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Biologische Rhythmen und innere Uhren

  • Werner A. MüllerEmail author
  • Stephan Frings
  • Frank Möhrlen
Chapter

Zusammenfassung

Man kennt die molekulare Konstruktion der 24-Stundenuhr, ihr Prinzip ist bei verschiedenen Tieren gleich (mit Variationen im Detail) und kann in jeder Zelle, in jedem einzelnen Organ getrennt verwirklicht sein. Das erfordert Zentraluhren, nach deren Vorgabe die Einzeluhren synchronisiert werden, bei uns ist es der suprachiasmatische Nucleus SCN im Hypothalamus des Zwischenhirns. Wie er synchronisierend wirkt, ist umstritten, beinhaltet jedenfalls Hormone. Unklar ist auch, wie der Schlaf-Wachrhythmus an die innere Uhr gekoppelt ist. Es gibt aber auch Langzeitrhythmen wie in den Jahresverlauf eingepasste Fortpflanzungsrhythmen, wobei Gezeiten- und Mondlicht-gesteuerte lunare Rhythmen das Hauptinteresse beanspruchen. Nicht nur der bekannte Palolo der Südsee wird als Beispiel vorgestellt. Diskutiert wird auch der biologische Sinn des Mondlicht-gesteuerten Massenlaichens der Korallen und in einem Abschnitt ″Zur Vertiefung″ wird das Entstehen der Gezeiten erklärt.

Copyright information

© Springer-Verlag GmbH Deutschland, ein Teil von Springer Nature 2019

Authors and Affiliations

  • Werner A. Müller
    • 1
    Email author
  • Stephan Frings
    • 2
  • Frank Möhrlen
    • 3
  1. 1.WiesenbachDeutschland
  2. 2.Centre for Organismal Studies (COS), Molekulare PhysiologieUniversität HeidelbergHeidelbergDeutschland
  3. 3.Centre for Organismal Studies (COS), Molekulare PhysiologieUniversität HeidelbergHeidelbergDeutschland

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