Advertisement

Dichte und Konzentration bestimmen

  • Bruno P. Kremer
  • Horst Bannwarth
Chapter

Zusammenfassung

Materie mit einer Masse m nimmt immer einen gewissen Raum ein und ist insofern grundsätzlich mit einem bestimmten Volumen V verknüpft. Je nach dem eingenommenen Volumen ist die Materie unterschiedlich dicht gepackt. Die nach dem griechischen Buchstaben ρ (rho) bezeichnete Dichte definiert man daher als
$$ \rho = m/V$$
(10.1)
und gibt sie für feste und flüssige Körper in der SI-Einheit Kilogramm pro Kubikmeter (kg m−3) an, fallweise aber auch in Gramm pro Kubikzentimeter (g cm−3) oder Kilogramm pro Kubikdezimeter (kg dm−3). Bei Gasen drückt man sie in g L−1 aus. Gewöhnlich nimmt die Dichte mit steigender Temperatur linear ab, da sich die Körper temperaturabhängig ausdehnen. Wasser weist in dieser Hinsicht jedoch eine bemerkenswerte Anomalie auf, denn seine maximale Dichte von 1 g cm−3 erreicht es bei 3,98 °C. Es dehnt sich auch bei Abkühlung auf 0 °C aus und wird weniger dicht, weshalb Eis auf Wasser schwimmt. Die Dichte eines Körpers entscheidet generell darüber, ob er in Wasser schwimmt. Im Unterschied zu den praktisch imkompressiblen Feststoffen und Flüssigkeiten ist die Dichte eines Gases außer von der Temperatur auch vom Druck abhängig. Die Dichte eines Stoffes unter Normalbedingungen ist eine substanztypische Kenngröße. Nicht zu verwechseln ist sie mit dem spezifischen Gewicht γ (= Wichte) eines Stoffes. Darunter versteht man die Gewichtskraft FG je Volumeneinheit V, die man in der Einheit N m−3 (früher kp m−3) ausdrückt:
$$ \gamma = F_{\text{G}}/V = m \cdot g/V.$$
(10.2)

Copyright information

© Springer-Verlag GmbH Deutschland, ein Teil von Springer Nature 2018

Authors and Affiliations

  • Bruno P. Kremer
    • 1
  • Horst Bannwarth
    • 2
  1. 1.WachtbergDeutschland
  2. 2.FrechenDeutschland

Personalised recommendations