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Einleitung

  • Sabine Hahn
Chapter

Zusammenfassung

Der ausschlaggebende Impuls zum vorliegenden Buch entstand durch eine Podiumsdiskussion zum Thema „Weibliche Existenzgründing in der Games-Branche“, die die Autorin moderierte. Aufbauend auf ihrer Untersuchung zum Thema Frauen in der Games-Industrie zeigte sich die Autorin interessiert, weibliche Existenzgründung in der Spielebranche aus einer sozialwissenschaftlichen Perspektive zu erforschen, einerseits, da bislang kaum spezifisches Material zum Thema existiert und andererseits, weil ein einfacher Zugang zu möglichen Experten und Gründerinnen gegeben war. Die vorliegende Untersuchung „Female Founders in der Games- und Medienbranche“ knüpft an bestehende Studien zur Existenzgründung und Selbstständigkeit von Frauen an. Obwohl die Zahl an Gründungen insgesamt rückläufig ist, steigt der Anteil von Frauen unter den Gründern seit einigen Jahren. Frauen unterliegen zwar grundsätzlich ähnlichen strukturellen Bedingungen wie Männer, unterscheiden sich jedoch auch in einigen Punkten von diesen. So gründen Frauen oft in anderen Branchen als Männer, erwirtschaften weniger monatlichen Umsatz, sind häufig Solo-Selbstständige und zunehmend auch Mompreneurs. Das primäre Erkenntnisinteresse des vorliegenden Buches liegt darin, exemplarische Gründungsgeschichten sowie die Perspektiven der Experten darzustellen und daran zu untersuchen, ob Gründerinnen innerhalb der Games- und Medienbranche andere Erfahrungen machen als Gründer. Im Fokus steht dabei die Frage: „Gründen Frauen anders – und wenn ja, warum?“

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Authors and Affiliations

  1. 1.KölnDeutschland

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