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Auswirkungen des Meeresspiegelanstiegs auf Grenzverträge

  • Eike Blitza
Chapter
Part of the Beiträge zum ausländischen öffentlichen Recht und Völkerrecht book series (BEITRÄGE, volume 279)

Zusammenfassung

Wurden im vorstehenden Kapitel die Auswirkungen des Meeresspiegelanstiegs auf unilateral festgelegte Grenzlinien untersucht, sollen nunmehr bi- und multilateral vereinbarte Grenzlinien in den Fokus genommen werden. Dies scheint nicht nur vor dem Hintergrund der Tatsache angebracht, dass Grenzverträge infolge der Etablierung von Festlandsockel und aWZ als Abgrenzungsmethode küstenstaatlicher Vorrechte an Bedeutung gewonnen haben, sondern vor allem deshalb, weil die ihnen inhärente Stabilität vielfach als „Heilmittel“ gegen das Phänomen beweglicher Grenzlinien verstanden wird. Inwiefern dies zutrifft, soll nachfolgend – anknüpfend an die Ausführungen, die im Rahmen der Auslegung des Art. 5 SRÜ zu Grenzverträgen gemacht wurden, – herausgearbeitet werden. Begonnen werden soll dazu mit einer Charakterisierung verschiedener Arten von Grenzverträgen, die darauf abzielt, Situationen zu identifizieren, in denen das Prinzip der Stabilität von Grenzen mit der Beweglichkeit maritimer Grenzen konfligieren könnte.

Literatur

  1. Lanfranchi, Marie-Pierre, 1969 Vienna Convention Article 58, in: Oliver Corten/Pierre Klein (Hrsg.), The Vienna Conventions on the Law of Treaties: A Commentary, vol. II, Oxford u. a. 2011, 1311–1322Google Scholar

Copyright information

© Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V., to be exercised by Max-Planck-Institut für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht, Heidelberg 2019

Authors and Affiliations

  • Eike Blitza
    • 1
  1. 1.BerlinDeutschland

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