Advertisement

Demenz – ein vielfältiges Krankheitsbild

  • Michael ThomsenEmail author
Chapter

Zusammenfassung

Nicht jeder Mensch, der an Demenz erkrankt, zeigt klassische Verwirrtheitszustände. Gleichwohl wird die Desorientierung immer offenkundiger, und die Anfälligkeit für herausforderndes Verhalten nimmt zu. Sowohl körperliche Ursachen als auch verstehbare Gründe für das Verhalten der Menschen mit Demenz gilt es gleichermaßen zu würdigen.

Dabei ist das Verständnis sowohl des Stresserlebens im Laufe der Lebensgeschichte (Traumata) als auch im Kontext pflegerischen Interagierens mit dem Menschen mit Demenz (speziell in den Anfangsphasen) besonders wichtig, um das Verhalten besser zu deuten und den kommunikativen Umgang besser gelingen zu lassen.

Stressvermeidung, Bewegung, Milieugestaltung und Kommunikation sind dabei wichtige Bausteine einer möglichst personzentrierten und professionellen Demenzpflegekultur. Und um diese weiterzuentwickeln, brauchen Pflegekräfte ein fundiertes Wissen zu Demenzformen, Phasen der Demenz und Wirkungen von Medikamenten. Hierzu gibt das Kapitel einen Überblick.

Literatur

  1. Bauer J (2006) Warum ich fühle, was du fühlst. Fischer, FrankfurtGoogle Scholar
  2. Berndt C (2013) Resilienz – Das Geheimnis der psychischen Widerstandskraft. Deutscher Taschenbuch Verlag, MünchenGoogle Scholar
  3. Böhmer M (2014) Erfahrungen sexualisierter Gewalt in der Lebensgeschichte alter Frauen, 5. Aufl. Mabuse, FrankfurtGoogle Scholar
  4. Deutsches Netzwerk für Qualitätsentwicklung in der Pflege (Hrsg) (2018) Expertenstandard „Beziehungsgestaltung in der Pflege von Menschen mit Demenz“. Schriftenreihe des DNQP, OsnabrückGoogle Scholar
  5. Dörner K, Plog U (1989) Irren ist menschlich. Epubli, BerlinGoogle Scholar
  6. Genova L (2009) Mein Leben ohne Gestern. Verlagsgruppe Lübbe, Bergisch GladbachGoogle Scholar
  7. Gröning K (2012) Sprechen Sie Demenzisch? – Eine Einführung und Vorbereitung auf die Wissenschaftliche Weiterbildung Demenz im Krankenhaus, Bielefeld. https://www.uni-bielefeld.de/erziehungswissenschaft/ag7/familiale_pflege/materialien/studienbriefe/StB_Sprechen_Sie_Demenzisch-2012.pdf. Zugegriffen: 4. Jan. 2019
  8. Kainz M (2001) https://www.youtube.com/watch?v=vKUY4mounhc. Zugegriffen: 4. Jan. 2019
  9. Krüger W (2015) Die Geheimnisse der Großeltern. BOD, NorderstedtGoogle Scholar
  10. Schützendorf E (2010) Wer pflegt, muss sich pflegen, 2. Aufl. Springer, WienCrossRefGoogle Scholar
  11. Thomsen M (1999) Sensorische Deprivation. Altenpflege Forum 7(2):1–14Google Scholar
  12. Thomsen M (2012) Das Glück des Alzheimerpatienten. Pflegezeitschrift 3:157–159Google Scholar
  13. Schulz von Thun F (1981) Miteinander Reden:1. Rowohlt, Reinbek, S 1981Google Scholar
  14. Watzlawick P (1969) Menschliche Kommunikation. Huber, BernGoogle Scholar
  15. Watzlawick P (1983) Anleitung zum Unglücklichsein. Piper, MünchenGoogle Scholar

Weiterführende Literatur

  1. Bühler S (2014) Mini-Mental-Status-Test (MMST) – Der schnelle Standardtest. ergopraxis 7:34–35CrossRefGoogle Scholar
  2. Bundesministerium für Gesundheit (BMG) (Hrsg) (2006) Rahmenempfehlungen zum Umgang mit herausforderndem Verhalten bei Menschen mit Demenz in der stationären Altenhilfe. Bundesministerium für Gesundheit, BerlinGoogle Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag GmbH Deutschland, ein Teil von Springer Nature 2019

Authors and Affiliations

  1. 1.BissendorfDeutschland

Personalised recommendations