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Chemische Sinne

  • Werner A. MüllerEmail author
  • Stephan Frings
  • Frank Möhrlen
Chapter

Zusammenfassung

Vom Lehrbuch bis zu TV-Sendungen mit Ernährungsberatern wurde und wird gesagt, der Mensch nehme zwar Tausende von Gerüchen wahr, der Geschmacksinn beschränke sich jedoch auf die 4 Qualitäten süß, sauer, salzig und bitter, mag auch unser Alltag durch noch so vielen Gaumenfreuden bereichert werden. Widerwillig wurde von der westlichen Wissenschaft Japanern ein durch Glutamat (und anderen Substanzen) auslösbarer Umamigeschmack zugestanden, während hierzulande Glutamat zum bloßen und zudem gefährlichen Geschmacksverstärker herabgestuft wurde. Umso williger wird von der Parfumindustrie die Sage aufgegriffen, der Mensch könne über kaum wahrnehmbare Pheromone seinen Partner beeinflussen. Das Kapitel räumt mit veralteten Ansichten auf und zeigt, dass es mehr chemische Sinne und Empfindungsqualitäten gibt, als althergebrachte Lehrmeinung verkündet.

Copyright information

© Springer-Verlag GmbH Deutschland, ein Teil von Springer Nature 2019

Authors and Affiliations

  • Werner A. Müller
    • 1
    Email author
  • Stephan Frings
    • 2
  • Frank Möhrlen
    • 3
  1. 1.WiesenbachDeutschland
  2. 2.Centre for Organismal Studies (COS), Molekulare PhysiologieUniversität HeidelbergHeidelbergDeutschland
  3. 3.Centre for Organismal Studies (COS), Molekulare PhysiologieUniversität HeidelbergHeidelbergDeutschland

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