Advertisement

Kontrastmittel und Pharmakologie

  • Martina Kahl-Scholz
  • Kismet Kara
  • Tina Hartmann
Chapter
Part of the Springer-Lehrbuch book series (SLB)

Zusammenfassung

Die Radiologie und die Nuklearmedizin basieren zwar in erster Linie auf technischen Komponenten, bedienen sich aber auch anderer Hilfsmittel, wie z. B. bestimmter Pharmazeutika und Kontrastmittel. Die Pharmakologie wird in die Pharmakodynamik und -kinetik eingeteilt. Dies sind wichtige Parameter, die helfen, die Wirkungsweise und -art eines Medikaments zu verstehen. In diesem Kapitel werden die wichtigsten Wirkstoffgruppen vorgestellt, die in der MTRA-Praxis relevant sind, und die dazugehörigen Medikamente. Kontrastmittel (KM) sind in der Röntgendiagnostik wichtig, um bestimmte Gewebe aber auch pathologische Prozesse, z. B. Tumore, sichtbar zu machen und besser beurteilen zu können. Sie werden in unterschiedliche Klassen unterteilt (positiv/negativ, wasserlöslich/unlöslich, ionisch/nichtionisch, monomer/dimer) und für unterschiedliche Untersuchungen eingesetzt. Neben diesem Aspekt behandelt das Kapitel aber auch die häufigsten Nebenwirkungen, die durch KM ausgelöst werden können sowie Maßnahmen, die in einem akuten Fall einer Kontrastmittelreaktion ergriffen werden sollten. Auch die Applikationssysteme werden in einem eigenen Abschnitt gesondert behandelt. Weiterhin steht im Mittelpunkt, wie mit Notfällen (Kreislaufstillstand, Krampfanfällen etc.) umgegangen werden kann. Die aufgeführten Inhalte erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit, es handelt sich um eine exemplarische Darstellung, die kein pharmakologisches Fachbuch ersetzen kann.

Literatur

  1. Bae KT et al. Aortic and Hepatic Contrast Enhancement with Abdominal 64-MDCT in Pediatric Patients: Effect of Body Weight and Iodine Dose. AJR 2008; 191:1589–1594CrossRefPubMedGoogle Scholar
  2. Becht S et al. (2008) Lehrbuch der röntgendiagnostischen Einstelltechnik. Springer Medizin Verlag Heidelberg, 6. AuflageGoogle Scholar
  3. Mitteilungen. Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft. BfArM ordnet Widerruf von ionischen Röntgenkontrastmitteln (Amidotrizoesäure, Iotalaminsäure) zur intravasalen Anwendung an. Deutsches Ärzteblatt½Jg. 97½Heft 33½18. August 2000Google Scholar
  4. Müller-Rawlins E (2009): Darf eine MTRA eine Kontrastmittelinjektion vornehmen? In MTA-Dialog, online 23.4.14Google Scholar
  5. Plumhans C, Mahnken AH, Schoth F, Günther RW, Behrendt FF. Intraindividueller Vergleich einer Kontrastmittelinjektion via Hochdruckport-System und peripheren Venenzugang zur Durchführung einer kontrastangehobenen Spiral-CT. Fortschr Röntgenstr 2010; 182 - VO404_6.  https://doi.org/10.1055/s-0030-1252878
  6. Rendl J, Saller B (2001) Schilddrüse und Röntgenkontrastmittel: Pathophysiologie, Häufigkeit und Prophylaxe der jodinduzierten Hyperthyreose. Dtsch Arztebl 2001; 98 (7):A–402 / B–339 / C–316Google Scholar
  7. Seminarunterlagen „Das Abenteuer ComputerTomographie“ by Alex RiemerGoogle Scholar
  8. Ziegenfuß T (2011) Notfallmedizin. Springer Medizin Verlag Heidelberg, 5. AuflageCrossRefGoogle Scholar
  9. Vosshenrich R, Kühn S, Reimer P (2013) Aufklärung in der Radiologie in Radiologie up2date, 2/2013Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 2018

Authors and Affiliations

  • Martina Kahl-Scholz
    • 1
  • Kismet Kara
    • 2
  • Tina Hartmann
    • 3
  1. 1.MünsterDeutschland
  2. 2.Leitende MTRA am Ev. Krankenhaus MülheimOberhausenDeutschland
  3. 3.Schule für GesundheitsberufeKlinikum Dortmund gGmbH, Radiologische KlinikDortmundDeutschland

Personalised recommendations