Advertisement

Lernen 4.0

  • Sven KommerEmail author
Chapter
  • 342 Downloads

Zusammenfassung

Das Konzept ‚Lernen 4.0‘ spiegelt die vielfältigen Erwartungen, Hoffnungen wie auch Befürchtungen, die sich aus dem Prozess der zunehmenden Digitalisierung weiter Bereiche der aktuellen Gesellschaft ergeben. Bisher handelt es sich dabei allerdings in erster Linie um ein Schlagwort, das sich vor allem im Kontext von kommerziellen Bildungsanbietern oder diversen Blogs findet. Der Artikel stellt die zentralen Bestimmungsmerkmale von Lernen 4.0 vor, fragt aber auch danach, was hier wirklich neu ist und benennt einige kritische Aspekte.

Literatur

  1. Dräger J, Müller-Eiselt R (2015) Die digitale Bildungsrevolution. Der radikale Wandel des Lernens und wie wir ihn gestalten können. Dt. Verl.-Anst, MünchenGoogle Scholar
  2. Gerstenmaier J, Mandl H (1995) Wissenserwerb unter konstruktivistischer Perspektive. Zeitschrift für Pädagogik 41(6):867–887Google Scholar
  3. Gesellschaft für Informatik (GI) (2016) Dagstuhl-Erklärung. Bildung in der digitalen vernetzten Welt. https://gi.de/fileadmin/GI/Hauptseite/Themen/Dagstuhl-Erkla__rung_2016-03-23.pdf. Zugegriffen am 26.02.2019
  4. Kultusministerkonferenz (KMK) (2016) „Bildung in der digitalen Welt.“ Strategie der Kultusministerkonferenz. BerlinGoogle Scholar
  5. Mandl H, Spada H, Aebli H (Hrsg) (1988) Wissenspsychologie. Psychologie Verlagsunion, WeinheimGoogle Scholar
  6. Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest (mpfs) (2018) JIM-Studie 2018. Jugend, Information, Medien. Basisuntersuchung zum Medienumgang 12- bis 19-jähriger. https://www.mpfs.de/fileadmin/files/Studien/JIM/2018/Studie/JIM_2018_Gesamt.pdf. Zugegriffen am 26.02.2019
  7. O’Neil C (2018) Angriff der Algorithmen. Wie sie Wahlen manipulieren, Berufschancen zerstören und unsere Gesundheit gefährden, 2. Aufl. Carl Hanser, MünchenGoogle Scholar
  8. Reich K (2008) Konstruktivistische Didaktik. Lehr- und Studienbuch mit Methodenpool, 4. Aufl. Beltz, WeinheimGoogle Scholar
  9. Röder R (1998) Der Computer als didaktisches Medium. Über die Mythen des Mediums und das Lernen von Subjekten. Syndikat-Buchges, BodenheimGoogle Scholar
  10. Schorb B, Jünger N, Rakebrand T (Hrsg) (2013) Die Aneignung konvergenter Medienwelten durch Jugendliche. Das Medienkonvergenz Monitoring; eine Studie im Auftrag der Sächsischen Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien (SLM). Sächsische Landesanstalt für Privaten Rundfunk und Neue Medien. Berlin: Vistas (Schriftenreihe der SLM, 24)Google Scholar
  11. Skinner BF (1974) Die Funktion der Verstärkung in der Verhaltenswissenschaft. Contigencies of reinforcement. Kindler (Kindler-Studienausgabe), MünchenGoogle Scholar
  12. Spada H, Opwis K (1985) Intelligente Tutorielle Systeme aus psychologischer Sicht. In: Mandl H, Fischer PM (Hrsg) Lernen im Dialog mit dem Computer. Urban & Schwarzenberg, München, S 13–23Google Scholar
  13. Winograd T, Flores F (Hrsg) (1989) Erkenntnis Maschinen Verstehen. Rotbuch, BerlinGoogle Scholar
  14. Wolf K (2003) Gestaltung und Einsatz einer internetbasierten Lernumgebung zur Unterstützung Selbstorganisierten Lernens. Kovač, HamburgGoogle Scholar
  15. Wolf K (2015) Bildungspotenziale von Erklärvideos und Tutorials auf YouTube: Audio-Visuelle Enzyklopädie, adressatengerechtes Bildungsfernsehen, Lehr-Lern-Strategie oder partizipative Peer Education? merz | medien + erziehung 59(1):30–36Google Scholar
  16. Zierer K (2017) Lernen 4.0. Pädagogik vor Technik: Möglichkeiten und Grenzen einer Digitalisierung im Bildungsbereich. Schneider Hohengehren GmbH, BaltmannsweilerGoogle Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag GmbH Deutschland, ein Teil von Springer Nature 2020

Authors and Affiliations

  1. 1.RWTH Aachen, Lehr- und Forschungsgebiet Allgemeine Didaktik mit dem Schwerpunkt Technik- und MedienbildungAachenDeutschland

Personalised recommendations