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Mythos 9: Mit der nächsten Generation wird alles besser

  • Johanna BathEmail author
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Zusammenfassung

Jüngere Generationen bringen im Durchschnitt eine hohe Familienorientierung mit. Die Abkehr von traditionellen Rollenerwartungen bzw. die Zuwendung zu neuen Rollenverteilungen halten sich aber in Grenzen. Auch die Erwartungen an das jeweils andere Geschlecht haben sich im Vergleich zu vorherigen Generationen wenig verändert. Dabei entsteht auch hier eine Zwei-Klassen-Gesellschaft derjenigen, die weiterhin an traditionellen Rollenvorbildern festhalten oder sogar noch konservativer leben als ihre Eltern und diejenigen, die tatsächlich gleichberechtigter leben. Die Entwicklung geht aber nur in kleinen Schritten vor sich. Die Generation Y glaubt dabei nicht daran, dass beruflich und privat „alles möglich“ ist, und fühlt sich teilweise zerrieben zwischen den Rollenerwartungen, den beruflichen Erwartungen und den eigenen Wünschen. Die Generation Z reagiert darauf mit einer wieder stärker werdenden und eingeforderten Abgrenzung des beruflichen vom privaten Lebensbereich.

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Authors and Affiliations

  1. 1.StuttgartDeutschland

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