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Struktur des kognitiven Trainings

  • Katlehn BaumEmail author
  • Dagmar Richter
  • Ute Pfüller
  • Daniela Roesch-Ely
Chapter
Part of the Psychotherapie: Manuale book series (PSMA)

Zusammenfassung

Vor Beginn eines Trainings ist es sinnvoll, dem Patienten im Rahmen eines Vorgesprächs die Ergebnisse der neuropsychologischen Untersuchung zurückzumelden. Gleichzeitig ist zu prüfen, ob diese mit der Einschätzung des Patienten übereinstimmen, um daran orientierend die individuellen Ziele unter Berücksichtigung der Probleme im Alltag einerseits und der Ressourcen andererseits festzulegen. In den Sitzungen wird das jeweilige aktuelle Thema dann gemeinsam erörtert, um anschließend daran zu arbeiten. Ab der zweiten Sitzung werden zudem die Hausaufgaben der letzten Stunde besprochen. Nach der Übungsphase, welche PC- oder Papier-Stift-basiert stattfindet, wird die Stunde zusammengefasst, ggf. werden erneut Hausaufgaben mitgegeben. Nach jeder Sitzung sollte die jeweilige Motivation des Patienten mittels einer visuellen Analogskala erfasst und der Trainingsverlauf dokumentiert werden. Nach Ende eines kognitiven Trainings ist eine erneute neuropsychologische Untersuchung zur Objektivierung von Veränderungen wünschenswert. Die jeweiligen Ergebnisse sollten wiederum mit dem Patienten besprochen werden, ebenso wie subjektiv empfundene Veränderungen.

Copyright information

© Springer-Verlag GmbH Deutschland, ein Teil von Springer Nature 2019

Authors and Affiliations

  • Katlehn Baum
    • 1
    Email author
  • Dagmar Richter
    • 2
  • Ute Pfüller
    • 2
  • Daniela Roesch-Ely
    • 1
  1. 1.Zentrum für Psychosoziale Medizin, Klinik für Allgemeine PsychiatrieUniversitätsklinikum HeidelbergHeidelbergDeutschland
  2. 2.Praxis für PsychotherapieHeidelbergDeutschland

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