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Metalle

  • Stefan OffermannsEmail author
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Zusammenfassung

Diverse Metalle wie Quecksilber, Arsen oder Gold wurden früher zu therapeutischen Zwecken eingesetzt. Heute spielt nur noch die Substitutionstherapie mit Eisen bei Eisenmangelerkrankungen eine nennenswerte Rolle. Viele Metalle, darunter auch lebenswichtige wie Kupfer oder Eisen, können bei Übersteigen bestimmter Konzentrationen im Körper toxisch sein. Meist basieren die toxischen Effekte auf der Fähigkeit von Metallionen, Komplexe mit Proteinen zu bilden. Dabei reagieren sie insbesondere mit funktionellen Gruppen, z. B. Sulfhydryl-(SH-)Gruppen. In einigen Fällen verdrängen sie andere Metalle aus metallbindenden Proteinen. Die Bedeutung von Metallintoxikationen ist bei uns rückläufig, da die Prävention durch verbesserte Kenntnisse und Analysemethoden in den letzten Jahrzehnten wirkungsvoller geworden ist.

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© Springer-Verlag GmbH Deutschland, ein Teil von Springer Nature 2020

Authors and Affiliations

  1. 1.Abteilung PharmakologieMax-Planck-Institut für Herz- und LungenforschungBad NauheimDeutschland

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