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Mythos 6: Frauen sind zu bequem für Karriere

  • Johanna BathEmail author
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Zusammenfassung

Das Geschlecht bestimmt nicht die grundsätzliche Motivation, aber unterschiedliche Geschlechter werden statistisch betrachtet durch unterschiedliche Motivationsfaktoren angetrieben. Grundlegend ist beispielsweise die Leistungsmotivation ähnlich, während sich die Machtmotivation unterscheidet. Auch neigen Frauen eher zu Bedenken hinsichtlich ihrer Leistungsfähigkeit, ohne dass sich diese tatsächlich unterscheidet. Gleichzeitig werden beide Geschlechter bei der Personalauswahl und Leistungsbeurteilung tendenziell eher an männlichen Verhaltensmaßstäben gemessen. Männliche Verhaltensmuster werden dabei besser beurteilt. Wenn Frauen sich an diese Maßstäbe anpassen, wird dies aber oft als dominant und unsympathisch beurteilt. In der Generation Y beginnen sich die Motivationsfaktoren zwischen beiden Geschlechtern stärker anzugleichen. Dennoch bleiben auch hier Unterschiede vorhanden, die oft noch keine Berücksichtigung in den Beuruteilungssystematiken der Unternehmen finden.

Literatur

  1. Elprana, G., Gatzka, M., Stiehl, F., Felfe, J. (2011) Führungsmotivation im Geschlechtervergleich. Studie im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, www.fuehrungsmotivation.de, Zugegriffen: 16.02.2016
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  3. Gersemann, Olaf, Kaiser, Tina, Michler, Inga (2016) Was die Macht mit Frauen macht, https://www.welt.de/wirtschaft/karriere/article151419730/Was-die-Macht-mit-Frauen-macht.html. Zugegriffen: 07.06.2017
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Authors and Affiliations

  1. 1.StuttgartDeutschland

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