in den Händen. Meditationstiefe ist eine Grundeigenschaft oder potenzielle Qualität des menschlichen Bewusstseins und Meditation ein allgemeines Kulturgut der Menschheitsgeschichte.

Literatur

  1. Jung, C. G. (1999). The psychology of Kundalini yoga: Notes of the seminar given in 1932 by C. G. Jung. Oxford: Princeton University Press.Google Scholar
  2. Piron, H. (2003). Meditation und ihre Bedeutung für die seelische Gesundheit. Oldenburg: Bibliotheks- und Informationssystem der Universität Oldenburg (BIS).Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag GmbH Deutschland, ein Teil von Springer Nature 2020

Authors and Affiliations

  • Harald Piron
    • 1
  1. 1.BonnDeutschland

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